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Realschule als gutes Beispiel

2. Reihe: Janne Leino, Project Director Schanghai, Edeltraud Plattner, stv. Landrätin, 4. v. l. Ellen Meier, Studienrätin; 3. Reihe: Wolfgang Beißmann, 1. Bgm. der Stadt Pfarrkirchen, Stefan Stumpf, Zweiter Realschulkonrektor, Dr. Hans-Stefan Fuchs, Leiter des Praktikumsamts der Universität Passau und Ansprechpartner für die Internationalisierung im Lehramtsbereich, Bernhard Aschenbrenner, Ministerialbeauftragter der Realschulen in Niederbayern, ganz rechts: Franz Griebl, Realschuldirektor

Lehramtsstudenten aus China einen Tag lang zu Besuch an der Staatlichen Realschule Pfarrkirchen

Der MINT-Bereich mit der Bestenförderung in Physik und den Talentgruppen, die Kooperationen mit der FOS/BOS, dem European Campus Rottal-Inn und BMW Dingolfing sowie die Teilnahme an der Bund-Länder-Initiative "Leistung macht Schule": Es gab viele Gründe, warum Exzellenz-Lehramtsstudierende aus China einen Schultag an der Staatlichen Realschule Pfarrkirchen verbracht haben. Dabei bekamen sie die Realschule mit all ihren Facet-ten und vielseitigen Angeboten präsentiert.

Unter den Gästen waren auch der Ministerialbeauftragte der Realschulen in Niederbayern, Bernhard Aschenbrenner, stv. Landrätin Edeltraud Plattner und Bürgermeister Wolfgang Beißmann. In ihren Grußworten hoben sie diesen Besuch als besonderes Element des Brückenbaus zwischen Deutschland und China hervor. Gleich ins Herz geschlossen hatte die Delegation die Schulhündin Agnes, die auch an der Schulhausführung teilgenommen hatte. Besonders interessiert nahmen die Gäste aus China unter anderem die grüne Fahne "Umweltschule in Europa" wahr. Hier wurde ein Austausch über die Umweltgruppe der Realschule angeregt.

Die Realschule Pfarrkirchen ist eine von 300 Schulen in Deutschland und die einzige Realschule in Niederbayern, die vom Kultusministerium für die Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule (LemaS)“ ausgewählt wurde. Als Resultat aus den Ergebnissen der PISA-Studien wurden zunehmend leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler mit gutem Erfolg gefördert, daran soll sich auch nichts ändern, versichert Realschuldirektor Franz Griebl. Jedoch haben auch alle diejenigen Kinder Anspruch auf Förderung, die schon gut leisten oder deren Potential noch nicht entfaltet ist.

Im fremdsprachlichen Bereich soll damit die Zusammenarbeit mit den Studenten des Euro-pean Campus optimiert werden und im MINT-Bereich profitieren interessierte Mädchen, sogenannte Mentees, die mit dem Programm Cyber-Mentor-Plus der Universität Regensburg im 1:1 Mentoring von berufstätigen Frauen und Studentinnen betreut und unterstützt werden.

Erfreut und erstaunt war die Gruppe, als sie im Rahmen einer Hospitation der iPad-Klasse 6 c von Schülerin Shyann, die auch chinesisch spricht, in ihrer Heimatsprache begrüßt wurde. Zum Abschluss des Besuches zeigte die Klasse 10 e ihr Können im Fach Ernährung und Gesundheit. Bekocht wurden die Gäste mit Hähnchen und Gemüse.





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