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„Tue Gutes und tue es gut“ - 300 Jahre Maria-Ward-Schule

Die Aufforderung des Titels ist ein Zitat der Namenspatronin der Schule, deren 300-jähriges Schuljubiläum in diesem Jahr gefeiert wird. Ihr, der englischen Ordensschwester Mary Ward, waren vor allem die Bildungsmöglichkeiten für Mädchen und junge Frauen ein Anliegen. So gründete sie das „Institut der Englischen Fräulein“, welches der Vorreiter für alle Schulen ist, die heute den Namen „Maria-Ward-Schule“ tragen.

In Bamberg öffnete die Niederlassung der Englischen Fräulein im August 1717 ihr Tore, nachdem Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn der Initiative von Maria Anna von Rehling(en) nach langwierigen Verhandlungen zugestimmt hatte. Trotz vieler Hürden konnte seitdem die Erfolgsgeschichte Maria-Ward-Schule in Bamberg geschrieben werden und so wird noch heute das Anliegen der Gründerin täglich umgesetzt. Gutes Tun gehört ganz selbstverständlich zu den Leitsätzen der Schule: Schülerinnen werden umfassend gebildet und so auf ihren weiteren Lebensweg vorbereitet. Neben der Vermittlung fundierten Wissens und der Möglichkeit die offene Ganztagsschule zu besuchen, wird an der Maria-Ward-Schule traditionell auf vielfältige außerunterrichtliche Aktivitäten großen Wert gelegt. Durch die Fülle dieser Angebote entsteht eine starke Schulgemeinschaft, deren Ziel – ganz im Sinne Mary Wards – es ist, dass die Schülerinnen miteinander lernen und leben können, wobei die religiöse Erziehung stets eine wichtige Rolle spielt. Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass verschiedene Hilfsaktionen unterstützt oder Schulgeldpatenschaften übernommen werden.

Allen, die dazu beigetragen haben, dass die Maria-Ward-Schule ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag auf so vorzügliche Weise gerecht werden konnte und auch weiterhin wird, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.





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