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Schülerinnen von Sankt Ursula gewinnen Europäischen Wettbewerb

v.l.: Wolfgang Bähner, Julia Gnad-Badde (Lehrkraft), Christian Schwarz (Konrektor), Mathilda Gallitzendörfer, Dr. Peter Hell, Sebastian Rommel (Europaunion Schwaben), Laura Insam;

v.l.: Wolfgang Bähner, Julia Gnad-Badde (Lehrkraft), Christian Schwarz (Konrektor), Mathilda Gallitzendörfer, Dr. Peter Hell, Sebastian Rommel (Europaunion Schwaben), Laura Insam;

Beim 63. Europäischen Wettbewerb 2016 erhalten Schülerinnen der 7. Jahrgangsstufe der Mädchenrealschule Sankt Ursula Augsburg des Schulwerks der Diözese Augsburg bei einer feierlichen Preisverleihung in Schloss Höchstädt die Auszeichnung für die „Beste Arbeit - Medien“.

Link zum Video: https://vimeo.com/163686795

„Gemeinsam in Frieden leben“ lautete der Titel des 63. Europäischen Wettbewerbs 2016. Am letzten Donnerstag fand dazu unter der Schirmherrschaft der Regierung von Schwaben und des Bezirks Schwaben im Schloss Höchstädt eine feierliche Preisverleihung statt. Die Preisträgerinnen der Mädchenrealschule Sankt Ursula Augsburg wurden in diesem Rahmen mit der Auszeichnung „Beste Arbeit – Medien“ geehrt.

Großer Jubel brach in der Klasse aus, als bekannt gegeben wurde, dass ihr Musikvideo über das Thema Mobbing den Hauptpreis gewonnen hatte. „Das hätten wir nie für möglich gehalten,“ erzählt Laura aus der 7c iPad-Klasse. Aus allen 77.000 europaweiten und 22.000 bayernweiten Einsendungen gab es für acht schwäbische Schulen Landespreise und einen der begehrten Europa-Pokale. Die Urkunden wurden nun in einer feierlichen Stunde von Dr. Peter Hell, Abteilungsdirektor und Leiter des Bereichs „Schulen“ der Regierung von Schwaben und Wolfgang Bähner, Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten, der Gruppe aus der Augsburg übergeben.

Kurt Mitländer, Mitglied der Bundesjury des Europäischen Wettbewerbs fasste zusammen, wie sich wohl viele im Saal nach der Präsentation des Films fühlten, er habe richtig „Gänsehaut“ bekommen. Anschließend verlas er den Kommentar der Bundesjury zum Film:

„Ein Mobbingschicksal, das mit eigener Musik und abwechslungsreicher Schnitttechnik erzählt wird - ein eindrucksvolles Gesamtpaket, das die Schülerinnen aus Augsburg hier präsentieren. Schüchtern und unsicher betritt ein Mädchen ihr neues Klassenzimmer und wird vom ersten Augenblick an von ihren Mitschülerinnen ausgegrenzt. Schnitt. Großaufnahme der Sängerinnen, die die Geschichte musikalisch erzählen. Das eingängige Lied, selbst komponiert und getextet, begleitet den gesamten Clip. Das Verhalten der Klasse, die Einsamkeit und Verzweiflung der neuen Schülerin und die Sängerinnen werden filmisch abwechslungsreich gegenübergestellt.“

Aus den Aufgabenstellungen für die Altersstufe der 5. – 7. Klasse suchten sich die Schülerinnen das Thema „Mobbing – nicht mit mir“. „Wir haben uns gewünscht, dass wir zusammen mit unserem Musiklehrer, Michael Herrmann, ein Lied über dieses Thema schreiben, weil einige von uns im Wahlfach Sologesang sind“ erzählen die Schülerinnen. Dann kam der Gedanke, den Text mit der Englischlehrerin Julia Gnad-Badde selbst zu verfassen und daraus ein Musikvideo zusammenzustellen. „Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn es ein ernstes Thema ist. Das Mädchen im Film wird auf verschiedene Arten gemobbt, doch nach einiger Zeit wandelt sich ihre Trauer in Wut und sie bittet um Hilfe. Zum Glück geht die Geschichte gut aus. Wir haben den Film „Stand up and be Strong“ genannt, weil es allen Mut machen soll, sich gegen jede Form von Mobbing zu wehren.“





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