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„Kompetent ins Leben“ Stiftung Bildungspakt Bayern zeichnet Realschule Herzogenaurach aus

Am 18. Mai fuhr eine Delegation der Schulfamilie der Realschule zur i.s.i. Preisverleihung nach München. Die beiden Schülersprecherinnen Natalie Süß und Annika Geiger waren ebenso dabei wie die Vorsitzende des Elternbeirats, Frau Kaup. Die Lehrkräfte wurden durch die Leiterinnen der Steuergruppe Frau Kirchner-Irmer und Frau Meier-Robisch repräsentiert, Schulleiter Uli Langer wollte es sich natürlich auch nicht nehmen lassen, an dieser wichtigen Ehrung teilzunehmen.

Der Preis wird bayernweit für Schulen vergeben, die sich durch besonders innovative Schulentwicklung hervorheben. Trotz starker Konkurrenz wurde die Herzogenauracher Realschule wie auch schon 2014 wieder mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Sie zählt also nach wie vor zu den besten Realschulen Bayerns.

Was bedeutet Schulentwicklung überhaupt. Seit mehr als 30 Jahren wird hierüber nachgedacht und debattiert. Ganze Bücher wurden darüber veröffentlicht. Nun, zunächst muss festgehalten werden, dass an jeder Schule, ob gewollt oder ungewollt, Schulentwicklung stattfindet. Man denke allein an die Veränderung der Zulassungsvoraussetzungen für den Übertritt, Personalwechsel, an den zunehmenden Bedarf an Nachmittagsbetreuung oder an die Welle der Digitalisierung: Schule ist ständig Veränderungen ausgesetzt. Der Unterschied ist, dass innovative Schulen bewusster reagieren und versuchen, den Entwicklungsprozess möglichst stark selbst in die Hand zu nehmen. Man will sich nicht nur treiben lassen, sondern selbst aktiv eingreifen.

Oft bildet sich deshalb, wie auch an unserer Schule, eine Steuergruppe aus besonders engagierten Lehrkräften, die sich dieser Aufgabe besonders intensiv widmet. Die Ziele sind letztlich an vielen Schulen ähnlich, die Herangehensweise kann sehr unterschiedlich sein. Die Realschule Herzogenaurach will ihre Schüler „Kompetent ins Leben“ schicken. Dazu bedarf es eines modernen, gut strukturierten Unterrichts. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten, für diejenigen unter den Schülern, die in bestimmten Fächern noch Schwächen haben. Über ein breit angelegtes, buntes Spektrum von frei wählbaren Angeboten können noch zusätzlich Kompetenzen im künstlerisch-musischen Bereich, im naturwissenschaftlich-wirtschaftlichen Bereich oder auch im sportlichen oder sozialen Bereich weiterentwickelt werden. Es geht der Schule nicht nur darum, auf die berufliche oder weitere schulische Laufbahn vorzubereiten, sondern ihre Schüler auch zu einem nachhaltig sinnerfüllten Lebensstil zu führen. Es geht nicht nur um die Zukunft, sondern auch um das Hier und Jetzt. Basis des gesamten Schullebens ist eine gut funktionierende Schulfamilie, in der sich Eltern, Schüler und Lehrkräfte wohlfühlen können. Auch wenn es in der Öffentlichkeit oft nicht so deutlich wahrgenommen wird, Schule kann Kinder besser und glücklicher machen, es geht nicht nur um formale Qualifikationen und Zeugnisse. In diesem Sinne will die Staatliche Realschule auch in Zukunft weiter arbeiten.

Die abgebildeten Personen sind von links nach rechts betrachtet: 

Christof Prechtl, Stv. Hauptgeschäftsführer vbw-Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. 

Uli Langer, Schulleiter

Ilona Kaup, Vorsitzende des Elternbeirats 

Uli Meier-Robisch, Stv. Leiterin der Steuergruppe

Annika Geiger, Klasse 9c, Schülersprecherin

Sabine Kirchner-Irmer, Leiterin der Steuergruppe

Natalie Süß, Klasse 10d, Schülersprecherin

Carolina Trautner, Staatssekretärin im Bayerischen Kultusministerium, Vorstandvorsitzende der Stiftung Bildungspakt Bayern





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