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Neuer Ministerialbeauftragter ehrt Realschülerinnen und -schüler der Oberpfalz: Realschulpreis MaxEL - Maximum an Engagement und Leistung verliehen

Die Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Sport

Regensburg Die diesjährige Preisverleihung des Oberpfälzer Realschulpreises MaxEL - Maximum an Engagement und Leistung am 22. April fand erneut in sehr festlichem und wertschätzendem Rahmen an der Staatlichen Realschule Burglengenfeld statt.

Dieser Preis wurde im Schuljahr 2025/2026 bereits zum sechsten Mal verliehen, diesjährig zum ersten Mal durch den neu ernannten Ministerialbeauftragten für die Realschulen in der Oberpfalz, Andreas Hoffmann.

22 Preisträgerinnen und Preisträger, darunter sowohl Einzel- als auch Gruppensieger, konnten sich über Urkunden sowie neu gestaltete Glastrophäen freuen.

MaxEL - „Maximum an Engagement und Leistung“

Mit dem MaxEL werden Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet, welche ein besonderes Talent, hervorragende Leistungen oder ein außergewöhnliches Engagement in den Kategorien „Schulische Leistungen verbunden mit weiterem schulischem Engagement“, „MINT“, „Sport“, „Kreative Leistungen“ (Musik, darstellende und bildende Kunst), „Soziales Engagement“, „Fremdsprachen“ und „Umwelt und Natur“ gezeigt haben.

Die Jury

Die hochkarätig besetzte Jury, Vertreter aus Industrie, Handwerk sowie Wissenschaft, hatte sich im Vorfeld der Veranstaltung intensiv mit den Bewerbungen um den MaxEL in den verschiedenen Kategorien auseinandergesetzt und eine Auswahl getroffen.

Die Jury:

  • Andreas Hoffmann, Ministerialbeauftragter für die Realschulen in der Oberpfalz
  • Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin a. D.
  • Christiane Zürn, Regierungsvizepräsidentin der Oberpfalz vertreten durch Thomas Unger, Bereichsleiter 4 der Regierung der Oberpfalz
  • Prof. Dr. Clemens Bulitta, Präsident der OTH Amberg-Weiden
  • Dr. Jürgen Helmes, Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim vertreten durch Ute Schwarz, Teamleiterin der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim
  • Jürgen Kilger, Hauptgeschäftsführer der HWK Niederbayern/Oberpfalz vertreten durch Alexander Stahl, Geschäftsführer der HWK Niederbayern/Oberpfalz
  • Armin Wolf, Sportjournalist 

Der Ministerialbeauftragte Andreas Hoffmann äußerte sich in seinen einführenden Worten genauer zum MaxEL selbst. Der Preis stünde für das Herzstück der Realschulen in der Oberpfalz, nämlich herausragende Leistungen, vielfältige Begabungen, junge engagierte junge Menschen, welche die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme in Hinblick auf sich selbst und die Gesellschaft als Ganze zeigten. Hoffmann bescheinigte den Ausgezeichneten beeindruckende Erfolge in sich häufig völlig unterscheidenden Bereichen und zeigte anhand eines magnetischen Puzzles symbolisch auf, wie viele verschiedene Aufgaben unsere Kinder und Jugendlichen täglich in ihren Tagesablauf integrieren können.

In Form eines Videogrußes überbrachte Tobias Gotthart seine Glückwünsche zum MaxEL, einem Preis, der „erfunden werden müsste, wenn es ihn nicht schon gäbe“, so der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Aufgrund ihres investierten Plus an Energie und Leistung im ganzheitlichen Sinn seien die geehrten Realschülerinnen und Realschüler die „Leuchttürme“ unserer heutigen Gesellschaft.

Zu den anwesenden Ehrengästen zählte u.a. auch die Leiterin der Realschulabteilung am Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus Dr. Christine Modesto. Die Ministerialdirigentin betonte in ihrem Grußwort besonders die zentrale Bedeutung der gezielten Talentförderung in bayerischen Bildungseinrichtungen. Zudem schrieb sie der Figur MaxEL verschiedene Attribute zu, so beispielsweise Offenheit, emotionale Kompetenz, Hilfsbereitschaft. Ebenso seien Klugheit, Talent und Begabung nennenswerte MaxEL-Eigenschaften. Final stellte die Ministerialdirigentin fest: „Die heute ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler haben diese Eigenschaften auch.“

Der stellvertretende Landrat des Landkreises Schwandorf Richard Tischler war ebenfalls vor Ort, um den Preisträgerinnen und Preisträgern zu gratulieren. Er forderte die Geehrten auf, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und die zahlreichen Glückwünsche als Motivation zu sehen. Zugleich appellierte er an die Lehrkräfte und Eltern, ihre Schülerinnen und Schüler bzw. Kinder in ihren Begabungen und im Ehrgeiz weiterhin zu fördern.

Der gastgebende Leiter der Staatlichen Realschule Burglengenfeld, Realschuldirektor Christian Zingler, äußerte sich wie folgt: „Wir würdigen hier nicht nur Leistungen, sondern auch die Haltung. Wir feiern nicht nur Ergebnisse, sondern auch den Weg dorthin.“ Demnach sei MaxEL ein Anspruch und ein Versprechen. Engagement und Leistungen entstünden nicht über Nacht, sondern wüchsen vielmehr aus Neugier, Disziplin und Mut, selbstverständlich sei dies auch manchmal mit Rückschlägen verbunden.

Erneut hatte sich die „Sportstimme Ostbayerns“ Armin Wolf bereit erklärt, die Schirmherrschaft über die Veranstaltung zu übernehmen. Er betonte, dass sich die Preisträgerinnen und Preisträger durch ihr besonderes Engagement und ihre Bereitschaft auszeichnen, sich einzubringen – nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus eigener Motivation. Damit seien sie echte Vorbilder.

Mittlerweile ist es zur Tradition geworden, dass ein sog. Role Model, das heißt eine Person mit beispielhafter Realschulkarriere, der Verleihung des Oberpfälzer Realschulpreises die Ehre erweist. Da es dem diesjährigen Role Model Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags und selbst ehemalige Realschülerin, leider aufgrund weiterer terminlicher Verpflichtungen nicht möglich war, persönlich vor Ort zu sein, ließ sie den Preisträgerinnen und Preisträgern eine motivierende Videobotschaft zukommen. Darin hob sie die Bedeutung der Realschule als Bildungsweg aufgrund ihrer Praxisnähe hervor und erinnerte anhand ihres eigenen Beispiels daran, wie politisches Engagement schon in der Schulzeit beginnen kann.

Wie in den Vorjahren fungierten die Juroren bei der Veranstaltung auch als Laudatoren für die Preisträgerinnen und Preisträger.

Zu den Siegern zählten u.a. Gestalter einer Verkehrsinsel, außergewöhnliche Sportler, die ihr Talent auch bundesweit unter Beweis stellen, Schülerinnen und Schüler mit herausragenden Zensuren und Fremdsprachenkenntnissen und viele mehr. Besonders beeindruckend ist, mit welcher Kontinuität die Kinder und Jugendlichen ihrer jeweiligen Leidenschaft und ihrem Engagement nachgehen. Häufig, so der Ministerialbeauftragte, traten die Nominierten nicht nur in einer Kategorie positiv in Erscheinung, sondern wiesen auch Pluspunkte in vielen anderen Bereichen auf.

Die Preisträgerinnen und Preisträger kamen von folgenden Realschulen:

  • Bad Kötzting („soziales Engagement“),
  • Berching („Fremdsprachen“, „soziales Engagement“),
  • Burglengenfeld („schulische Leistungen“),
  • Kemnath („MINT“),
  • für Mädchen Neumarkt i. d. OPf. („kreative Leistungen“, „schulische Leistungen“),
  • für Knaben Neumarkt i. d. OPf. („Umwelt und Natur“, „Sport“),
  • Neustadt a. d. Waldnaab („kreative Leistungen“),
  • Neutraubling („MINT“),
  • Obertraubling („schulische Leistungen“),
  • Regenstauf („MINT“, „soziales Engagement“, „kreative Leistungen“),
  • Roding („Sport“),
  • Schwandorf („schulische Leistungen“),
  • Sulzbach-Rosenberg („Fremdsprachen“),
  • Vohenstrauß („Fremdsprachen“),
  • St. Marien-Realschule der Schulstiftung der Diözese Regensburg („Sport“),
  • Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen Waldsassen („schulische Leistungen“, „Umwelt und Natur“).

Text: Julia Obendorfer
Foto: Claus Lichtenwald





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