Gründerteam gewinnt 1. Preis der Sparkasse Mainfranken
Lena-Maria Schreml, Simon Hesselbach und Maximilian Jordan aus der 10. Klasse der Staatlichen Realschule Würzburg I haben im Rahmen des Deutschen Gründerpreises für Schüler (DGPS) den ersten Preis der Sparkasse Mainfranken gewonnen. Nach vielen Stunden der Vorbereitung und Planung präsentierten sie ihre eigene Geschäftsidee der Jury und den anderen Teams im Gründungszentrum der Sparkasse Mainfranken in Würzburg.
Ausgangspunkt ihrer Überlegungen war eine Frage, die viele Jugendliche betrifft: „Ich habe keine Ahnung von Finanzen – wie kann ich gute Entscheidungen treffen?“ Daraus entstand die Idee für eine App, die Finanzwissen verständlich und alltagsnah vermittelt. Die App „FinFit“ kombiniert Elemente der privaten Finanzplanung mit kurzen Lernvideos und Gamification Ansätzen. Zudem bietet die Anwendung Möglichkeiten zur Vernetzung mit Freunden.
Im Verlauf des Projekts setzten sich die Schüler mit zentralen Aspekten einer Unternehmensgründung auseinander. Dazu gehörten unter anderem Marktanalyse, Zielgruppendefinition, SWOT-Analyse sowie die Entwicklung einer Unternehmens- und Marketingstrategie. Auch Fragen der Preisgestaltung und Finanzplanung spielten eine Rolle.
Ein Höhepunkt war die abschließende Präsentation des Pitch-Decks in Würzburg. Dort hatten mehrere Gruppen die Gelegenheit, ihre Idee vorzustellen und erste Kontakte zu möglichen Unterstützern zu knüpfen. In anschließenden Feedbackgesprächen wurde deutlich, dass die App-Idee der Stoller Schüler nachhaltig in den Köpfen der Finanzexperten blieb.
Mit einem Ergebnis von 1446 Punkten zählen die unterfränkischen Realschüler zu den Besten in ihrer Schulart. Kein Team aus einer bayerischen Realschule erzielte ein besseres Ergebnis. Insgesamt nahmen 620 Teams aus allen Schularten an dem Wettbewerb teil.
„Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.“ – Physical Computing: Kreative Therapie durch Technologie
Am 19. und 25. März fanden in den Klassen 8a und 8b spannende Projekttage zum Thema „Physical Computing“ statt. Diese Initiative fördert das Verständnis für Produktentwicklungen in der IT-Branche und gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Informationstechnologie kreativ und praxisorientiert anzuwenden.
Am ersten Projekttag wurden die Jugendlichen in die Thematik eingeführt. Sie erhielten Krankenakten fiktiver Patienten und setzten sich intensiv mit deren Bewegungseinschränkungen auseinander. Zudem bekamen sie eine kurze Einführung in das Programm Scratch. Ihre Aufgabe war es, ein Computerspiel zu entwickeln, das speziell auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt war und sie dazu motivieren sollte, ihre Bewegungsdefizite zu verbessern.
Beim zweiten Projekttag ging es dann richtig zur Sache! Die Schülerinnen und Schüler tüftelten, forschten und entwickelten mit viel Engagement ihre eigenen Therapiespiele. Mithilfe der Programmiersprache Scratch und dem Microcontroller MocoMoco entstanden kreative und individuell angepasste Spiele. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt: Mit Knete, Bällen, Löffeln und Karton wurden verschiedene Knöpfe und Schalter erfunden, die die Patienten verwenden sollten. Dabei lernten die Jugendlichen spielerisch, die Design-Thinking-Methode kennen und anzuwenden. Es entstanden so tolle und witzige Spiele, die am Ende gegenseitig getestet und ausprobiert wurden.
Diese Projekttage verbanden auf besondere Weise Lernen, Wissen und Spaß. So erweiterten die Teilnehmer nicht nur ihre technischen Fähigkeiten, sondern erhielten auch ein tieferes Verständnis für IT und Produktentwicklung. Ein gelungenes Projekt, das sicherlich viele positive Eindrücke hinterlassen hat!
Innovatives Projekt erhält verdiente Auszeichnung – MINT-Förderung im Rampenlicht der Schaeffler FAG Stiftung
Mit klarem Fokus auf naturwissenschaftliche Experimente und praktischen Forscheralltag hat das MINT-Projekt „Woche der Naturwissenschaften“ der Jakob-Stoll-Schule am 20.4.2026 eine besondere Auszeichnung erhalten: den Förderpreis der Schaeffler FAG Stiftung. Bei der feierlichen Preisverleihung in Schweinfurt würdigte die FAG Stiftung nicht nur die praxisorientierte Umsetzung, sondern auch die nachhaltige Wirkung, die den Forschergeist der Schülerinnen und Schüler geweckt und junge Menschen auf MINT-Berufe neugierig gemacht hat. Lobend erwähnt wurde auch die wertvolle Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernpartnern, der Einbezug aller naturwissenschaftlicher Bereiche sowie der Alltags- und Praxisbezug. Die Woche der Naturwissenschaften macht Lust auf MINT und löst bei Jugendlichen etwas aus, das sich nicht in Zahlen allein messen lässt: leuchtende Augen, wenn ein Experiment gelingt, Stolz auf ein selbst geschaffenes Produkt und den Mut, sich auch an vermeintlich schwere Wissensgebiete heranzutrauen.
Als Preis wurden die Schülerinnen und Schüler der Forscherklassen mit einem Aktionstag bei der Schaeffler AG in Schweinfurt belohnt, Busfahrt und Verpflegung inklusive. In Schweinfurt angekommen begann der Tag direkt mit lobenden Worten und Geschenken: Baukästen für die Forscherklasse. Ein sehr interessanter, motivierender Vortrag einer Ingenieurin brachte vor allem Mädchen in die Position sich zu überlegen: MINT – doch etwas für mich? Die Werksführung wurde mit einem Mittagessen in der Kantine beendet. Besser kann ein Vormittag nicht sein! Das absolute Highlight war dann jedoch der Nachmittag in der Wissenswerkstatt Schweinfurt: Mit viel Geduld, Fingerspitzengefühl und Liebe zum handwerklichen Detail bauten die dortigen Mitarbeiter mit den Schülerinnen und Schülern LED-Leuchten, Solarleuchten und sich bei Sonnenlicht drehenden Blumen aus Holz. Ein toller Erfolg! Wir bedanken uns bei der Schaeffler FAG Stiftung ganz herzlich für diese Auszeichnung und den erlebnisreichen Tag in Schweinfurt!
Text und Bilder: Staatliche Realschule Würzburg I
Redaktion: BRN (SN)
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