Der Ausflug in die Landesmetropole fand am 24. Februar 2026 statt und startete im bayerischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, wo schon eine üppige Brotzeit auf die Schülerinnen und Schüler wartete. Nach der kurzen Stärkung lauschten alle Anwesenden gespannt dem ersten Vortrag, in dem die Aufgaben des Ministeriums erläutert, allgemeine Infos zur bayerischen Landesregierung gegeben und Fragen der Jugendlichen direkt und verständlich beantwortet wurden.
Nach einer kurzen Pause ging es um die Frage Digitalisierung in Kunst und Kultur: Was passiert da schon, was wünschen sich Jugendliche und was könnte in Zukunft umgesetzt werden? Ein Aha-Moment, denn hier wurde spezifisch nach der Meinung der Schülerinnen und Schüler gefragt und eine Diskussion angeschoben. „Man hat gemerkt, dass die Verantwortlichen unsere Meinung wirklich interessiert hat und die geäußerten Ideen vielleicht etwas in der Landespolitik bewirken könnten“, meinte zum Beispiel eine Schülerin im Nachgang.
Vor dem Mittagessen bestand die Möglichkeit, mit dem persönlichen Referenten des Wissenschaftsministers Blume zu reden sowie eine Führung durch den wunderschönen Altbau des Ministeriums mit Kaminzimmer zu erhalten.
Als letzter Programmpunkt stand dann noch der Besuch der bayerischen Staatskanzlei an. Schon der Anblick des imposanten Kuppelbaus mit der später ergänzten Orangerie war beeindruckend. Den krönenden Abschluss des Rundgangs durch die Staatskanzlei bildete der Ministerratssaal, in dem die Jugendlichen an dem ovalen Beratungstisch Platz nehmen durften und erfuhren, auf welchem Minister-Stuhl sie saßen.
Das Fazit des Lernorts Staatsregierung lautet wie folgt: Man muss vor der „großen Politik“ keine Berührungsängste haben und sollte sich stets eine eigene Meinung bilden und an Diskussionen beteiligen. Vor allem in der heutigen Zeit ist es wichtig, Politik nicht nur durch Schulbücher, sondern auch im echten Leben kennen und verstehen zu lernen.
Text: Nina Kobs, 10d
Fotos: Realschule Buchloe
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