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Realschulen beim Landeswettbewerb Schüler experimentieren erfolgreich

Lukas Poxleitner und Simon Detter von der Johann-Riederer-Schule in Hauzenberg.

David Wintersberger von der Pfaffenwinkel-Realschule in Schongau.

Jakob Oberle, Lenny Hartman und Erik Stolle von der Staatlichen Realschule Zirndorf.

Lorenz Guggenberger, Jonas Reiter und Johannes Götz von der Staatlichen Realschule Pfarrkirchen konstruierten den Prototyp einer roboterunterstützten Handprothese.

Eva Stadelthanner und Theresa Huber von der Staatlichen Realschule Pfarrkirchen.

Am 26. und 27 April trafen sich die Regionalsieger des Wettbewerbs „Jugend forscht, Schüler experimentieren“ im Dingolfinger BMW-Werk zum Landeswettbewerb in der Altersklasse zwischen 10 und 14 Jahren. In 7 Kategorien traten junge Forscher mit 50 Projekten an, darunter waren auch fünf Beiträge von vier bayerischen  Realschulen:

Lorenz Guggenberger, Jonas Reiter und Johannes Götz von der Staatlichen Realschule Pfarrkirchen konstruierten aus LEGO-Technik-Bauteilen den Prototyp einer roboterunterstützten Handprothese. Mit Hilfe der LEGO-Mindstorms-Software wurden dafür die gewünschten Bewegungsabläufe programmiert, die zum Beispiel bei einer Reha-Maßnahme eine verletzte Hand trainieren sollen. Mit diesem Projekt landete das Team in der Kategorie Technik auf dem zweiten Platz und erhielt den Sonderpreis „Innovation für Menschen mit Behinderung“.

Das zweite Team der Realschule Pfarrkirchen kam auch auf das Siegerpodest: Eva Stadelthanner und Theresa Huber untersuchten die Grundwasserverschmutzung durch Düngemittel und erreichten damit den dritten Platz in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften.

Den Sonderpreis für die pfiffigste Arbeit gewann David Wintersberger von der Pfaffenwinkel-Realschule in Schongau. Weil Türgriffe oft verschmutzt und mit Keimen besetzt sind, hat der junge Tüftler einen automatischen Türgriffsäuberer entwickelt. Über eine Mechanik wird dabei ein Türgriff mit einer Desinfektionslösung besprüht und Gleichzeitig ein Schwamm über den Griff gezogen, der den Schmutz entfernt.

Im Urlaub stellten sich Lukas Poxleitner und Simon Detter von der Johann-Riederer-Schule in Hauzenberg die Frage, warum der Rasensprenger ein Viertel des Wassers auf die Straße spritzt und dieses im Abfluss landet. Daraufhin entwickelten die beiden ein Gerät, das die Ecken genau befährt, sodass das wertvolle Wasser nur auf dem Rasen landet. Diese Idee wurde mit einem Sonderpreis des BMW-Werks belohnt.

Jakob Oberle, Lenny Hartman und Erik Stolle von der Staatlichen Realschule Zirndorf sind ein Jahr lang Blumen zu Leibe gerückt und haben analysiert, inwieweit sich deren Blütenfarbstoffe als Indikatoren eignen. Wie alle anderen Teilnehmer auch, durften sich die Regionalsieger aus Mittelfranken über ihren ersten Elektro-BMW freuen - als fernsteuerbares Modell.





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