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Prädikat "Referenzschule für Medienbildung"

Gruppenbild mit den Schul- und Projektleitern der ausgezeichneten Schulen (Foto: Bildungs- und Wissenschaftsministerium, Steffen Leiprecht)

29 Schulen aus ganz Bayern erhielten in Dillingen das Prädikat "Referenzschule für Medienbildung". Ministerialdirektor Herbert Püls übergab im Rahmen eines Festaktes die Auszeichnungen für die Ausarbeitung von überzeugenden Konzepten der Schulen.

Um das Prädikat zu erhalten, erarbeiten die Projektschulen einen Medienentwicklungsplan, der auf die jeweilige Schule und Jahrgangsstufe abgestimmt ist, und setzen diesen um. Dazu gehört ein fächerübergreifender Medien- und Methodenlehrplan, in dem beispielsweise beschrieben wird, in welcher Jahrgangsstufe sich die Schülerinnen und Schüler mit Methoden der Internetrecherche auseinandersetzen. Auch ein schulisches Ausstattungskonzept sowie ein Fortbildungsplan werden von den beteiligten Lehrkräften erstellt. Eng begleitet werden sie dabei vom Netzwerk der Medienpädagogisch-informationstechnischen Beratungslehrkräfte (MiBs) und durch Fortbildungen an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) in Dillingen.

Seit dem Schuljahr 2010/2011 widmen sich jährlich etwa 30 neue Schulen nach einem Bewerbungsprozess intensiv dem Thema Medienbildung. Sie tragen dazu bei, Schülerinnen und Schüler zu bewussten und kompetenten Nutzern der Medien zu erziehen. Inzwischen sind rund 150 Schulen in Bayern an dem Projekt beteiligt. Als Multiplikatoren bringen sie weitere Schulen auf den Weg.

Unter den ausgezeichneten Schulen waren auch folgende sechs Realschulen:

  • Staatliche Realschule Buchloe
  • Johann-Georg-August-Wirth-Realschule Hof
  • Realschule Tegernseer Tal Gmund
  • Realschule am Maindreieck Ochsenfurt
  • Realschule am Europakanal Erlangen

Weitere Informationen erhalten Sie im Flyer für Medienbildung in Bayern.





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