Die neuen Landesschülersprecher, ihre Stellvertreter und ihre Vorgänger (Foto: www.km.bayern.de)
Simon Dachsberger und Maximilian Knack, Landesschülersprecher Realschule (Foto: www.km.bayern.de)
MÜNCHEN. Seit Ende des vergangenen Jahres ist der neue Landesschülerrat im Amt: Im Dezember haben die 40 bayerischen Bezirksschülersprecher aller Schularten aus ihrer Mitte sechs neue Landesschülersprecher und ihre Stellvertreter gewählt. Nun trafen sich die Schülerinnen und Schüler mit Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich zu einem Gespräch im Kultusministerium in München.
Staatssekretär Eisenreich betonte dabei: "Mir ist es sehr wichtig, die Landesschülersprecher persönlich zu treffen, ihre Anliegen zu kennen und mit ihnen zu diskutieren. Der Landesschülerrat ist ein wichtiger Gesprächspartner in Bildungsfragen." Eisenreich weiter: "Demokratieerziehung und politische Bildung haben an Bayerns Schulen ihren festen Platz - im Unterricht, aber auch im Schulalltag." Der Landesschülerrat als demokratisch gewählte Vertretung aller Schülerinnen und Schüler ist seit August 2008 im Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen verankert.
Das Gremium, das sich aus sechs Landesschülersprechern und sechs Stellvertretern zusammensetzt, wird von den insgesamt 40 Bezirksschülersprechern gewählt. Es bringt die Interessen und Anliegen der Schülerinnen und Schüler von Förder-, Mittel-, Real-, Berufs- und Fachoberschulen, Gymnasien sowie Beruflichen Schulen zur Sprache. Es kann dem Kultusministerium Vorschläge unterbreiten. Der Landesschülerrat hat das Recht, bei grundlegenden, die Schüler betreffenden schulischen Angelegenheiten durch das Bildungsministerium informiert und angehört zu werden, etwa bei Änderungen des Bayerischen Gesetzes zum Erziehungs- und Unterrichtswesen oder der Schulordnungen.
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