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Bundesentscheid der Schulmannschaften im Bogenschießen

Beim Bundesentscheid der Schulmannschaften im Bogenschießen überzeugt das Team der Realschule Kemnath mit einem vierten Platz und bietet dabei Sportinternaten kräftig die Stirn. Mit einer Goldmedaille in der Einzelwertung kehrt Paul Müller als bester seiner Altersgruppe zurück. Zum zweiten Mal stellte sich eine Mannschaft der Realschule den Herausforderungen. Dem Bundesentscheid für Schulteams gingen regionale Qualifikationen des Deutschen Schützenbundes voraus. Die besten acht Gruppen fuhren zum bundesweiten Finale nach Furth im Wald. Dazu zählte auch das Team der Kemnather Realschule mit Paul Müller, Tabata Melzner und Samuel Kausler.

In den Einzelwertungen (60 Pfeile) belegte Paul Müller (Schüler B) mit 530 Ringen den ersten, Tabata Melzner (Schüler A) mit 520 Ringen den sechsten und Samuel Kausler (Jugend) mit 421 Ringen den siebten Platz. Im Mannschaftswettbewerb nach dem Liga-System mit K.o.-Wertung zogen die Oberpfälzer mit 212:208 Ringen gegen das Ernst-Häckel-Gymnasium aus Werder ins Halbfinale ein. Dort trafen sie auf die Mannschaft des Sportleistungszentrums und Sportinternats Berlin. Gegen den derzeitigen Deutschen Meister in der Schülerklasse unterlagen die Kemnather mit 192:220 Ringen.

Einen erbitterten Kampf lieferten sie sich im Anschluss mit dem Berliner Max-Delbrück-Gymnasium, das seinerseits zwei Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft aufbieten konnten. Hier unterlagen die Realschule Kemnath mit 56:50 Ringen.
Die Leistung der Kemnather Bogenschützen ist bemerkenswert. Sie boten zwei Berliner Teams Paroli, die wöchentlich viermal Bogenschießen auf dem Stundenplan haben. Demgegenüber besticht die Leistung der "Hobbysportler": Sie trainieren nur einmal wöchentlich in der Bogensportgruppe der Immenreuther Schützengesellschaft unter Jochen Nentwich und Thorsten Höcht.





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