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Auszeichnung der Lobkowitz-Realschule Neustadt a. d. Waldnaab mit dem Inklusionspreis des Bezirks Oberpfalz

„Es lebe die Freundschaft“ - unter diesem Motto stand ein schulartübergreifender Projekttag zwischen der Lobkowitz-Realschule Neustadt a. d. W. und dem benachbarten Förderzentrum der St. Felix-Schule im Schuljahr 2015/16. Die Studienreferendare des Faches Musik hatten für die Schülerinnen und Schüler beider Bildungseinrichtungen einen Musiktag auf höchstem Niveau organisiert und durchgeführt. Das Ergebnis konnte sich hören und sehen lassen, denn beim Schulkonzert begeisterten die Jugendlichen beider Schulen mit Peter Maffays Komposition „Es lebe die Freundschaft“ - ein Manifest der Freundschaft zwischen beiden Schulen, die nun schon seit einigen Jahren mit viel Herzblut gepflegt wird. Zahlreiche weitere Begegnungen und Projekte wurden in den letzten Jahren durch den Inklusionsbeauftragten Studienrat Alexander Frey koordiniert, so auch eine Weihnachtswerkstatt mit dem HPZ Irchenrieth. Zudem initiierte die Lobkowitzer Studienrätin Heidi Riedel zusammen mit ihren Kolleginnen von der Förderschule mit zwei Koop-Klassen gemeinsame Aktionen rund ums Kirchenjahr. Weitere Beispiele sind ein gemeinsamer Sicherheitstag, bewegte Pausen und Vorlese-Wettbewerbe.


Dass die Lobkowitz-Realschule auf dem Gebiet Inklusion hervorragende Arbeit leistet, hat nicht nur vor kurzem das Kultusministerium bestätigt, indem es der Realschule das Profil „Inklusionsschule“ verliehen hat. Auch der Bezirk Oberpfalz ist der Meinung, dass an dieser Schule Inklusion gelebt wird und weit über das schulische Leben hinausgeht. Als Dank und Anerkennung für das hohe Engagement der Lobkowitz-Realschule hat ihr der Bezirk Oberpfalz den „Inklusionspreis 2016“ verliehen. Bei einem Festakt Anfang Dezember überreichte Bezirkstagspräsident Franz Löffler neben einer Urkunde auch ein Preisgeld von 3000 Euro an die Schulleiterin Irene Sebald. Der Inklusionsbeauftragte Alexander Frey machte deutlich, dass Inklusion auch weiterhin langfristig verfolgt werde. Es solle nämlich ein gemeinsames grünes Klassenzimmer an den Grundstücksgrenzen der Realschule, der St.-Felix-Schule und der Grundschule geschaffen werden, ein Ort für gemeinsame Aufführungen und Aktionen. Auch der Schulleiter des Förderzentrums St. Felix, Rainer Hetz, war von der Auszeichnung und dem Lob des Bezirkstagspräsidenten sehr angetan: „Hinter diesen Preisträgern stecken Menschen, die sich um das soziale Gesicht der Gesellschaft bemühen.“ Die Ministerialbeauftragte für die Realschulen in der Oberpfalz, Frau RSDin Maria Kinzinger, war eigens angereist, um beiden Schulen zu dieser bedeutenden  Auszeichnung zu gratulieren, ebenso der MB von Oberfranken und ehemaliger Schulleiter Johannes Koller sowie politische Vertreter von Stadt- und Landkreis.





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