Am 27. Januar wird weltweit der Opfer des Holocaust gedacht. Dieses Datum erinnert an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945 und steht symbolisch für das unermessliche Leid von mehr als sechs Millionen jüdischen Männern, Frauen und Kindern sowie Millionen weiterer Verfolgter des nationalsozialistischen Regimes.
Der Holocaust war kein fernes, abstraktes Geschehen, sondern das Ergebnis von Ausgrenzung, Hass und systematischer Entrechtung. Menschen wurden aufgrund ihrer Herkunft, ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugung oder ihrer Lebensweise verfolgt, deportiert und ermordet. Die Erinnerung an diese Verbrechen ist bis heute eine zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft.
Schülerinnen und Schüler der Realschule Feuchtwangen gedachten der Opfer des Holocaust im Rahmen einer Ausstellung. Unter dem Leitspruch „Aus Erinnerung wächst Verantwortung“ setzten sie sich intensiv mit Einzelschicksalen auseinander. Symbolisch klebten die Jugendlichen einen Mosaikstein für jedes verlorene Leben und machten so deutlich, dass hinter jeder Zahl ein Mensch mit einer eigenen Geschichte stand.
„Das Gedenken an die Opfer des Holocaust ist mehr als ein Rückblick in die Geschichte. Es ist ein Auftrag für die Gegenwart und die Zukunft: hinzusehen, Verantwortung zu übernehmen und dafür einzustehen, dass sich solches Unrecht niemals wiederholt“, betont die Fachschaftsleiterin Frau Sophia Mack von der Realschule Feuchtwangen.
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