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Menschen 2016

Besondere Menschen zeichnen sich dadurch aus, dass sie wirken. Sie wirken in ihrer Umgebung, für eine Sache, für ihre Mitmenschen. Sinnvolles Wirken braucht ein sinnvolles Ziel. Es muss einen Nutzen für andere haben. Hier korrespondiert es mit dem Begriff der Verantwortung. Wer ein Werk schafft, spürt zuerst auch Verantwortung: für eine Sache, für Mitmenschen, für die „Welt“. Es ist eben nicht (nur) das Pflichtgefühl oder gar der Gehorsam, der dem Werk den Boden bereitet. Es sind zum einen humane Werte und soziales Bewusstsein, soziale Kategorien also. Zum anderen wird niemand sich auf den Weg machen, der nicht im Inneren selbst motiviert ist, der nicht ganz persönlich erfährt, dass er selbst etwas tun muss, er und nicht ein anderer.

Von solchem Wirken im Bildungsbereich soll im Folgenden die Rede sein, im Speziellen an den Realschulen in Oberbayern-West.

Natürlich denkt man dabei zuerst an die Lehrerinnen und Lehrer, die fast alle täglich im oben genannten Sinne wirken. Ihre erzieherische und fachliche Arbeit sind die Hauptgaranten für den großen Erfolg der Kinder und Jugendlichen in Oberbayern. Auch an die Schulleitungsteams der 80 Realschulen in unserem Bezirk denkt man vielleicht noch. Denn sie sind es letztlich, die diesem Wirken einen Rahmen und eine Ausrichtung geben, die die Möglichkeiten schaffen, dass einzelne Pädagogen und Pädagoginnen überhaupt wirksam werden können. Weniger im Fokus stehen dann die Sekretariate und die Hausmeister. Dass sie es oft sind, die die erste Anlaufstation für Schüler und Lehrer sind, und sie diese Scharnierfunktion so gut ausüben, dafür sei ihnen hier ausdrücklich gedankt. Da ihnen allen aber (hoffentlich sehr oft) ein direktes Feedback der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern zu ihrem segensreichen Wirken gegeben wird, soll hier an jene gedacht werden, die auch einen großen Anteil am Erfolg der Realschulen in Oberbayern-West haben.

Einen indirekten und oft auch sehr direkten Einfluss haben die Fachmitarbeiter und Fachmitarbeiterinnen, die Lehrplanmultiplikatoren, die Mitglieder der Arbeitskreise (besonders in 2016 die für Migration und Strukturierte Personalbeobachtung) und die zahlreichen einzelnen Kolleginnen und Kollegen, die mit ihren Impulsen zur positiven Entwicklung unserer Realschulen im vergangenen Jahr beigetragen haben. Ohne ihr beständiges Einwirken auf die Köpfe und Herzen der primär Tätigen wäre vieles nicht begonnen worden und anderes versandet. Dies gilt auch für die zahlreichen Bildungseinrichtungen, wie z.B. das ISB und die Akademie in Dillingen. Und nicht zuletzt sollte man auch den Verantwortlichen und den Mitarbeitern der Realschulabteilung des Staatsministeriums danken. Auch sie leben die Verantwortung, für alle Realschüler Bayerns möglichst gute Rahmenbedingungen zu schaffen und zu erhalten.

Für die Entwicklung an den oberbayerischen Realschulen leisten darüber hinaus auch die Mitarbeiterinnen und der Mitarbeiter der MB-Dienststelle einen sehr wichtigen Beitrag. Für sie gilt ganz besonders, dass wer ein Werk schafft, zuerst auch Verantwortung spürt: für eine Sache, für Mitmenschen, für die „Welt“. Es ist eben nicht nur ihr Pflichtgefühl, der ihrem Werk den Boden bereitet. Es sind auch nicht nur die Einzelpersönlichkeiten, die ihre Spuren in Oberbayern-West hinterlassen, sondern es ist auch das hervorragende Team, das als solches wirkt. Dieses Team kreiert täglich eine herzliche Atmosphäre, einen bewussten Umgang mit allen Beteiligten, eine hohe Hilfsbereitschaft und viel Humor. So können Professionalität und Effektivität wachsen und gedeihen.

Frau Doris Lux ist unter ihnen die „Uhrenversteherin“: Sie analysiert die Dinge bis in die kleinsten Zusammenhänge hinein. Sie will die Mechanismen verstehen und die Gesetzmäßigkeiten für alle Räderwerke gerecht anwenden. So ist sie zum Beispiel eine unbestrittene Expertin für die Schulgesetzgebung und die Umsetzung der Inklusion. Ihre Gedanken und Überlegungen werden von anderen Bezirken und von höherer Stelle gerne angefragt. Gleichzeitig gelingt es ihr durch ihre motivierende, wertschätzende Art, Menschen anzusprechen und ihnen komplexe Bedingungen anschaulich darzulegen. Unermüdlich engagiert sie sich, immer bereit und hoch motiviert. Als Stellvertreterin des MB ist sie unschlagbar.

Frau Daniela Walther ist das Aushängeschild der Dienststelle für Migration und Elternarbeit. Durch ihre hohe Einsatzbereitschaft und ihre Expertise ist ihr Namen mittlerweile bayernweit mit praktikablen und erfolgreichen Projekten verbunden. Sie ist oft geladene Ansprechpartnerin und Ratgeberin; als Vertreterin der Dienststelle oder des MB ist sie jederzeit anerkannt. Die selbst in einer oberbayerischen Behörde als Schwäbin sehr gut integrierte Praktikumsleiterin und Fortbildungsreferentin ist nicht nur bei Veranstaltungen und Besprechungen als dynamische Persönlichkeit stets präsent, ihre mitmenschliche, fürsorgliche Art macht sie auch im Team zur gesuchten Ansprechpartnerin.

Mit Frau Veronika Schachner ist der Titel „Aufsteigerin des Jahres“ verbunden. In einer nicht für möglich gehaltenen Schnelligkeit und Präzision hat sie sich in neue Aufgabengebiete eingearbeitet, die sie in kurzer Zeit durchdrungen hat und nun in der Praxis und für die Praxis umsetzt. In ihrer zurückhaltenden Art, aber mit einem sehr gewinnenden Auftreten steht sie für Entscheidungen der MB-Dienststelle und wirkt maßgeblich an diesen mit. Sie ist kein Lautsprecher und kein Schnellschussgewehr, sie lässt Anregungen in sich wirken, analysiert treffsicher und schlägt dann sinnvolle Wege vor: Vorschläge, auf die man hören sollte.

Als einziger männlicher Mitarbeiter ist Herr Alexander Adler der „Hahn im Korb“. Er ist unser Fachmann für alles, was die elektronische und digitale Schule sowie die ASV und ASD angeht. Mit seinem Namen ist der Auftritt der MB-Dienststelle in der Realschulwelt verbunden. Er ist es, der (fast) täglich gefragt, gelöchert, gebraucht wird, wenn es um unsere Computer geht. Mit Gelassenheit und Sachverstand meistert er diesen Ansturm.

Erst seit diesem Jahr verstärkt unser „Küken“ das MB-Team: Frau Kathrin Schmidt. Durch ihre unkomplizierte, offene und ehrliche Art sorgt sie für frischen Wind. Mit großem Elan hat sie sich in die Thematiken Ganztag, Evaluation und in andere Bereiche eingearbeitet. Sie ist mittlerweile sehr sicher, führt Bewährtes zügig und tadellos weiter, bringt aber auch neue Ideen zur Erreichung angestrebter Ziele mit ein.

Frau Ulrike Greulich ist mittlerweile mit Frau Wachter die erfahrenste Mitarbeiterin. Seit Jahren betreut sie vorbildlich die externen Prüfungen, erhebt Daten oder fasst Ergebnisse klar und verständlich zusammen. Eine weitere große Stärke haben wir in den letzten Jahren erkannt: Sie hat einen sehr klaren Blick auf Texte, insbesondere Beurteilungen, erkennt Unstimmigkeiten auch über mehrere Seiten hinweg und hilft nicht nur uns, sondern allen Schulleitern, Fehler zu vermeiden. Ihre geduldige, aber klare Art, mit Menschen zu kommunizieren, wirkt im Team beruhigend und gleichzeitig zielführend.

Frau Carola Wachter ist die „Grande Dame“ der Dienststelle. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen, sie kennt sich in allen Arbeitsbereichen aus; sie zu fragen, ist treffsicherer und auf jeden Fall schneller als Akten zu durchforsten. Sie drängt sich dabei nicht auf, ist aber stets ansprechbar und äußerst zuverlässig. Als Scharnier zwischen den „Kunden“ und dem MB gilt sie als perfekte Wahl; ja sie ist die Stimme und das Ohr der Dienststelle. Im Team wird sie hoch geschätzt, auch weil man mit ihr „Pferde stehlen kann“, (solange es nicht ihr eigenes ist).

Frau Regina Lorenz ist nicht nur zuständig für alle Arten von Abrechnungen (unsere Fee für die Regierung von Oberbayern) sowie für die Organisation von Praktikumsamt und Fortbildungsstelle. Sie ist auch unsere „Eventmanagerin“: Ihre beharrliche Geduld verschafft uns immer wieder gute Konditionen für Veranstaltungen, ihre herzliche und freundliche Art den besten Ruf nach außen (insbesondere bei Schulleitern, denen sie stets versucht, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen). Ihre Impulse, Daten in etwas anderer (meist modernerer) Form zu speichern und aufzubereiten, haben uns weiter gebracht.

Für alle die oben Genannten gilt:
Ein Werk ist etwas, auf das man zu Recht stolz sein kann, weil es eben Ergebnis eines Wirkens ist und nicht irgendeines Zufalls oder einer sozialen Herkunft. Im Werk eines Menschen kommen seine Werte und Ziele zum Ausdruck, aber auch seine Fähigkeiten und Anstrengungen. Ein Werk ist etwas, das Bestand hat und das den Tag überdauert.

im Dezember 2016, Ernst Fischer





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