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Den Schulwechsel erleichtern - Kooperation zwischen Eltern und Schule (kurz Kesch) an der Georg-Hipp Realschule Pfaffenhofen

Pfaffenhofen (PK) Seit drei Jahren gibt es die Kooperation zwischen Eltern und Schule (kurz Kesch) an der Georg-Hipp Realschule Pfaffenhofen. Heuer startet die Initiative ein schulübergreifendes Pilotprojekt zur besseren Koordination des Übertritts nach der vierten Klasse.

„Wir wollen als weiterführende Einrichtung an die wertvolle pädagogische Arbeit der Grundschule anknüpfen“, so Petra Reil, die als Mitglied der erweiterten Schulleitung federführend für die Erstellung des Kesch-Konzeptes zuständig ist. Um den Kindern einen reibungslosen Schulwechsel zu ermöglichen, gelte es „an den Wissensstand, die Methodik und die Geborgenheit vermittelnden Rituale der Grundschule anzuknüpfen“, erklärt die Pädagogin das Ziel neuen Projektes.

Schon nach zwei vorbereitenden Treffen mit den Leitern der Grundschulen aus dem Einzugsbereich der Hipp-Realschule „hat sich auch das Gymnasium interessiert gezeigt“, freut sich die Teamleiterin. Inzwischen sind bei dem Austausch darüber hinaus das Schulamt und die Schullotsen involviert. Sie alle treffen sich zwei Mal jährlich zu einer Kooperationsrunde und es soll gegenseitige Hospitationen im Unterricht geben. Erstes greifbares Ergebnis: eine „Einschreibungskooperation“, die Ansprechpartner für Eltern bereithält.

„Nur wenn die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule gut funktioniert, kommt Erziehung und Bildung auch wirklich bei den Schülern an“, ist Reil überzeugt. Wie der Blick auf die bisherige Schulentwicklung der Realschule zeige, habe man die vom Bayerischen Kultusministerium empfohlenen Qualitätskriterien bereits im Vorfeld des Kesch-Programms „in vielen Bereichen umgesetzt“. Doch wollte man mehr. „Wir haben uns in der Kesch immer wieder neue Ziele gesetzt und auch heuer einige Highlights realisiert“, so Reil. Orientierungshilfe gibt dabei die jährliche Onlineumfrage unter den Eltern, deren Anregungen und Wünsche berücksichtigt werden.

„Im ersten Jahr ging es dabei vorranging um eine verbesserte Organisation“, erzählt die Leiterin des Teams, dem neben Claudia Daiber auch Monika Jessberger, Helga Hainzinger und Yvonne Schalk angehören. Es wurden neue Elternsprechzimmer eingerichtet, man verlegte die Berufsinformation auf die achte Klasse vor und Schüler helfen bei Veranstaltungen als „lebendige Wegweiser“ bei der Orientierung im Labyrinth der Flure. Im zweiten Jahr stand die vereinfachte Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern der Hipp-Realschule im Fokus: personalisierte E-mail-Adressen für die Ansprechpartner, eine online Anmeldung für Elternsprechtage und eine „Elternbox“ mit heraustrennbaren, wichtigen Formularen im schuleigenen Hausaufgabenheft helfen dabei. Demnächst wird die neue Homepage mit ihrem umfassenden Informationsangebot freigegeben.

Eine besondere Premiere feierte man Ende April mit der ersten gemeinsamen Fortbildung für Eltern und Lehrer, an der über 200 Personen teilnahmen. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag von Cem Karakaya, der über die Gefahren des Internets informierte. Der Sekretär der Internationalen Polizei Vereinigung IPA (Verbindungsstelle München) und Experte für Internetkriminalität hatte mit seinem humorvollen Beitrag und den Tipps zur vertieften Entwicklung von Medienkompetenz eine derart positive Resonanz ausgelöst, dass man im nächsten Jahr eine Wiederholung der Veranstaltung ins Auge fasst.

Welche neuen Ziele das Kesch-Team der Hipp-Realschule in Angriff nehmen wird, soll die aktuell laufende Onlineumfrage unter Eltern klären. „Wir sind schon ganz gespannt“, erklärt die Teamleiterin.

(aus: Pfaffenhofener Kurier)





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