Am 14. Januar 2026 fand an der Hermann-Stamm-Realschule Schwabach für alle Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe eine besondere Präventionsveranstaltung statt: Das mobile Theaterstück mit dem Titel „Fake oder war doch nur Spaß“, welches vom Berliner Ensemble Radiks aufgeführt wurde, machte eindrucksvoll auf die Gefahren von Cybermobbing und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien aufmerksam.
Im Mittelpunkt des Theaterstücks steht ein junges Mädchen, das davon träumt, Sängerin zu werden und von einer Casting-Agentur entdeckt wird. Aus anfänglichem Neid von Gleichaltrigen entwickelt sich schrittweise soziale Ausgrenzung und schließlich massives Mobbing – sowohl im persönlichen Umfeld als auch über soziale Netzwerke. Auch die Schule wird auf Hasskommentare und Drohanrufe aufmerksam und greift ein. Dabei wird deutlich, wie schnell Cybermobbing außer Kontrolle geraten und welche schwerwiegenden Folgen dies für Betroffene haben kann. Zugleich zeigt das Stück, dass Hilfe möglich ist und Täter zur Verantwortung gezogen werden.
Gerade für unsere Siebtklässlerinnen und Siebtklässler ist dieses Thema besonders relevant. Im Rahmen des iPad-Führerscheins und der verstärkten Nutzung digitaler Medien im Unterricht gewinnen ein sicherer, respektvoller und bewusster Umgang mit Smartphones, Internet und sozialen Netzwerken wie Instagram, TikTok oder WhatsApp zunehmend an Bedeutung.
Das Theaterstück stellte daher eine wichtige Präventionsmaßnahme dar und regte die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken, Diskutieren und Reflektieren an. Es machte deutlich, dass Worte im Netz echte Konsequenzen haben können und das Wegsehen keine Lösung ist. Mit Veranstaltungen wie dieser leistet unsere Schule einen wichtigen Beitrag zur Medienbildung, zur Stärkung sozialer Verantwortung und für ein respektvolles Miteinander – online wie offline.
E. Wiegandt, StRin (RS), Hermann-Stamm-Realschule Schwabach
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