Wozu ein Medienkonzept?

Die fortschreitende Digitalisierung ist zu einem festen Bestandteil des individuellen und gesellschaftlichen Lebens geworden. Digitale Medien halten dabei schon seit längerem Einzug in unsere Schulen und bieten ein großes Potential zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen. Schulen stehen dabei vor der Herausforderung, auf sich schnelle wandelnde Anforderungen

  • hinsichtlich der erforderlichen Kompetenzen aufseiten der Schülerinnen und Schüler,
  • der technischen Ausstattung der Schule sowie
  • des heterogenen Fortbildungsbedarfs aufseiten der Lehrkräfte reagieren zu müssen.

Wie das Projekt „Referenzschule für Medienbildung“ gezeigt hat, kann dies besonders gut gelingen, wenn Digitalisierung im Rahmen von Schulentwicklung von der ganzen Schulfamilie gestaltet wird und dieser Prozess in ein schulisches Medienkonzept mündet. Ein Medienkonzept setzt sich dabei aus den folgenden drei Bestandteilen zusammen:

  • Mediencurriculum
  • Fortbildungsplanung
  • Ausstattungsplan

Die genannten Komponenten können durch weitere Maßnahmen zur Förderung von Medienkompetenz ergänzt werden.

Weitere Informationen finden Sie auch in MEBIS:

Im Schuljahr 2017/2018 finden Veranstaltungen der Regionalen Lehrerfortbildung (RLFB) zur Multiplikation der Medienkonzept-Initiative statt. Durchgeführt wird sie von Beratertandems aus Medien- und Schulentwicklungsexperten. Der Medienexperte steht als fachlicher Ansprechpartner für den Medienbildungsbereich zur Verfügung, der Experte für Schulentwicklung für Prozessfragen. Neben fachlichen und methodischen Anregungen durch die Referenten stellen der Austausch zwischen den teilnehmenden Schulen zu Ge- und Misslingensbedingungen sowie die Vernetzung ein wesentliches Ziel der Multiplikationsveranstaltung dar.

BerR Jörg Schmid (medienpädagogische Beratung digitale Bildung)

Kontakt:

Telefonnummer:
0821 324 1541

Dienststelle:

Bertolt-Brecht-Realschule Augsburg I

Aufgaben:



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