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Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ

Maximilian Gebhard von der Staatlichen Realschule Weilheim mit seinen Schülerinnen

Berlin/Hanau, 4. Mai 2021 – Im Rahmen der digitalen Preisverleihung zum bundesweiten Wettbewerb „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ wurden zwei Lehrerinnen und ein Lehrer aus Bayern mit dem „Deutschen Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ geehrt, zusammen mit sieben weiteren Preisträger*innen aus dem ganzen Bundesgebiet. Träger des Wettbewerbs sind die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologenverband.

Prof. Dr. Michael Piazolo, Staatsminister für Unterricht und Kultus des Freistaates Bayern: „Die prämierten Lehrkräfte stehen stellvertretend für die vielen Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat, die ihre Aufgabe in der Bildung und Erziehung junger Menschen mit Professionalität, hohem Engagement und innovativen Ideen und Methoden erfüllen. Die Corona-Pandemie zeigt uns einmal mehr: Lehrerinnen und Lehrer nehmen als Lernmanager, Wissensvermittler und Bezugspersonen eine Schlüsselrolle im Bildungserfolg der Kinder und jungen Erwachsenen ein. Hierfür gebührt ihnen meine Anerkennung und mein Dank. Ich gratuliere allen Preisträgern ganz herzlich zu ihrem Erfolg!“ 

Mit der Auszeichnung würdigte die Jury das herausragende pädagogische Engagement von Lena BüttnerMaximilian Gebhard und Annette WörmannLena Büttner ist Lehrerin für Deutsch und Latein, Verbindungslehrerin Unterstufe sowie Mitglied des Kompetenzteams Begabtenförderung in Mittelfranken am Dürer Gymnasium in NürnbergMaximilian Gebhard unterrichtet Mathematik und Evangelische Religionslehre, ist Vertrauenslehrer und Leiter der Schulband an der Staatlichen Realschule WeilheimAnnette Wörmann ist Lehrerin für Latein und Katholische Religionslehre, Leiterin der Begabtenförderprogramme und Koordinatorin der Beruflichen Orientierung am Schyren-Gymnasium in Pfaffenhofen an der Ilm.

Die Schüler*innen der letzten beiden Abschlussjahrgänge nominierten die drei Lehrer*innen für die Auszeichnung und hoben vor allem ihr Engagement, die Empathie und Kompetenz, den unermüdlichen Einsatz, das große Wissen, die individuelle Förderung, den begeisternden interaktiven Unterricht, konstruktives Feedback, den Humor und Einfallsreichtum, Fairness und Gerechtigkeit, die gute Vorbereitung und Struktur sowie das hervorragende Zeitmanagement hervor.

Zitat aus der Nominierung Lena Büttner: „Sie ist ein großes Vorbild für mich und mein Ziel ist es, später einmal als Lehrerin so viel Wunderbares bewirken zu können wie sie.“

Zitat aus der Nominierung Maximilian Gebhard: „Auf diesem Wege noch einmal ein fettes Dankeschön und wir lieben sie als Lehrer und ich hoffe, andere können es genauso wertschätzen wie wir damals.“

Zitat aus der Nominierung Annette Wörmann: „Sie ist eine der kompetentesten Lehrkräfte, die ich kenne. Sie ist immer bestens vorbereitet, hat immer den Überblick, arbeitet strukturiert und auch ihr Zeitmanagement ist hervorragend…“

Die Träger des Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“, die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologenverband, wollen mit der Auszeichnung die positiven Leistungen von Lehrer*innen sowie Schulleiter*innen würdigen und in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung rücken. Kooperationspartner des Wettbewerbs sind der Cornelsen Verlag, die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und „ZEIT für die Schule“.

Der „Deutsche Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ wird in drei Kategorien vergeben: Für „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ schlagen Schüler*innen ihre Lehrkräfte vor, bei „Unterricht innovativ“ bewerben sich Lehrkräfte-Teams mit ihren Projekten und für „Vorbildliche Schulleitung“ können seit 2020 Kollegien ihre Schulleitungen nominieren.

In der Wettbewerbsrunde 2020 erhielten zehn Lehrer*innen, vier Schulleitungen und fünf Lehrer*innen-Teams aus insgesamt neun Bundesländern den „Deutschen Lehrerpreis – Unterricht innovativ“. Dabei gingen je drei Auszeichnungen nach Baden-Württemberg (Pforzheim, Villingendorf und Wiesloch), nach Bayern(Nürnberg, Pfaffenhofen an der Ilm, Weilheim), Berlin und Nordrhein-Westfalen (Bönen, Herten, Remscheid), je zwei nach Hessen (Biedenkopf, Kassel) und Sachsen (Chemnitz, Werdau), je eine nach Rheinland-Pfalz(Ludwigshafen), Schleswig-Holstein (Norderstedt) und Thüringen (Vacha).

Der hochrangig besetzten Wettbewerbs-Jury unter Leitung von Prof. Dr. David-S. Di Fuccia gehörten an: Prof. Dr. Kathrin Fussangel, Professorin für Empirische Schulforschung an der Bergischen Universität Wuppertal, Institut für Bildungsforschung (IfB); Winfried Gosmann, Schulamtsdezernent a.D. in Nordrhein-Westfalen; Peter Haase, Schulleiter a.D. in Bremen; Dr. Stefanie Hubig, Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz; Anastasia Käfer, Mitglied des überregionalen „Schülermitverantwortung-Portals“; Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt / Main; Prof. Dr. Dr. h.c. Eckard Klieme, Vorstand DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Frankfurt/Main; Adriane Langela-Bickenbach, Studiendirektorin und 2019 Preisträgerin in der Kategorie „Unterricht innovativ“; Verena Pausder, Unternehmerin und Bildungsexpertin; Christian Piwarz, Staatsminister für Kultus des Freistaats Sachsen; Josephine Reichstein, Schülervertreterin des Martin-Luther-Gymnasiums Eisenach; Martin Spiewak, Mitglied der Redaktion Wissen der Wochenzeitung DIE ZEIT; Frank Thalhofer, Mitglied der Geschäftsführung Cornelsen Verlag.

Die Träger des Wettbewerbs werden von Dr. h.c. Beate Heraeus, Vorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung Deutschland, und Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, repräsentiert.





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