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Post gegen die Einsamkeit

Die Corona-Krise zwingt uns alle dazu, unser Leben komplett neu zu gestalten. Für alle ist es eine riesen Umstellung, auf einmal kaum noch Sozialkontakte haben zu dürfen, mit den besten Freunden nur noch zu telefonieren, die eigenen Großeltern nicht mehr sehen zu können. Was schon für unsere Schüler unendlich schwer ist, muss für Senioren in Alten- und Pflegeheimen fast schon unerträglich sein. Verstehen sie doch manchmal nicht mal den Grund, tun sich schwer mit Telefonaten, vereinsamen und trauern, weil sie keinen Besuch mehr bekommen. Diese beiden Welten, die der Isolation und die der Langeweile, haben "Ferdinands helfende Hände" versucht zu vereinen: Wir starteten einen Aufruf an unsere Schüler, Karten und Briefe an Seniorenheime in der Umgebung zu schicken. Es ist ja immer spannend, wie so etwas wohl ankommt, aber wir waren wirklich sprachlos über die Masse an wunderschön gemalten, gebastelten, geschriebenen Hoffnungszeichen. Diese vielen liebevollen Zeichen werden nicht nur den Senioren ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihnen zeigen, dass sie nicht vergessen sind, sie haben auch uns wieder einmal gezeigt, welche wundervollen Persönlichkeiten unsere Schüler sind.





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