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Erfolgreiche Bildung und Erziehung im christlichen Glauben

Mädchenrealschule St. Josef wurde für„nachhaltige Schulentwicklung“ ausgezeichnet

 

Im Rahmen einer niveauvollen Feierstunde zertifizierte der Direktor des Katholischen Schulwerks in Bayern, Dr. Andreas Hatzung, am 06. Februar 2015 die Mädchenrealschule St. Josef, Schwandorf, für erfolgreiche Qualitätsentwicklung. Mit dieser hohen Auszeichnung und der Verleihung des Prädikats „Nachhaltige Schulentwicklung“ wurde die externe Evaluation der traditionellen (vor 99 Jahren gegründeten) Bildungseinrichtung abgerundet, welche nunmehr das Qualitätssiegel „Zertifizierte Katholische Schule“ führen darf.

 

Die Mädchenrealschule St. Josef hat ihre schulische Bildungs- und Erziehungsarbeit freiwillig auf den Prüfstand gestellt und sich einer vom Katholischen Schulwerk durchgeführten externen Evaluierung unterzogen. Dieses Instrument der Qualitätsanalyse dient der Qualitätssicherung und –steigerung und damit der inneren Schulentwicklung, um der erfolgreichen Bildung und Erziehung im christlichen Glauben gerecht zu werden und den pädagogischen Herausforderungen der Persönlichkeitsentwicklung in einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels Rechnung zu tragen

 

Bischof lobt ganzheitliche Bildung

 

Als Vertreter des Schulträgers übermittelte Stiftungsdirektor Domkapitular Prälat Johannes Neumüller das Grußwort von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, der die Mädchenrealschule St. Josefbeglückwünschte, „Schritte nach vorn zu gehen (…) mit kreativen Ideen, neuartigen Strukturen – kurz: innovativen Konzepten“. Ebenso lobte der Oberhirte die Schule, sie sei „sehr gut aufgestellt“ und könne sich „mit ihren Ergebnissen hinsichtlich ihrer Qualität der Schul- und Unterrichtsentwicklung sehen lassen“. Alle könnten „stolz auf diese Schule“ sein, die den „ganzheitlichen Bildungsanspruch“ auf der Basis eines „gelebten christlichen Glaubens“ in den Mittelpunkt stelle.

 

Die Referentin für Schulentwicklung und Evaluation des Katholischen Schulwerks in Bayern, Iris Lamaack, betonte, die Mädchenrealschule biete „einen optimalen Rahmen für die in einen Wertehorizont eingebettete Wissensvermittlung“ sowie ein „sehr ausgeprägtes religiöses Erziehungskonzept“. Das umfassende Angebot der Schulpastoral sowie der hohe Einsatz der Lehrkräfte garantierten die Persönlichkeitsentwicklung, Halt und Orientierung der Schülerinnen. Die Vertreterin des Schulwerks bestätigte eine „außerordentlich hohe Zufriedenheit der Eltern und Schülerinnen mit der Schule“. Schulwerksdirektor Dr. Andreas Hatzung gratulierte der Schulfamilie zu dem bravourösen Ergebnis der Evaluation und überreichte Realschuldirektorin Marlies Hoffmann die Urkunde mit dem Qualitätssiegel „Nachhaltige Schulentwicklung“.

 

Erlesenes Rahmenprogramm

 

Die bisher erworbenen Prädikate der Schule, „SEIKS“ (Selbstevaluation in Katholischen Schulen), „MINT-freundliche Schule“, „Schule ohne Rassismus“ sowie „klasse.im.puls“,veranschaulichten Schülerinnen alias Miss SEIKS (Franziska Ziegler, 8a), Miss MINT (Nele von Glasow, 8a), Miss Rainbow (Bettina Schaumberger, 9a) und Miss Musica (Inara Özkalayci, 7c), die von der guten Fee (Katharina Köhler, 6a) „herbeigezaubert“ wurden, sehr eindrucksvoll. „Impressionen“ von Harfe und Querflöte (Annika Weigl und Lena Stegerer, beide 9a), eine ausdrucksstarke musische Inszenierung (Jessica Kloiber, 10c, Stefanie Dotzler, 7b, Gesangsformation VOICED) sowie „Frieden soll sein“ (VOICED) untermalten die Feierstunde auf hohem Niveau.

 

Herausragendes Ergebnis der Evaluation

 

In ihrem Statement gratulierte die Leitende Realschuldirektorin als Ministerialbeauftragte Maria Kinzinger der Schulgemeinschaft für „überaus erfolgreiche und nachhaltige Schritte in der Schul- und Qualitätsentwicklung“ in prägnanten Worten: „An dieser Schule hat Qualität Priorität.“ Zudem hob sie die „Wertschöpfung durch Wertschätzung“ im Umgang zwischen Lehrkräften und Schülerinnen, den christlichen Charakter der Schule, der die Schülerinnen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärke, das „sehr positive Unterrichtsklima“ sowie die individuelle Förderung der Kinder durch ein breites zusätzliches Angebot hervor.

 

Dekan Hans Amann versicherte, jetzt habe es die Schule „schwarz auf weiß, was wir schon immer wussten.“ Die Mädchenrealschule St. Josef sei eine „herausragende Bildungsstätte“, in der „Kirche und christlicher Glaube leben“ und mit den aktuellen Bildungsstandards im Einklang stehen. Elternbeiratsvorsitzender Stephan Brandl zeigte sich wie die Eltern und die Schülerinnen „überaus zufrieden mit der Schule“, werde die Elternschaft hier doch „als wichtiger Partner der Schule zum Wohle unserer Kinder eingebunden“ und Elternarbeit ernst genommen. Stellvertretend für die Vorsitzende des Fördervereins Petra Froschauer zitierte Schriftführerin Irmgard Bink aus dem Evaluationsbericht: „Von 77 Einzelkriterien wurden 59 mit ,sehr ausgeprägt‘ oder ,ausgeprägt‘ bewertet.“ Zudem würden „das gute, lebendige Miteinander in der Schulfamilie“, ebenso „die katholische Prägung der Mädchenrealschule, die Unterrichtsqualität sowie das hohe Leistungsniveau“ sehr geschätzt.

 

Feierliches Gelöbnis der Klassensprecherinnen

 

Den Schlussakkord setzte Schulleiterin Marlies Hoffmann beispielgebend. Sie dankte allen Mitgliedern des Schulforums und des Evaluationsteams für ihre Bereitschaft, „sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern weiterhin den Schulentwicklungsprozess vorantreiben zu wollen“, jeweils mit einer Blüte in den Farben des neuen Schulprädikats für „nachhaltige Schulentwicklung“. Denn „in unserer christlichen Verantwortung ist die Durchdringung von Glaube, Kultur und Leben ein besonderes Anliegen und zugleich eine ständige Verpflichtung, sich auf den Weg zu machen“. Dem Direktor des Katholischen Schulwerks Dr. Andreas Hatzung sowie seiner Referentin für Evaluation und Schulentwicklung Iris Lamaack sprach sie im Namen der Schulgemeinschaft ihren herzlichen Dank für „wertvolle Impulse“ aus.

 

In einem beeindruckenden Defilee bekundeten die Klassensprecherinnen vor dem Schulwerksdirektor, dem Schulstiftungsdirektor und der Realschuldirektorin,die Ziele der nachhaltigen Schulentwicklung mitzutragen, und legten feierliche Versprechen ab,in welcher Form sie mit ihrer Schule als „ihr zweites Zuhause“, in dem sie sich „ wohl fühlen“ und „Geborgenheit erfahren“, auch in Zukunft wertschätzend umgehen wollen. Das gute Miteinander sowie das ausgeprägte Gefühl für Gemeinschaft gipfelte in dem gemeinsam gesungenen Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ aus dem Gotteslob. Der Festakt endete mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Schule.

 

Kirchliches Schulprofil

 

Der Abschlussbericht der externen Evaluation bescheinigte der Mädchenrealschule St. Josef gelebten Glauben im Schulalltag:

Ø     Das katholische Schulprofil sowie die Orientierung an christlichen Werten finden im Schulleben ihren Niederschlag.

Ø     Eltern, Schülerinnen und Lehrkräfte sind mit der Schule „in außerordentlich hohem Maße“ bzw. „sehr zufrieden“.

Ø     Die Mädchenrealschule St. Josef hat sich „durch kontinuierliche, nachhaltige und engagierte Arbeit als Schulstandort etabliert und genießt in ihrer Umgebung einen ausgezeichneten Ruf“.

Ø     Durch „das umfangreiche Angebot an außerunterrichtlichen Aktivitäten vor allem im sozialen, kulturellen und religiösen Bereich“ werden die Schülerinnen „ganzheitlich gefördert“, können ihre Interessen einbringen und Verantwortung erlernen und einüben.

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