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Sternsinger lindern die Not einer vierköpfigen Familie

„Segen bringen – Segen sein“ wollten die Sternsinger für die vierköpfige Familie, die bei einem verheerenden Wohnungsbrand in der Hohen-Bogen-Straße am 30. Dezember obdachlos geworden war und ihr gesamtes Hab und Gut verloren hatte. Die sechs Schülerinnen, die bereits am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien den Segen Gottes in alle Klassen gebracht hatten, waren dem Hilferuf von Religionslehrer und Gemeindereferent Markus Seefeld gefolgt, der die Schulfamilie um materielle Unterstützung der Brandopfer gebeten hatte.
Koordiniert wurde die spontane Hilfsaktion durch Schulleiterin Marlies Hoffmann in Kooperation mit B.A.S.S, dem gemeinnützigen Verein Bürger-Anregungen an die Stadt Schwandorf e. V. Bei der Spendenübergabe am Freitag versammelte sich die ganze Schulfamilie in der Sporthalle, wo der Vater und der 10-jährige Sohn Vasko der vierköpfigen Familie herzlich begrüßt wurden. Mit einer Geldspende in Höhe von 1500 Euro konnte die Schulfamilie zur Linderung der größten Not beitragen. Darüber hinaus durften sich der Junge sowie seine Schwester (12 Jahre), über praktische Sachspenden, wie neuwertige Kleidung, insbesondere warme Winterkleidung, Sport- und Schulsachen sowie Kuscheltiere freuen.
Vater und Sohn dankten der Schule für die großzügige Spende. Realschuldirektorin Marlies Hoffmann erinnerte an die am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien bei der Weihnachtsfeier vorgetragenen Weihnachtsbotschaft, die bei der Schulgemeinschaft offensichtlich angekommen ist: „Wir haben Platz gefunden für Gottes Sohn, der uns vielleicht in Obdachlosen oder Hilfe suchenden Menschen begegnet.“ Die Religionslehrkräfte Markus Seefeld, Irmgard Heck und Birgit Weigert legten das Schicksal der Familie im Gebet in Gottes Hand. Den Schülerinnen, den Eltern, Lehrkräften und Angestellten dankte die Schulleiterin für die großherzige und spontane Hilfsbereitschaft, Konrektor Jürgen Moritz, Toni Meierhofer und zwei weiteren Vertretern des Vereins B.A.S.S., der Schülermitverantwortung, der Mitarbeitervertretung sowie den Sekretärinnen für die tatkräftige Unterstützung der Aktion.

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