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„Eine Win-win-Situation für beide Seiten“

Die Hans-Maier Realschule Ichenhausen und die Firma CANCOM wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten.
An der Hans-Maier Realschule Ichenhausen trafen sich am Freitag Vertreter der Firma CANCOM und der IHK Schwaben, Regionalpolitiker und die Schulgemeinschaft, um in einem Festakt ein ganz besonderes Vorhaben zu besiegeln: den Kooperationsvertrag der Realschule Ichenhausen mit der Firma CANCOM.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Christian Pfeifer wird bei den Worten von Vice President Andreas Holme von CANCOM schnell klar, welch wertvollen Partner die Realschule in dem IT-Unternehmen gefunden hat. Mit über einer Milliarde Euro Umsatz im letzten Jahr ist es einer der führenden Anbieter für IT-Infrastruktur und IT-Services in Deutschland und Österreich. Doch auch die Bildungseinrichtung hat einiges zu bieten. Als Referenzschule für Medienbildung legt sie besonderen Wert auf den Einsatz von neuen Technologien im Unterricht und die individuelle Förderung von Talenten.  

Der Vertrag wurde mit dem Ziel geschlossen, die jungen Erwachsenen für Informationstechnologie zu begeistern, für den richtigen Umgang mit neuen Medien zu sensibilisieren und ihnen Berufswege in die IT-Branche aufzuzeigen. Nachdem bereits seit mehreren Jahren eine Zusammenarbeit in Form eines Bewerbermappentrainings für zukünftige Auszubildende und Praktikanten besteht, ist nun auf beiden Seiten der Wunsch nach einer offiziellen Kooperation gewachsen. Die Jungen und Mädchen sollen nun von den Experten im Bereich der Themen Datenschutz und dem Umgang mit Social Media, sowie zu den Möglichkeiten des technischen Fortschritts geschult werden. Besonderen Wert soll auch auf die berufliche Zukunft der jungen Erwachsenen gelegt werden. Neben diesen positiven Aspekten für die Schülerinnen und Schüler profitiert aber auch das Unternehmen von der Kooperation mit dieser „besonderen Schule“, wie sie der Landtagsabgeordnete Dr. Hans Reichart bezeichnet. Im Unterricht wird bereits mit neuen Lehr- und Lernformen wie Videotutorials und QR-Codes gearbeitet. Ab nächstem Jahr sollen auch Tablets verstärkt im Unterricht zum Einsatz kommen. Zusätzlich wecken Wahlfächer die Freude am IT-Bereich. Interessierte Jugendliche finden so leichter in das Berufsleben und die Firma kann von bereits vorhandenem Know-how und der Motivation profitieren – eine „Win-win-Situation“ für beide Seiten, wie auch Andreas Holme betont.





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