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Bayerische Europa-Urkunde 2018 für die Realschule Meitingen

Der offizielle Festakt anlässlich der feierlichen Verleihung der Europa-Urkunde fand am Dienstag, den 2. Oktober 2018, in der Allerheiligenhofkirche der Residenz München statt. Tilmann Schöberl vom bayerischen Rundfunk führte durch das abwechslungsreiche Programm.

Die Begrüßungsansprache hielt Georg Eisenreich, MdL, damaliger Staatsminister für Digitales, Medien und Europa. Er hob hervor, dass Frieden, Freiheit und Wohlstand in Europa nicht selbstverständlich seien. Die Europa-Urkunde als bayerische Auszeichnung existiert seit 2008 und würdigt das „herausragende Engagement“ für Europa. Die Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule zählt zu den sieben besten Schulen bayernweit. Es gehe darum, Brücken zu bauen, so der Staatsminister. Er betonte, wie wichtig es sei, dass die Jugend andere Sprachen, sowie andere Kulturen und Denkweisen kennenlerne, damit ein Dialog auf Augenhöhe stattfinden könne, denn „Europa funktioniert nur dann, wenn Europa auch gelebt wird“. Sein herzlicher Dank erging an alle Beteiligten, in erster Linie an die Schüler für ihren Einsatz, ihre Ideen und ihr Mitmachen.
Die Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule erhielt für ihr Projekt bereits das Erasmus+ Qualitätssiegel 2018, das deutschlandweit nur an die Besten vergeben wird. So hat Frau Judith Lindsay, Leiterin des Erasmus-Plus Projekts, mit ihrer strategischen Partnerschaft im Schulbereich und dem Thema „Feel the Spirit of a Modern Europe – Bringing Entrepreneurship into Schools“ nicht nur ein hervorragend durchdachtes, sondern auch ein auf höchstem Niveau durchgeführtes Projekt auf den Weg und zum Abschluss gebracht. Sowohl das Lehrer- als auch das Schülerteam haben mit sehr viel Engagement auch in ihrer Freizeit zum erfolgreichen Gelingen des Projekts beigetragen.

In der anschließenden Podiumsrunde überbrachte Bernd Sibler, MdL, damaliger Staatsminister für Unterricht und Kultus, seine Glückwünsche. Er hob hervor, dass Europa ein Friedensprojekt sei, bei dem es um den gegenseitigen Austausch, das Lernen von Sprachen und miteinander Leben gehe. Das Ziel sei es, Europa erlebbar und spürbar zu machen, denn „wenn man sich kennt, wird vieles einfacher“. Alexandru Ghinea, ehemaliger Erasmus+ Schüler der Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule, stellte das Projekt vor. Die europäische Schülerfirma S.P.I.C.E.S. arbeitet mit ihren Schulpartnern aus Italien, Polen und Tschechien sehr erfolgreich zusammen. Der Erlös der selbst produzierten Waren kommt der Organisation „Future for Children“, einem Kinderdorf in Ahungalla, Sri Lanka, zu Gute. Der Schüler profitiere auch im Berufsleben von seinen reichhaltigen Erfahrungen aus dieser Zusammenarbeit, insbesondere von seinen erworbenen Sprachkenntnissen, da die Verständigung unter den Austauschschülern vorwiegend auf Englisch erfolgt.

Mit großer Freude nahmen unser Schulleiter Michael Kühn und das Projektteam die Urkunde der bayerischen Staatskanzlei entgegen. Unser Ministerialbeauftragter Herr Bernhard Buchhorn überbrachte uns seine persönlichen Glückwünsche vor Ort, auch aus dem Kultusministerium wurden uns herzliche Grüße übersandt.





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