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Übertritt

MÜNCHEN. Kultusminister Michael Piazolo informierte über das vorläufige Ergebnis der Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen. Die Eltern von rund 107.500 Grundschülerinnen und -schülern konnten ihre Kinder in den vergangenen Wochen für die 5. Jahrgangsstufe einer weiterführenden Schule anmelden.  

„Auch dieses Jahr ist das Übertrittsverhalten unserer Schülerinnen und Schüler erfreulich stabil“, stellte Piazolo fest: „Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis, das das Vertrauen der Eltern in unsere verschiedenen Schularten spiegelt. Ebenso spricht es für die Qualität des differenzierten, bayerischen Schulsystems. Alle weiterführenden Schularten haben für sich ihren besonderen Wert und bieten den Kindern und Jugendlichen individuell auf sie und ihre Fähigkeiten zugeschnittene Bildungswege.“

Die Übertrittsquoten in die 5. Klassen der weiterführenden Schulen haben sich in den vergangenen Jahren auf einem stabilen Niveau eingependelt. Stand heute werden bayernweit im kommenden Schuljahr voraussichtlich

  • etwa 30 Prozent die Mittelschule,
  • rund 28 Prozent die Realschule und
  • gut 39 Prozent das Gymnasium

besuchen. Regionale und lokale Abweichungen von diesen Quoten sind aufgrund verschiedener Bedingungen vor Ort wie der Einrichtung besonderer Angebote o. ä. möglich.

Piazolo: „Bildungserfolg führt über viele mögliche Wege“

Die unterschiedlichen weiterführenden Schularten ermöglichen den Familien, ein Angebot nach den Begabungen und Interessen des Kindes auszuwählen. Die Anmeldung an einer Schulart ist dabei nur eine erste Entscheidung im Bildungsweg. „Bildungserfolg führt in Bayern über viele mögliche Wege“, betonte Piazolo. Denn jeder Abschluss bietet einen Anschluss, sei es für eine anschließende Berufsausbildung bzw. ein Fach- oder Hochschulstudium.

Die vielfältigen Optionen schlagen sich auch darin nieder, dass inzwischen über 40 Prozent aller Hochschulzugangsberechtigungen in Bayern über den Weg der beruflichen Bildung erworben werden. „Berufliche und akademische Bildung sind in Bayern gleichwertig. Wir wollen die berufliche Orientierung an allen Schularten weiter stärken: Unsere Absoventinnen und Absolventen sind dank ihrer Qualifkationen bei den Unternehmen sehr gefragt“, so der Minister.





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