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Vorleseaktionen der Joseph-von-Fraunhofer-Schule anlässlich des Bundesweiten Vorlesetags am 18.11.2022

Seit 2004 findet jedes Jahr am dritten Freitag im Monat November der Bundesweite Vorlesetag in Deutschland statt. Anlässlich dieses großen Vorlesefests führten lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler der Joseph-von-Fraunhofer-Schule am Freitag, den 18.11.2022, verschiedene Aktionen an der eigenen Schule, an der Walliser Grundschule und im Evangelischen Haus für Kinder Messestadt Ost durch.

1. Pausenaktion in der Schulbücherei der Joseph-von-Fraunhofer-Schule

Frau Andre und Frau Neuber öffneten ausnahmsweise an einem Freitag die Schulbücherei in der Pause, denn drei Schülerinnen aus der Klasse 9d lasen aus „Die drei ???“ vor. Die jüngeren Zuhörer*innen lauschten den drei Neuntklässlerinnen ganz gespannt und freuten sich über die abwechslungsreiche Gestaltung ihrer Pause, die an diesem Tag besonders schnell zu Ende ging.

2. Vorlesestunde an der Walliser Grundschule

Zwei Schüler und drei Schülerinnen aus der Klasse 8e besuchten gemeinsam mit Frau Plank die Walliser Grundschule, um in den Flexklassen eine Unterrichtsstunde lang aus Büchern vorzulesen, die sie als Grundschulkinder selbst gerne gelesen hatten. In sogenannten Flexklassen werden Erst- und Zweitklässler*innen gemeinsam unterrichtet. Die vorbereiteten Leseproben der Achtklässler*innen waren sehr vielfältig: Es wurden Märchen, Sagen, der Kinderbuchklassiker „Die kleine Hexe“ von Ottfried Preußler, „Die Olchis“ von Erhard Dietl und „Die Monsterfänger und der Superknall“ von Heike Wichmann vorgetragen. Im Anschluss stellten die Realschüler*innen ihren jüngeren Zuhörer*innen Fragen zum Gelesenen. Dabei stellte sich heraus, dass die Kleineren den Größeren sehr gut zugehört hatten. Nicht nur die Grundschüler*innen waren nach den 45 min, die wie im Fluge vergingen, ganz begeistert, auch die Vorleser*innen kamen mit überglücklichen Gesichtern aus den Klassen zurück und wollten ihre Zuhörer*innen am liebsten gar nicht mehr verlassen.

3. Vorlese- und Bastelnachmittag im Evangelischen Haus für Kinder Messestadt Ost

Sieben Schülerinnen und ein Schüler aus unterschiedlichen zehnten Klassen besuchten zusammen mit Frau Ulrich und Frau Beitlich das Evangelische Haus für Kinder Messestadt Ost. Die Kindergartenkinder durften sich dabei aus zwei Angeboten eine Geschichte vom Urmel (bekannt aus der Augsburger Puppenkiste) aussuchen. Entweder reisten sie mit Urmel und seinen Freunden ins Weltall, wo Urmel fast vergessen wurde oder sie tauchten mit ihnen gemeinsam ins tiefe Meer und erlebten dort gemeinsam mit einer Gruppe Seepferdchen ein Abenteuer. Gespannt lauschten die Kleinen den Großen und verlangten am Ende sogar nach einer Zugabe. Diese gab es auch in Form einer kreativen Beschäftigung zur eben gehörten Geschichte. So konnten im extra eingerichteten Bastelzimmer Seepferdchen und Raketen ausgemalt, Sterne gebastelt und Boote gebaut werden. Dabei war es beeindruckend und berührend zu sehen, wie sofort eine Nähe zwischen den Jugendlichen unserer Schule und den Kindern des Kindergartens entstand. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen wurden die Arbeitsschritte erklärt, wurden Hilfestellungen gegeben und ganz viel Lob ausgesprochen. Am Ende wollten sich beide Seiten kaum voneinander trennen.

Theresa Beitlich und Christina Plank





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