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Spendenläufe an Realschulen für die Ukraine-Hilfe

Etwa 1 500 Kilometer liegen zwischen dem Freistaat Bayern und der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Mit dem Auto benötigt man für diese Distanz in „normalen Zeiten“ etwa 20 Stunden. Die Ukraine und Bayern verbinden viele persönliche Kontakte und Freundschaften. Zahlreiche bayerische Städte unterhalten seit vielen Jahren enge Städtepartnerschaften mit der Ukraine. Auch die Landeshauptstadt München lebt seit über dreißig Jahren eine Städtepartnerschaft mit der ukrainischen Metropole. Doch seit ein paar Wochen erscheinen besagte 1 500 Kilometer kürzer, denn selten zuvor fühlten sich die Menschen in ganz Bayern der Ukraine so nah wie in diesen Tagen.

Im Rahmen der bayernweiten Spendenläufe liefen Realschülerinnen und Realschüler aller Jahrgangsstufen auch im Aufsichtsbezirk Unterfranken in den vergangenen Wochen je nach persönlichem Leistungsvermögen eine beliebige Strecke. Ob im Stadion, dem Waldweg oder auf dem Fußballplatz spielte dabei keine Rolle. Für die so absolvierten Kilometer spendeten die „Sponsoren“ – oftmals Eltern, Freunde und Verwandte – dann eine zuvor vereinbarte Summe an das „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“. Bei der Form der Durchführung standen den Schulen verschiedene Möglichkeiten offen: So haben einige Realschulen ihren Spendenlauf während des Sportunterrichtes stattfinden lassen, andere haben die ersten Frühlingstage genutzt, haben ihre Eltern und Großeltern eingeladen und sind ihre Runden auf dem Sportplatz gelaufen. Zwei Dinge aber waren allen gemeinsam: Die Teilnahme war für alle Kinder freiwillig und die Bereitschaft zu laufen enorm.





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