Bereits zum vierten Mal trafen sich Vertreter schwäbischer Realschulen an der Uni Augsburg zu einem großen Vernetzungstreffen. In Kooperation mit dem DigiLLab (vielen Dank an Dr. Fey) der Universität konzipiert, unterscheidet sich die Tagung bewusst von klassischen Fortbildungen: Statt externer Referenten gestalten die Schulen das Programm selbst. So entsteht eine lebendige Community, die den Austausch dort pflegt, wo Entwicklung stattfinden soll – direkt in der Praxis. Ein Teilnehmer lobte die konstruktive Atmosphäre: „Hier ist niemand nur Konsument, jeder ist aktiv dabei.“
Fokus auf Qualität statt nur Technik
Spannend ist die inhaltliche Entwicklung: Standen vor drei Jahren noch (zu viele) digitale Tools im Fokus, geht es heute primär um die Qualität von Unterricht im Zusammenspiel von digitalen und analogen Elementen. Flankiert wurde dies durch Diskussionen zum bayerischen Qualitätstableau („K+5“), die zeigten, dass wir in der 1:1-Ausstattung einen großen Schritt vorangekommen sind
Die Session-Angebote der Lehrkräfte überzeugten durch Praxisnähe. Einige Highlights waren Vibe-Coding, KI-Integration in Lernplattformen sowie der Trend hin zu kreativen Schülerprodukten und alternativen Leistungsnachweisen (Details zum Programm: bycs.link/programm26).
Impulse aus Wissenschaft und Politik
Fazit: Die Transformation von Bildung gelingt gemeinsam leichter. Es bleibt das gute Gefühl, dass an den benachbarten Schulen Mitstreiter mit großartigen Ideen und demselben Antrieb arbeiten. Alle freuen sich auf das nächste Barcamp – mit neuen Ideen für die Realschulen in Schwaben.
Text/Foto: Sebastian Schmidt
© Bayerisches Realschulnetz 2026