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60 Jahre KRS Neumarkt – IMPuls der Zeit

„Das Große kommt nicht allein durch Impuls zustande, sondern ist eine Aneinanderkettung kleiner Dinge, die zu einem Ganzen vereint worden sind.“ – Vincent van Gogh –

Dieses Zitat verwendete Schulleiterin Sabine Söllner-Gsell in ihrer Rede anlässlich des Festakts am Freitag, 29.03.2019, mit dem die Knabenrealschule Neumarkt ihr 60-jähriges Bestehen feierte. Durch das vielfältige Programm führten souverän und mit viel Humor drei Schüler der Knabenrealschule: Ben, Pius und Tobias.

Angereist waren neben zahlreichen Vertretern der lokalen Politik, der Wirtschaft und Kirche auch die Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger, als Vertreterin des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, die Ministerialbeauftrage für die Realschulen in der Oberpfalz Ltd. RSDin Maria Kinzinger sowie der Ministerialbeauftragte a.D. Ludwig Meier. Dazu begrüßte die Schulfamilie ehemalige Schulleiter der Knabenrealschule und Schulleiter umliegender Schulen aus Neumarkt und dem Umkreis.

Highlights aus 60 Jahren (Schul)Geschichte wechselten sich mit Festrede und Grußworten, aber auch sehr unterhaltsamen Vorführungen von Schülern der KRS auf der Bühne, ab. Dabei konnten die Gäste einen Eindruck von dem breiten Angebot an außerunterrichtlichen Aktivitäten an der Schule gewinnen. Zu Beginn des Abends begegneten Tim und Quirin, zwei aktuelle Schüler der KRS, in einem kurzen Theaterstück namens „Die Selbstbegegnung“ im wahrsten Sinne des Wortes ihren Großvätern, die Schüler im Gründungsjahr an der damaligen Staatlichen Mittelschule für Knaben in Neumarkt waren. Anschließend zeigte der Cellist Marco Plank, der sogar schon beim Bayerischen Realschulstreichorchester mitwirkte, und der Jungs-Chor mit unterhaltsamen Gstanzln sowie die extra für diesen Abend zurückgekehrten Ex-Schüler mit ihrer Volksmusikgruppe „Drum Schloooch“ ihr musikalisches Können. Nicht zu vergessen die rockige Schulband, ein gemeinsames Projekt mit der benachbarten Mädchenrealschule. Die Tanzgruppe im Saturday-Night-Fever und die Basketballer der Sportklasse legten ebenfalls fetzige und rhythmische Auftritte aufs Parkett.

Ministerialdirigentin Ohrnberger hob hervor, dass „sechs Jahrzehnte nicht nur ein Grund sind zurückzublicken, sondern auch nach vorne zu schauen.“ Sie honorierte in ihrer Festrede das breite Spektrum, das die Knabenrealschule ihren Schülern vermittle, ob im sportlichen, musischen, sozialen oder naturwissenschaftlichen Bereich, vor allem auch über den Unterricht hinaus und so diese „auf das Leben in den verschiedenen Bereichen vorbereite.“

Dass eine Schulfamilie vom Miteinander lebt, wurde bei der Podiumsdiskussion deutlich, bei der Schülersprecher Jan Grauer, Elternbeiratsvorsitzender Jan Gründer, der 2. Vorsitzende des Fördervereins Herbert Meier und Personalrat Johannes Billner zu Wort kamen.

Schulleiterin Sabine Söllner-Gsell zeigte in ihrer Rede auf, dass auch heute, nach 60 Jahren, die Staatliche Realschule für Knaben nach wie vor eine junge, moderne und innovative Schule ist, die mit zeitgemäßem Lehren und Lernen sowie einem differenzierten Angebot sowohl den unterschiedlichen Begabungen und Interessen ihrer Schüler als auch gesellschaftlichen und bildungspolitischen Herausforderungen entspricht, dieses am Puls der Zeit ausrichtet und Impulse weiterträgt.

Im Anschluss trafen sich die Gäste beim geselligen Beisammensein an dem sowohl optisch als auch kulinarisch großartigen Buffet, das vom Catering-Team der KRS organisiert und vorbereitet wurde.

Text und Foto: KRS Neumarkt





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