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Gedanken zum Schuljahresauftakt

Herbstzeit ist Erntezeit: Landwirte, Weinbauern und Hobbygärtner bringen gerade auch im September die Früchte ein, die sie im Frühjahr gesät oder gepflanzt und die sie oft monatelang gehegt und gepflegt haben.

Auch in unseren Realschulen wird gesät und gepflegt, und das nicht nur im Frühjahr und Sommer, sondern ein ganzes Schuljahr lang.

Im Bereich der Schulen ist jedoch der Herbst nicht die Zeit der Ernte, sondern der Beginn der Aussaat. Wir gehen in diesen Tagen wieder in ein neues Schuljahr, in dem die Grundlagen für eine hoffentlich reiche Ernte gelegt werden.

Während der Sämann seine Früchte im Herbst mit Händen greifen kann und genau sieht, wie seine Ernte ausgefallen ist, wissen wir in den Schulen dagegen oft nicht so genau, ob unser Bemühen tatsächlich eine reiche Ernte bringt. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass nur ein Teil dieses Ertrags „messbar“ ist – das geschieht natürlich vor allem durch die Leistungsnachweise. Aber ob wirklich nachhaltiges Wissen vermittelt wurde, wird ja erst sehr viel später deutlich! Und noch weniger kurzfristig messbar ist, inwieweit das Bestreben der Schulen von Erfolg gekrönt war, unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu lebenstüchtigen Menschen sowie engagierten Mitgliedern der Gesellschaft bestmöglich zu unterstützen.

Allen Mitgliedern unserer Schulfamilien wünschen wir für die nun wieder beginnende Aussaat viel Kraft und Kondition, aber auch die von einem gesunden Optimismus geprägte Zuversicht, dass alle Anstrengungen des Schuljahres durch eine reiche Ernte belohnt werden! Ein Teil der Früchte wird dabei während das Schuljahres, ein anderer jedoch erst langfristig zu ernten sein!

Johannes Koller und das Team der MB-Dienststelle





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