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Bezirksentscheid zum Unterfränkischen Rechentalent 2026

Abschlussfoto

Ministerialbeauftragter Marcus Ramsteiner bei der Eröffnung der Veranstaltung

Fachmitarbeiterin Katrin Graf (links im Bild) und Fachmitarbeiter Rudolf Hagengruber (rechts im Bild)

Die beiden Finalisten Lenny Then (links im Bild) und Tobias Zorn (rechts im Bild)

Lenny Then erhält den Hauptpreis

Am Mittwoch, 11. März 2026, traten 27 Fünftklässlerinnen und Fünftklässler aus ganz Unterfranken gegeneinander an, um an der Staatlichen Realschule Würzburg I (Jakob-Stoll-Schule) das Bezirksfinale zum Unterfränkischen Rechentalent 2026 auszutragen. Als Schulsieger hatten sie sich dazu im jeweiligen Vorentscheid erfolgreich qualifiziert.

Um 9.30 Uhr richtete sich dann der Ministerialbeauftragte Marcus Ramsteiner, selbst Mathelehrer, mit einem Grußwort an die Gäste und eröffnete die Veranstaltung damit offiziell: „Toll, dass so viele junge Rechentalente gekommen sind, um die Beste oder den Besten aus ganz Unterfranken zu ermitteln. Ihr seid bestimmt schon ganz gespannt, welche Aufgaben gleich auf euch warten und werdet merken, dass Mathematik durchaus Spaß machen kann. Ich drücke euch beide Daumen für den Wettbewerb!“

Das „Warm-Up“ bestand aus kooperativen und komparativen Spielen, um sich besser kennenzulernen. Die „Marshmallow-Challenge“ verlangte von den Schülern, mithilfe von Kreppband, 20 Spaghetti und einem Marshmallow einen möglichst hohen Turm aufzubauen. In 18 Minuten gelangen den Teams mithilfe von viel Geschick und Fingerfertigkeit wahre Kunstwerke.

Danach begannen die ersten beiden Runden des eigentlichen Wettbewerbs. So wurden zuerst verschiedene Aufgaben im Schnellrechnen bearbeitet, woran sich eine zweite Runde mit mehreren Kettenaufgaben anschloss. Auch hier gingen die Jugendlichen auf der Suche nach den richtigen Ergebnissen mit voller Konzentration und Routine vor. In der ersten Pause des Tages hatten sie dann die Gelegenheit, kurz durchzuatmen. Pünktlich erwartete die jungen Rechentalente um elf Uhr dann die dritte Runde mit einem Mix aus unterschiedlichen mathematischen Aufgaben. Auch hier gaben die Teilnehmenden noch einmal alles im Kopfrechnen, um weiterzukommen.

In 1-gegen-1-Duellen trugen die besten acht Schülerinnen und Schüler eine packende vierte und letzte Runde aus, die von den mitgereisten Mathematiklehrkräften mit großer Spannung verfolgt wurde. Auch die Organisatoren zeigten sich begeistert von der hohen Motivation und den beeindruckenden Leistungen der Kinder. In Summe standen folglich vier Schülerinnen und Schüler im Halbfinale des Rechenwettbewerbs.

In der Finalrunde konnte sich zum Schluss Lenny Then vom Franken-Landschulheim Schloss Gaibach durchsetzen und den verdienten ersten Platz sichern.

Das neue unterfränkische Rechentalent durfte bei der anschließenden Siegerehrung unter großem Applaus des Publikums den Hauptpreis, einen hochwertigen tragbaren Lautsprecher, entgegennehmen, der von der EDEKA-Gruppe gesponsert und überreicht wurde.

Platz zwei erreichte Tobias Zorn von der Staatlichen Realschule Gerolzhofen (Ludwig-Derleth-Realschule) gefolgt von Linus Schmid von der Staatlichen Realschule Ebern (Dr.-Ernst-Schmidt-Realschule) auf dem dritten Platz. Die Beiden durften sich neben ihrer Urkunde außerdem über eine Medaille freuen.

Zufriedenheit herrschte auch unter den übrigen Schülerinnen und Schülern, denn neben den positiven Erfahrungen konnten alle zum Ende ein Goodiebag von EDEKA sowie einen Bleistift mit Gravur als Andenken an das besondere Event mit nach Hause nehmen.

Das Bezirksfinale knüpfte damit an den großen Erfolg aus dem Vorjahr an, zumal es nicht nur den Spaß am Fach Mathematik weckte, sondern den Schülerinnen und Schülern darüber hinaus eine Möglichkeit gab, sich schulübergreifend mit Gleichaltrigen zu messen. Die Mathematiklehrkräfte konnten sich parallel dazu im Austausch untereinander vernetzen und zeigten sich außerdem dankbar für den fachlichen Mehrwert der Veranstaltung.

Ein großes Dankeschön gilt zum Schluss neben den Teilnehmenden und ihren Lehrkräften, vor allem auch den beiden Organisatoren, den Fachmitarbeitern des Faches Mathematik, Katrin Graf und Rudolf Hagengruber, sowie der EDEKA-Gruppe, die zum Gelingen des Wettbewerbs beitrugen.

Text und Bilder: MB-Dienststelle

Redaktion: BRN (SN)

 

 





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