Initiative Realschule21

„Die Realschule ist eine sehr leistungsfähige Schule, an der die Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler sehr intensiv sowohl auf sehr anspruchsvolle Berufsausbildungen als auch auf weitere schulische Qualifikationen vorbereiten. Wir arbeiten weiter intensiv daran, die besonderen Stärken der Realschule auszubauen“. (Kultusminister Spaenle in einer Kabinettssitzung am 22. Juni 2010)

Im Mittelpunkt der Initiative "Realschule 21" stehen die begabungsgerechte Förderung der Fähigkeiten in den sogenannten MINT-Fächern Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, der Ausbau des Bildungsangebots bei den Fremdsprachen, die Begabtenförderung, die stärkenorientierte Pädagogik sowie Kooperationen mit anderen Schularten zur Steigerung der Durchlässigkeit des differenzierten Schulwesens.

Das Projekt KOMPASS - Kompetenz aus Stärke und Selbstbewusstsein - ist ein wesentlicher Baustein der Initiative Realschule 21. Im Mittelpunkt der individuellen Förderung stehen die Kinder, die als Persönlichkeiten wertgeschätzt werden. Entsprechend ihrer Lernausgangslagen werden sie so gefördert, dass sie ihre Begabungen, Fähigkeiten und Kompetenzen bestmöglich entfalten können. Derzeit sind bayernweit 40 Realschulen im Projekt KOMPASS vernetzt und arbeiten auch in den Bereichen Schulorganisation und Lehrerfortbildung stärkenorientiert.

In Talentklassen/-gruppen sollen besonders begabte Schüler ein breiteres Bildungsangebot erhalten, durch das sie in besonderem Maße gefördert und gefordert werden können. Dieses Modell wird an mehreren Realschulen in Bayern erprobt.

Bilingualer Sachfachunterricht, d. h. Unterricht in einem oder mehreren Sachfächern in einer Fremdsprache, wird an immer mehr bayerischen Realschulen in unterschiedlichen Formen erfolgreich praktiziert und bildet einen wichtigen Bestandteil des jeweiligen Schulprofils. Seit der Einführung des bayernweiten Modellversuchs „Bilinguale Züge“ im Schuljahr 2008/09 gewinnt diese Unterrichtsform weiter an Dynamik.

Die Projektpräsentation versteht sich als Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung der Jugendlichen. Sie sollen lernen, wie man eine komplexe und problemorientierte Aufgabenstellung gemeinsam bewältigt, und zwar von der Planung über die Arbeitsverteilung und Durchführung bis hin zur Präsentation der Ergebnisse, und können dabei Kompetenzen entwickeln und stärken, die insbesondere im späteren Berufsleben von großer Bedeutung sind (Sozial-, Personal-, Methoden- und Fachkompetenz).

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Durch sogenannte Kombi-Kurse als Brückenangebote sollen Realschülerinnen und -schüler auf den Besuch der Fachoberschule mit dem Ziel Hochschulzugang vorbereitet werden. Dazu arbeiten an mehreren Modellschulen Lehrkräfte von Realschulen und Fachoberschulen intensiver zusammen, etwa in gemeinsamen Fachschaftssitzungen und Fortbildungen. 

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Zur Wahrung der optimalen Zukunftschancen unserer Schülerinnen und Schüler in einer Zeit des globalen Wettbewerbs um kreative Köpfe und gute Ideen darf kein Talent verlorengehen. Durch Kooperationen zwischen Realschulen und Mittelschulen wird der Anspruch verwirklicht, Schülerinnen und Schülern ein chancengerechtes und hochwertiges Bildungsangebot zu unterbreiten.

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