MÜNCHEN/WÜRZBURG. Tue Gutes und rede darüber! Im feierlichen Ambiente des Fürstensaals der Würzburger Residenz zeichnete Kultusministerin Anna Stolz zusammen mit der Bayerischen Ehrenamtsbeauftragten Gabi Schmidt am 29. April über 150 Schülerinnen und Schüler aus den Regierungsbezirken Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Oberpfalz für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement an ihren Schulen aus und überreichte ihnen als Anerkennung eine Urkunde.
Darunter befanden sich sechs Schüler/-innen der Staatlichen Realschule Pegnitz in Begleitung ihres Schulleiters Rudi Stopfer, die insbesondere für ihre engagierte Tätigkeit als Mebio-Nauten gewürdigt wurden.
Die Mebio-Nauten sind ein Projekt zur digitalen Bildung und Kompetenzförderung von Jugendlichen an den oberfränkischen Realschulen. Es wird von den Beratern für digitale Bildung für die Realschulen in Oberfranken und dem DigiLLab der Universität Bayreuth organisiert und durchgeführt. Zentrales Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe zu Workshopleitern auszubilden, so dass diese als Peers und Ausbilder für die Klassen der Unterstufe an den jeweils eigenen Realschulen fungieren können.
„Das Ehrenamt ist Herz und Motor unserer Gesellschaft! Gemeinsam die Ärmel hochkrempeln und anpacken – das macht nicht nur Spaß, das verbindet auch! Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement zeigen unsere Schülerinnen und Schüler, was es heißt, sich für andere stark zu machen. Sie übernehmen Verantwortung, bringen frische Ideen ein und tun damit jede Menge Gutes für unsere Gesellschaft. Und dabei geben sie etwas ganz Besonderes weiter – positive Energie, die ansteckt, andere mitzieht und die Gemeinschaft wachsen lässt. Vielen Dank für so viel Leidenschaft und Einsatz!“, betonte Kultusministerin Anna Stolz.
Auch die Bayerische Ehrenamtsbeauftragte Gabi Schmidt lobte das tolle Engagement der jungen Generation: „Die Schülerinnen und Schüler zeigen eindrucksvoll, wie viel Engagement und Verantwortungsbewusstsein bereits in jungen Jahren gelebt wird. Neben ihren schulischen Verpflichtungen setzen sie sich mit Zeit, Energie und Herzblut für andere ein. Dieses freiwillige Engagement ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft. Dafür gebührt ihnen unser aufrichtiger Dank und höchste Anerkennung. Sie sind Vorbilder, die Mut machen und unsere Gemeinschaft nachhaltig stärken. Unsere Jugend ist stark und empathisch.“
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