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		<title>BRN: Unterfranken</title>
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	<title>Nach dem Schlusspfiff in die wohlverdiente Sommerpause</title>
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 <description> Ohne Verlängerung ertönt nun pünktlich der Schlusspfiff nach einem ereignisreichen Schuljahr an...</description> <content:encoded><![CDATA[ Ohne Verlängerung ertönt nun pünktlich der Schlusspfiff nach einem ereignisreichen Schuljahr an den unterfränkischen Realschulen. Zeit für eine Bilanz – und die fällt positiv aus. Es gab zahlreiche Erfolge und Ereignisse, die zeigen, wie vielfältig und leistungsstark unsere Realschulen sind: Auszeichnungen für vorbildlichen Umwelt- und Klimaschutz, innovative Projekte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung, besondere Anerkennungen für europäische Zusammenarbeit im Rahmen von Erasmus+, journalistische Erfolge bei Schülerzeitungswettbewerben, Spitzenplätze bei Schulsportmeisterschaften und nicht zuletzt die Verleihung des Unterfränkischen Realschulpreises, bei der unsere ganze Schulfamilie gemeinsam herausragende Leistungen feierte. Daneben waren es die vielen „kleinen“ Projekte, Wettbewerbe, Exkursionen, Konzerte und Begegnungen vor Ort, die das Schulleben bereichert haben.
Hinter diesen Erfolgen und Erlebnissen stehen motivierte Schülerinnen und Schüler, äußerst engagierte Lehrkräfte, unterstützende Eltern und viele Mitarbeitende, die den Schulalltag mit Ideen, Einsatz und Herzblut gestalten. Mit dieser Mannschaftsleistung hätten es die unterfränkischen Realschulen bei einem Turnier in diesem Schuljahr ganz sicher bis ins Finale geschafft.
Nun ist es Zeit für die wohlverdiente Sommerpause. Das Team des Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Unterfranken wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern sowie allen Mitarbeitenden erholsame Ferien, viele schöne Erlebnisse und neue Kraft, damit wir nach den Ferien gemeinsam mit frischer Energie in die nächste Saison starten können.]]></content:encoded> <category>Unterfranken-Leitartikel</category> 
<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
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<title>Kick-off-Veranstaltung „Smarte Technik braucht kluge Köpfe“ an der Wolffskeel-Realschule</title>
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 <description>Wie treffen wir nachhaltige Entscheidungen in einer zunehmend technologisierten Welt? Fragen wie...</description> <content:encoded>
<![CDATA[Wie treffen wir nachhaltige Entscheidungen in einer zunehmend technologisierten Welt? Fragen wie diese beantwortet das neue Bildungsprojekt der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (IJF). Das innovative Planspiel, das zu dem zweijährigen Projekt „Smarte Technik braucht kluge Köpfe“ gehört, richtet sich an junge Menschen ab 14 Jahren. Es verbindet Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) mit praxisnaher MINT-Bildung. Den offiziellen Projektauftakt bildete ein Einblick in das Planspiel am 18. Mai an der Staatlichen Realschule Würzburg II (Wolffskeel-Realschule). Finanziert wird das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der TÜV SÜD Stiftung, der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp sowie verschiedenen regionalen Unterstützer*innen.
<i></i>„Das Projekt ist in vielerlei Hinsicht wegweisend“, so IJF-Geschäftsführer Christoph Petschenka bei seiner Begrüßung. „Wir bringen absolute Zukunftsthemen in das schulische und außerschulische Bildungsgeschehen ein – und das an drei Standorten in Süddeutschland mit drei namhaften Stiftungen. Das Projekt bietet praxisnahe Einblicke in Zukunftstechnologien und verknüpft diese mit alltäglichen Entscheidungen.“
„Nachhaltigkeit beginnt oft bei den Entscheidungen, die wir ganz selbstverständlich im Alltag treffen“, betonte auch Würzburgs 2. Bürgermeisterin Sandra Vorlová am Rande des Projektauftakts. Die Stadt ist einer der drei Durchführungsorte. „Wir freuen uns sehr über dieses neue Projekt. Es macht für junge Menschen erlebbar, wie Technologie, Ressourcenverbrauch und persönliches Handeln miteinander zusammenhängen.“
Im Zentrum des Projekts stehen sogenannte Nachhaltigkeitsdilemmata – Zielkonflikte zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten. Greifbar werden diese durch ein fiktives „Smart Home“: In Gruppen schlüpfen die Teilnehmenden in unterschiedliche Rollen und beschäftigen sich mit vier zentralen Geräten: Kühlschrank, Laptop, Waschmaschine und Mülleimer. Dabei erforschen sie praxisnah Themen wie Energieverbrauch, Mikroplastik, Müllvermeidung und Datenströme. „Mit unserem neuen MINT-Planspiel möchten wir junge Menschen dazu befähigen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und fundierte, nachhaltige Entscheidungen zu treffen – gerade in ihrem eigenen Alltag“, erklärt IJF-Projektleiter Pascal Hauser. „Wir setzen bewusst auf eine Verbindung aus Storytelling, Experimenten und Reflexion, um Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern erlebbar zu machen.“
Das Projekt fördert gezielt systemisches Denken, Problemlösungskompetenzen und ein nachhaltiges Bewusstsein. Inhaltlich greift es sieben der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals) auf und überführt diese in konkrete Lernerfahrungen. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu motivieren, nachhaltige Entscheidungen in ihren Alltag zu integrieren und als Multiplikator*innen in ihrem Umfeld zu wirken. „Das Projekt zeigt, wie sich nachhaltige Entwicklung praxisnah und lebensweltbezogen vermitteln lässt“, betont Melanie Vogelpohl, Leiterin des Referats für MINT-Bildung &amp; Nachhaltigkeitsbewertung bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Durch die Kombination aus analogen und digitalen Lernmethoden entsteht ein innovatives Bildungsformat, das Wissen und Handeln wirkungsvoll miteinander verknüpft. „Die Verbindung von technischem Verständnis und nachhaltigem Denken stärkt die Fähigkeit, fundierte Entscheidungen in komplexen Situationen zu treffen“, ergänzt Karoline Morales Aviles von der Geschäftsführung der TÜV SÜD Stiftung.
Nach einer rund sechsmonatigen Entwicklungsphase und zwei erfolgreichen Pilot-Durchführungen des Planspiels fand der offizielle Projektauftakt im Rahmen eines realen Projekttags einer 8. Klasse an der Wolffskeel-Realschule statt, zu dem auch der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Unterfranken, Marcus Ramsteiner, vor Ort war. Der Rahmen der Durchführung ist bewusst offengehalten: Das Planspiel kann an Schulen, aber auch in Jugendzentren, Büchereien oder weiteren Bildungseinrichtungen durchgeführt werden. Schwerpunktmäßig wird es in der Stadt Würzburg, dem Main-Tauber-Kreis und der Stadt Heilbronn umgesetzt. Mehrere Multiplikator*innen-Schulungen ergänzen die Projekttage, um das Angebot auch darüber hinaus bekannt zu machen. „Durch das spannende Thema und den offenen Ansatz leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Bildungsarbeit in der Region“, so Dr. Gunther Schunk, Vorstandsvorsitzender der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp. „Forschung selbst zu erleben und aktiv mitzugestalten, macht Mut und Lust auf Zukunft. Davon brauchen wir mehr!“
Unter folgendem Link gelangen Sie zum Beitrag des TV-Mainfranken:
<ul><li><link https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/nachhaltigkeit-und-interesse-an-wissenschaft-vermitteln-schulprojekt-der-ijf-wird-an-wolfskehlschule-in-wuerzburg-vorgestellt/ _blank>https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/nachhaltigkeit-und-interesse-an-wissenschaft-vermitteln-schulprojekt-der-ijf-wird-an-wolfskehlschule-in-wuerzburg-vorgestellt/</link></li></ul>
Text und Bilder: IJF
Redaktion: BRN (SN)
<i></i> ]]></content:encoded>
<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 14:18:39 +0200</pubDate>
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<title>Wenn Kreativität und Innovationskraft Hand in Hand gehen: Drei fortschrittliche Projekte an der Jakob-Stoll-Schule</title>
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<description>Gründerteam gewinnt 1. Preis der Sparkasse Mainfranken
Lena-Maria Schreml, Simon Hesselbach und...</description>
<content:encoded><![CDATA[<b>Gründerteam gewinnt 1. Preis der Sparkasse Mainfranken</b>
Lena-Maria Schreml, Simon Hesselbach und Maximilian Jordan aus der 10. Klasse der Staatlichen Realschule Würzburg I haben im Rahmen des Deutschen Gründerpreises für Schüler (DGPS) den ersten Preis der Sparkasse Mainfranken gewonnen. Nach vielen Stunden der Vorbereitung und Planung präsentierten sie ihre eigene Geschäftsidee der Jury und den anderen Teams im Gründungszentrum der Sparkasse Mainfranken in Würzburg.
Ausgangspunkt ihrer Überlegungen war eine Frage, die viele Jugendliche betrifft: „Ich habe keine Ahnung von Finanzen – wie kann ich gute Entscheidungen treffen?“ Daraus entstand die Idee für eine App, die Finanzwissen verständlich und alltagsnah vermittelt. Die App „FinFit“ kombiniert Elemente der privaten Finanzplanung mit kurzen Lernvideos und Gamification Ansätzen. Zudem bietet die Anwendung Möglichkeiten zur Vernetzung mit Freunden.
Im Verlauf des Projekts setzten sich die Schüler mit zentralen Aspekten einer Unternehmensgründung auseinander. Dazu gehörten unter anderem Marktanalyse, Zielgruppendefinition, SWOT-Analyse sowie die Entwicklung einer Unternehmens- und Marketingstrategie. Auch Fragen der Preisgestaltung und Finanzplanung spielten eine Rolle.
Ein Höhepunkt war die abschließende Präsentation des Pitch-Decks in Würzburg. Dort hatten mehrere Gruppen die Gelegenheit, ihre Idee vorzustellen und erste Kontakte zu möglichen Unterstützern zu knüpfen. In anschließenden Feedbackgesprächen wurde deutlich, dass die App-Idee der Stoller Schüler nachhaltig in den Köpfen der Finanzexperten blieb.
Mit einem Ergebnis von 1446 Punkten zählen die unterfränkischen Realschüler zu den Besten in ihrer Schulart. Kein Team aus einer bayerischen Realschule erzielte ein besseres Ergebnis. Insgesamt nahmen 620 Teams aus allen Schularten an dem Wettbewerb teil.
<b>„Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.“ – Physical Computing: Kreative Therapie durch Technologie</b>
Am 19. und 25. März fanden in den Klassen 8a und 8b spannende Projekttage zum Thema „Physical Computing“ statt. Diese Initiative fördert das Verständnis für Produktentwicklungen in der IT-Branche und gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Informationstechnologie kreativ und praxisorientiert anzuwenden.
Am ersten Projekttag wurden die Jugendlichen in die Thematik eingeführt. Sie erhielten Krankenakten fiktiver Patienten und setzten sich intensiv mit deren Bewegungseinschränkungen auseinander. Zudem bekamen sie eine kurze Einführung in das Programm Scratch. Ihre Aufgabe war es, ein Computerspiel zu entwickeln, das speziell auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt war und sie dazu motivieren sollte, ihre Bewegungsdefizite zu verbessern.
Beim zweiten Projekttag ging es dann richtig zur Sache! Die Schülerinnen und Schüler tüftelten, forschten und entwickelten mit viel Engagement ihre eigenen Therapiespiele. Mithilfe der Programmiersprache Scratch und dem Microcontroller MocoMoco entstanden kreative und individuell angepasste Spiele. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt: Mit Knete, Bällen, Löffeln und Karton wurden verschiedene Knöpfe und Schalter erfunden, die die Patienten verwenden sollten. Dabei lernten die Jugendlichen spielerisch, die Design-Thinking-Methode kennen und anzuwenden. Es entstanden so tolle und witzige Spiele, die am Ende gegenseitig getestet und ausprobiert wurden.
Diese Projekttage verbanden auf besondere Weise Lernen, Wissen und Spaß. So erweiterten die Teilnehmer nicht nur ihre technischen Fähigkeiten, sondern erhielten auch ein tieferes Verständnis für IT und Produktentwicklung. Ein gelungenes Projekt, das sicherlich viele positive Eindrücke hinterlassen hat!
<b>Innovatives Projekt erhält verdiente Auszeichnung – MINT-Förderung im Rampenlicht der Schaeffler FAG Stiftung</b>
Mit klarem Fokus auf naturwissenschaftliche Experimente und praktischen Forscheralltag hat das MINT-Projekt „Woche der Naturwissenschaften“ der Jakob-Stoll-Schule am 20.4.2026 eine besondere Auszeichnung erhalten: den Förderpreis der Schaeffler FAG Stiftung. Bei der feierlichen Preisverleihung in Schweinfurt würdigte die FAG Stiftung nicht nur die praxisorientierte Umsetzung, sondern auch die nachhaltige Wirkung, die den Forschergeist der Schülerinnen und Schüler geweckt und junge Menschen auf MINT-Berufe neugierig gemacht hat. Lobend erwähnt wurde auch die wertvolle Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernpartnern, der Einbezug aller naturwissenschaftlicher Bereiche sowie der Alltags- und Praxisbezug. Die Woche der Naturwissenschaften macht Lust auf MINT und löst bei Jugendlichen etwas aus, das sich nicht in Zahlen allein messen lässt: leuchtende Augen, wenn ein Experiment gelingt, Stolz auf ein selbst geschaffenes Produkt und den Mut, sich auch an vermeintlich schwere Wissensgebiete heranzutrauen.
Als Preis wurden die Schülerinnen und Schüler der Forscherklassen mit einem Aktionstag bei der Schaeffler AG in Schweinfurt belohnt, Busfahrt und Verpflegung inklusive. In Schweinfurt angekommen begann der Tag direkt mit lobenden Worten und Geschenken: Baukästen für die Forscherklasse. Ein sehr interessanter, motivierender Vortrag einer Ingenieurin brachte vor allem Mädchen in die Position sich zu überlegen: MINT – doch etwas für mich? Die Werksführung wurde mit einem Mittagessen in der Kantine beendet. Besser kann ein Vormittag nicht sein! Das absolute Highlight war dann jedoch der Nachmittag in der Wissenswerkstatt Schweinfurt: Mit viel Geduld, Fingerspitzengefühl und Liebe zum handwerklichen Detail bauten die dortigen Mitarbeiter mit den Schülerinnen und Schülern LED-Leuchten, Solarleuchten und sich bei Sonnenlicht drehenden Blumen aus Holz. Ein toller Erfolg! Wir bedanken uns bei der Schaeffler FAG Stiftung ganz herzlich für diese Auszeichnung und den erlebnisreichen Tag in Schweinfurt!
Text und Bilder: Staatliche Realschule Würzburg I
Redaktion: BRN (SN) ]]></content:encoded>
<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 12:03:25 +0200</pubDate>
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<title>Wettbewerb der unterfränkischen Schulsanitätsdienste an der Wallburg-Realschule Eltmann am 20.04.2026</title>
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<description> Kurz nach den Osterferien hießen Schulleiter RSD Stefan Greb und StRin (RS) Bettina Holzschuh die...</description>
<content:encoded><![CDATA[ Kurz nach den Osterferien hießen Schulleiter RSD Stefan Greb und StRin (RS) Bettina Holzschuh die Schulsanitätsdienste von insgesamt zwölf unterfränkischen Realschulen herzlich willkommen. Sie waren der Einladung in die östlichste Ecke Unterfrankens gefolgt, um beim diesjährigen Wettstreit ihr Wissen und Können in Sachen Erste Hilfe unter Beweis zu stellen.
Zehn Wertungsstationen mit verschiedenen Einsatz-Szenarien galt es erfolgreich zu meistern. Die praktischen Fallbeispiele wurden mit dem notwendigen Augenmerk auf fachliche Richtigkeit von Prüfern des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) unter Leitung von Simone Gilley bewertet. Die Theorieprüfungen nahmen erfahrene Schulsanitäter der Staatlichen Realschule Eltmann (Wallburg-Realschule) ab. Während „Guides“ aus den 9. Klassen die Gäste durch das Haus führten, mimten die Eltmanner Schulsanis – vom BRK zuvor realistisch geschminkt – mit großem schauspielerischem Talent die Verletzten.
An fünf Praxisstationen wurden die Teilnehmenden mit Notfällen konfrontiert: Ein krebsroter, von Hitzschlag geplagter Schüler oder schwere Schnittwunden erforderten einen kühlen Kopf, schnelle Absprachen und menschliche Zuwendung bei der Behandlung. Auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung musste demonstriert werden. Hinzu kamen zwei Theoriestationen, ein Allgemeinwissens-Quiz sowie Team-Wettbewerbe. Bei einer Spaßstation wartete Schulhund Piccolo auf die Gruppen, wo es galt, den hübschesten Verband zu gestalten.
In den Pausen konnten sich die Teams bei Getränken und Snacks stärken. Das Verpflegungsteam um StRin (RS) Maria Brasch, die zusammen mit Bettina Holzschuh den Eltmanner Schulsanitätsdienst leitet, wurde für die gute Organisation und die reibungslosen Abläufe von allen Teilnehmenden sehr gelobt.
Während sich die Jugendlichen an den Stationen maßen, lauschten die Lehrkräfte gebannt den Vorträgen der Notärzte Markus Jasinski und Dr. med. Steffen Köckeritz. Jasinski referierte über den „Rettungsdienst in Bayern zwischen Vorstellung und Realität“, während Köckeritz sein Projekt „Kids save lives“ vorstellte, das mehr Jugendliche als Ersthelfer im Bereich der Reanimation ausbilden möchte.
In der Mittagspause konnte neben dem Essen in der Mensa ein voll ausgestatteter Rettungswagen besichtigt werden – die Schüler staunten nicht schlecht, dass dieser in der Anschaffung rund 250.000 Euro kostet. Im Anschluss läutete das Team der Psychosozialen Notfallversorgung des BRK unter Leitung von Kerstin Skaberna den Nachmittag ein. Die Schilderung typischer Einsatz-Szenarien der Krisenintervention sorgte für Gänsehaut, zeigte aber auch tröstlich auf, dass niemand in schweren Stunden alleingelassen wird.
Bei der abschließenden Siegerehrung zeichnete der Ministerialbeauftragte Leitender RSD Marcus Ramsteiner die Gewinner aus und lobte das hohe Niveau der Leistungen, was von Fachmitarbeiter BerR Ralf Bötsch und Eltmanns Bürgermeister Michael Ziegler unterstrichen wurde. Das Team der Realschule Hofheim setzte sich mit starken 90,7 Punkten gegen die Realschulen Würzburg I und Gemünden durch. Dank großzügiger Sponsoren (BRLV, Sparkasse, Papierfabrik Palm und Maintal-Konfitüren) freuten sich die Gewinner und Teilnehmenden über Pokale und reichlich Sachpreise.
Ein großer Dank gilt dem BRK für die enorme personelle Unterstützung am Wettkampftag sowie allen Sponsoren. Den beiden erstplatzierten Teams viel Erfolg bei der bayerischen Meisterschaft im Juli in Puchheim!
Text: Bettina Holzschuh und Kirsten Christiansen
Bilder: Staatliche Realschule Eltmann
Redaktion: BRN(SN)
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<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 13:25:00 +0200</pubDate>
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<title>Die Abschlussprüfungen an den unterfränkischen Realschulen beginnen</title>
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<description>Am Dienstag beginnen die schriftlichen Abschlussprüfungen an den Realschulen im Freistaat....</description>
<content:encoded><![CDATA[Am Dienstag beginnen die schriftlichen Abschlussprüfungen an den Realschulen im Freistaat. Kultusministerin Anna Stolz nimmt dies zum Anlass, auf die wichtige Rolle der Realschulen für das bayerische Schulsystem hinzuweisen: „Die bayerische Realschule ist eine zentrale Säule im bayerischen Schulsystem. Sie ermöglicht jungen Menschen eine breite Auswahl an individuellen Bildungswegen. Die Realschulbildung bietet sowohl eine optimale Grundlage für eine erfolgreiche qualifizierte Berufsausbildung als auch für die schulische Weiterbildung bis hin zur allgemeinen Hochschulreife. Mit einer hervorragenden Verbindung von Theorie und Praxis, gezielter Förderung besonderer Talente und Stärken – etwa in den Bereichen Fremdsprachen, MINT, Sport, Musik und Kultur – bietet die Realschule jungen Menschen perfekte Startchancen für die Zukunft. Die gesamten Schulfamilien an unseren Realschulen unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung, ihre Potenziale optimal zu entfalten und ihren eigenen Weg selbstbewusst zu gestalten.“
Die Ministerin dankt allen Lehrkräften und Schulleitungen für die professionelle Vorbereitung, pädagogische Unterstützung und enge Begleitung der Prüflinge. An die Schülerinnen und Schüler gerichtet sagt sie: „Der Realschulabschluss ist ein Qualitätsmerkmal! Er ist ein wertvoller Abschluss, auf den ihr stolz sein könnt. Vertraut auf eure Fähigkeiten und geht euren Weg mit Zuversicht. Für eure Prüfungen drücke ich euch fest die Daumen und wünsche euch ganz viel Erfolg!“
<b>Der bayerische Realschulabschluss</b>
An den Realschulen finden die diesjährigen schriftlichen Abschlussprüfungen vom 23. Juni bis 3. Juli 2026 statt. Alle bayerischen Realschülerinnen und Realschüler legen die Prüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik sowie – entsprechend dem Schwerpunkt der gewählten Ausbildungsrichtung – in einem weiteren Fach wie Physik, Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen, Französisch, Kunst, Werken, Ernährung und Gesundheit oder Sozialwesen ab. An einigen Realschulen können die Schülerinnen und Schüler die Prüfung auch in den Profilfächern Musik, Spanisch, Tschechisch oder Sport absolvieren. An den Abendrealschulen kann das Profilfach Soziallehre belegt werden.
Im Rahmen der Bestenförderung haben begabte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine Abschlussprüfung in einem weiteren Profilfach abzulegen. Weltweit einmalig: In die bayerische Realschulabschlussprüfung im Fach Französisch ist das internationale Sprachdiplom „Diplôme d’Études en Langue Française“ (DELF) integriert. Dies ermöglicht den Realschülerinnen und Realschülern, das weltweit anerkannte DELF-Diplom auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) zu erlangen. Es bereichert das Bewerbungsportfolio und ist ein Leben lang gültig.
Die Realschule ist stets am Puls der Zeit. Erneut konnten alle öffentlichen und staatlich anerkannten Realschulen in Bayern eine bayernweit zentral gestellte, freiwillige Abschlussprüfung im Fach Informationstechnologie anbieten. Sie fand bereits im Frühjahr statt und wurde an 140 Realschulen durchgeführt. Die Prüflinge stellten dabei wichtige Kompetenzen u. a. in den Bereichen Datenbanksysteme und -netzwerke sowie im Modellieren und Codieren von Algorithmen unter Beweis. Dadurch werden die Realschülerinnen und Realschüler für die Anforderungen einer zukunftsgerichteten Ausbildung optimal vorbereitet.
Die zentral gestellten Sprechfertigkeitsprüfungen in Englisch, Französisch, Spanisch und Tschechisch fanden bereits vor Beginn des schriftlichen Prüfungszeitraums statt. Die praktischen Prüfungen in den Fächern Kunst, Werken, Ernährung und Gesundheit, Musik sowie Sport wurden ebenfalls vor den schriftlichen Prüfungen absolviert.
<b>Termine der schriftlichen Prüfungen 2026:</b>
23. Juni: Spanisch/Tschechisch
24. Juni: Deutsch
25. Juni: Französisch
26. Juni: Englisch und Andere Fremdsprachen
29. Juni: Mathematik I und II
30. Juni: Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen
01. Juli: Physik
02. Juli: Kunst, Ernährung und Gesundheit, Musik, Sport, Sozialwesen
03. Juli: Werken
Das Team der MB-Dienststelle wünscht allen Prüflingen ein kühles Köpfchen und viel Erfolg bei den bevorstehenden Prüfungen!
Text: Pressestelle StMUK/MB-Dienststelle
Bild: Nicolas Strobel (generiert mit Gemini 2.5 Flash klein)]]></content:encoded>
<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
<pubDate>Thu, 21 May 2026 14:14:39 +0200</pubDate>
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<title>Zusammenarbeit mit der TH Aschaffenburg geht in die nächste Runde</title>
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<description> Die Staatliche Realschule Hösbach bleibt weiterhin Teil des Partnerschulnetzwerks der Technischen...</description>
<content:encoded><![CDATA[ Die Staatliche Realschule Hösbach bleibt weiterhin Teil des Partnerschulnetzwerks der Technischen Hochschule Aschaffenburg und freut sich über die Verlängerung der erfolgreichen Zusammenarbeit um drei weitere Jahre. Am 26. März 2026 fand dazu die feierliche Übergabe der Urkunden an insgesamt zwölf Partnerschulen statt. In ihren Grußworten betonten die Verantwortlichen der TH Aschaffenburg die Bedeutung der engen Zusammenarbeit und des Schulkontakteprogramms.
Das Partnerschulprogramm der TH Aschaffenburg bietet praxisnahe Einblicke in Studium und Beruf. Unsere Schülerinnen und Schüler können an vielfältigen Angeboten wie Workshops, Vorlesungen oder Laborversuchen teilnehmen. So haben sie die Möglichkeit, Hochschulluft zu schnuppern, eigene Interessen zu entdecken und wertvolle Orientierung für ihre weitere schulische und berufliche Zukunft zu gewinnen.
Zum ausführlichen Bericht gelangen Sie über folgenden Link:
<ul><li><link http://www.th-ab.de/hochschule/aktuelles/presse/artikel/urkundenuebergabe-im-partnerschulprogramm-an-der-th-aschaffenburg _blank>https://www.th-ab.de/hochschule/aktuelles/presse/artikel/urkundenuebergabe-im-partnerschulprogramm-an-der-th-aschaffenburg</link></li></ul>
Text: Marion Elbert
Bild: Staatliche Realschule Aschaffenburg
Redaktion: BRN (SN) ]]></content:encoded>
<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
<pubDate>Fri, 08 May 2026 11:18:22 +0200</pubDate>
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<title>RS Karlstadt gewinnt Schulschachmeisterschaften</title>
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<description>Realschule glänzt bei Schulschachmeisterschaften – Vizetitel auf Landesebene</description>
<content:encoded><![CDATA[Ein großer Erfolg für die Staatliche Realschule Karlstadt (Johann-Rudolph-Glauber-Realschule): Die Schulschachmannschaft hat sich in diesem Jahr eindrucksvoll auf unterfränkischer und bayerischer Ebene präsentiert und mit dem Vizemeistertitel bei der Bayerischen Schulschachmeisterschaft einen herausragenden Erfolg erzielt.
Bereits am 7. Februar 2026 stellte die Realschule Karlstadt bei der unterfränkischen Schulschachmeisterschaft am Wirsberg-Gymnasium Würzburg ihr Können unter Beweis. Insgesamt 72 Mannschaften aus ganz Unterfranken nahmen an dem Turnier teil. Die Realschule Karlstadt war mit zwei Mannschaften vertreten – und das äußerst erfolgreich: Die erste Mannschaft sicherte sich den Titel in der Wettkampfklasse der Real- und Mittelschulen und qualifizierte sich damit souverän für die Bayerische Meisterschaft. Die zweite Mannschaft erreichte einen respektablen 6. Platz unter neun teilnehmenden Teams.
Ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs: Rund die Hälfte der Spieler stammt aus der Schachabteilung der Spielvereinigung Stetten. Das Engagement zeigt Wirkung – im Anschluss an das Turnier konnten sogar weitere Schüler für den Schachsport begeistert werden, die derzeit an Probetrainings teilnehmen.
Mit viel Rückenwind reiste die erste Mannschaft schließlich zur Bayerischen Schulschachmeisterschaft nach Nürnberg, die kürzlich an der Johann-Pachelbel-Realschule ausgetragen wurde. Dort verwandelte sich die Schule ganz in ein Zentrum des Schachsports: Schachfiguren, Ausstellungen und zahlreiche Bretter prägten das Bild – ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Turniers.
In der stark besetzten Wettkampfklasse der Real- und Mittelschulen (WK MR), an der insgesamt 16 Mannschaften teilnahmen, zeigte das Team aus Karlstadt erneut eine beeindruckende Leistung. In sieben Runden erkämpfte sich die Mannschaft zehn von 14 möglichen Mannschaftspunkten und belegte damit den zweiten Platz. Lediglich dem bayerischen Meister, der Realschule Neutraubling, musste sich das Karlstadter Team geschlagen geben. Der verdiente Lohn: der Vizemeistertitel auf Landesebene und sehr gute Aussichten auf die Teilnahme an der Deutschen Schulschachmeisterschaft in Osnabrück.
Text und Bild: Staatliche Realschule Karlstadt
Redaktion: BRN (SN)]]></content:encoded>
<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
<pubDate>Fri, 08 May 2026 11:07:04 +0200</pubDate>
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<title>„Nie bereut“ – Schülerinnen der Maria-Ward-Schule begegnen mutigen Frauen im Widerstand</title>
<link>https://www.realschulebayern.de/index.php?id=1767&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=5362&#38;cHash=0b2ab3ae91a785df2475e05e6f0c5d1e</link>
<description>Es war eine Schulstunde der besonderen Art: Mit eindrucksvollen Liedern, berührenden Biografien und...</description>
<content:encoded><![CDATA[Es war eine Schulstunde der besonderen Art: Mit eindrucksvollen Liedern, berührenden Biografien und bewegenden Momenten tauchten die Schülerinnen der neunten und zehnten Klassen der Maria-Ward-Schule in ein Thema ein, das aktueller kaum sein könnte – den Widerstand von Frauen gegen das NS-Regime. Die Veranstaltung trug den Titel „Nie bereut – Frauen im Widerstand von 1933–1945“ und wurde von der Kabarettistin Birgit Süß konzipiert und mit einer Leichtigkeit aber auch der geforderten Ernsthaftigkeit durchgeführt.
Bereits zu Beginn war klar: Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, hier wird Haltung gezeigt. Birgit Süß eröffnete die Veranstaltung mit dem Lied „Der Freiheit ein Stück näher“, das sofort eine Atmosphäre der Achtsamkeit und des Respekts schuf. Danach führte sie durch die Geschichten von fünf mutigen Frauen, die in einer der dunkelsten Zeiten deutscher Geschichte nicht geschwiegen, sondern gehandelt haben.
Johanna Kirchner, eine Sozialdemokratin, die für ihre Überzeugung ihr Leben ließ. Auf sie folgte das provokante Protestlied „Küss die Faschisten“, das eindringlich den Mut und die Entschlossenheit dieser Frauen unterstrich. Danach wurde die außergewöhnliche Biografie der Adligen und Tierärztin Maria von Maltzan skizziert, die jüdische Bürgerinnen und Bürger in ihrer Wohnung versteckte.
Spätestens beim Widerstandslied „Bella ciao“, zu dem Birgit Süß den Text einblendete, war spürbar, wie sehr das Thema auch die jungen Zuhörerinnen erreichte – leise, fast schüchtern stimmten einige in den Refrain ein. Ein leiser, aber bedeutungsvoller Chor der Solidarität.
Es folgten Porträts von Erna Lugebiel, einer weniger bekannten, aber nicht minder mutigen Frau, sowie von Ilse Totzke, einer gebürtigen Würzburgerin, die wegen ihrer Unterstützung jüdischer Freundinnen in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert wurde. Diese Verbindung zur Heimatstadt machte ihre Geschichte für viele Schülerinnen besonders greifbar. Auch heute gibt es noch eine Straße in Würzburg, die nach ihr benannt ist.
Den Abschluss bildete das Schicksal von Hilde Coppi, Mitglied der Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“, deren Mut und Aufopferung Birgit Süß mit einem klaren Appell verband: „Nie bereut.“
Im anschließenden Gespräch zeigten sich die Schülerinnen tief beeindruckt und wissbegierig. Viele wollten von Frau Süß erfahren, wie es zu diesem Projekt kam. Birgit Süß erklärte, dass es ihr ein Herzensanliegen sei: „Diese Geschichten leben nur weiter, wenn wir sie erzählen.“ Genau das sei auch der Grund, warum sie mit ihrem Programm bewusst Schulen besucht – um junge Menschen zu erreichen, bevor sie Geschichte als etwas Abgeschlossenes betrachten.
Gerade an der Maria-Ward-Schule, einer Mädchenschule, war diese Veranstaltung ein starkes Zeichen. Denn hier wurde nicht nur an mutige Frauen erinnert – hier wurde jungen Frauen gezeigt, dass auch sie heute eine Stimme haben, die zählt. Eine Stimme gegen Hass, gegen Ausgrenzung – für Mut, für Verantwortung und für Menschlichkeit.
Die Schülerinnen waren sich einig: Dieses Programm verdient ein größeres Publikum. Denn es erinnert nicht nur an die Vergangenheit – es inspiriert für die Zukunft.
Text und Bilder: A. Spindler
Redaktion: BRN (CF, SN) ]]></content:encoded>
<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
<pubDate>Fri, 08 May 2026 09:30:10 +0200</pubDate>
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<title>Von der „Umweltschule“ zur „Klimaschule Gold“: Ein Leuchtturmprojekt für Nachhaltigkeit</title>
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<description> Zu Beginn des Schuljahres wurde die Staatliche Realschule Haßfurt...</description>
<content:encoded><![CDATA[ Zu Beginn des Schuljahres wurde die Staatliche Realschule Haßfurt (Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule) im feierlichen Rahmen der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz als „Klimaschule Gold“ zertifiziert. Diese besondere Auszeichnung würdigt den erfolgreichen Prozess, in dem die Schule einen Klimaschutzplan für alle acht Handlungsfelder erstellt und einen fundierten CO₂-Reduktionspfad definiert hat.
<b>Vom Auftakt zur gelebten Praxis</b>
Den eigentlichen Startschuss für die Umsetzung dieses Projekts an der Schule gab die Auftaktveranstaltung „Auf dem Weg zur Klimaschule“ im Schuljahr 2024/25. Mit einem kurzweiligen Vortrag zum Thema „Es tut sich was – wenn man was tut!“ stimmte der wissenschaftliche Begleiter Prof. Dr. Claus Tully die Schulfamilie auf die gemeinsame Aufgabe ein und zeigte die Gestaltungsmöglichkeiten der jungen Generation im Klimawandel auf.
Auf dem soliden Fundament, das die Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule durch ihr langjähriges Engagement als „Umweltschule“ und „Fair Trade Schule“ bereits gelegt hatte, baut das Klimaschul-Projekt nun auf. Die Schule versteht sich dabei als aktives Handlungsfeld, in dem Umwelt- und Klimaschutz nachhaltig in den Alltag integriert werden.
<b>Partizipation als Motor des Erfolgs</b>
Dass dieses Vorhaben gelingt, liegt an der breiten Einbindung der gesamten Schulfamilie. Besonders hervorzuheben ist dabei die Rolle der 9. Jahrgangsstufe: Die Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs organisieren die jährlich stattfindenden Projekttage zum Umweltschutz eigenständig und übernehmen dabei ein hohes Maß an Verantwortung. Ihre Aktivitäten – von stadtweiten Müllsammelaktionen über informative Themenstände bis hin zu praxisorientierten Workshops – setzen innerhalb der Schule und darüber hinaus wichtige Impulse. Ergänzt wird dieses Engagement durch den Schulalltag prägende Maßnahmen wie ein durchdachtes Mülltrennungssystem, energieeffiziente Optimierungen und kreative Upcycling-Projekte.
<b>Impulse für die Zukunft</b>
Die bisherige Entwicklung der Schule verdeutlicht eindrucksvoll: Das Projekt „Klimaschule“ vermittelt nicht nur theoretisches Wissen, sondern fungiert als Plattform, auf der Jugendliche eigene Ideen und Lösungen präsentieren können. Es ist ein starkes Signal, dass Klimaschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, bei der die junge Generation bereits heute mit Tatkraft und Verantwortungsbewusstsein die Weichen für eine lebenswerte Zukunft stellt.
Text: Christine Gehringer
Weitere Fotos: Benjamin Krumpholz
Redaktion: BRN (SN)
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<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
<pubDate>Fri, 08 May 2026 09:23:08 +0200</pubDate>
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<title>Hollywood-Flair beim Realschulpreis in Haßfurt</title>
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<description>Preisverleihung feiert zugleich 20. Jubiläum</description>
<content:encoded><![CDATA[ Blitzlichtgewitter, roter Teppich und Standing Ovations: In Haßfurt wurde am 28. April 2026 der unterfränkische Realschulpreis verliehen. In einer filmreifen Inszenierung standen diesmal nicht Weltstars im Rampenlicht, sondern Schülerinnen und Schüler, deren Engagement weit über das Klassenzimmer hinausreicht.
Rund 200 Gäste, darunter Dr. Christine Modesto (StMUK), Landrat Wilhelm Schneider, Sparkassenvorsitzender Bernd Fröhlich (s. Bild), Unternehmer Dr. Klaus D. Mapara und Regierungspräsidentin Dr. Susanne Weizendörfer, erlebten eine Gala, die innovative Projekte und gesellschaftliche Reichweite würdigte. Aus über 100 Bewerbungen hatte die Jury – besetzt mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft – die besten Konzepte ausgewählt. Neben Geldprämien war es vor allem die öffentliche Anerkennung, die bei den Preisträgern für strahlende Gesichter sorgte.
Die Bandbreite der ausgezeichneten Projekte war beeindruckend:
Umwelt &amp; Vielseitigkeit: Die Realschule Ochsenfurt räumte gleich zweifach ab. Ein zum „Klimalabor“ umgebauter Wohnwagen siegte in der Kategorie Umwelt, während Richard Ullmann für sein außergewöhnliches Engagement den ersten Preis in der Kategorie Vielseitigkeit erhielt.
Technik: Das Robotikteam der Realschule Marktheidenfeld überzeugte mit einem innovativen Reinigungsroboter für Solaranlagen.
Soziales &amp; Geschichte: Das Smartphoneteam der Realschule Hofheim bringt Generationen zusammen, indem es Senioren im Altenheim im Umgang mit digitaler Technik schult. Die David-Schuster-Realschule Würzburg wurde für ihr Stolperstein-Projekt geehrt, das Erinnerungsarbeit lebendig hält.
Kunst &amp; Sport: Die Realschule Höchberg punktete doppelt – mit einem nachhaltigen Kunstprojekt am Käppele sowie der „Alpen AG“, bei der Schüler eine Alpenüberquerung eigenständig planten und durchführten.
Für den passenden Sound sorgten das Schulorchester aus Gerolzhofen, die Band der Jakob-Stoll-Schule Würzburg und Solist Richard Ullmann. Der Ministerialbeauftragte Marcus Ramsteiner betonte zum Abschluss sichtlich stolz: „Diese Schülerinnen und Schüler zeigen Einsatz, der weit über den roten Teppich hinaus in die Gesellschaft wirkt.“
Über folgenden Link gelangen Sie zum Bericht auf der Regionalseite mit weiteren Informationen und Fotos zur Veranstaltung:
<ul><li><link http://www.realschulebayern.de/bezirke/unterfranken/regionales/realschulpreis/>https://www.realschulebayern.de/bezirke/unterfranken/regionales/realschulpreis/</link></li></ul>
Text: Tanja Olbrich
Bild: Nicolas Strobel
BRN (SN/CF) ]]></content:encoded>
<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
<pubDate>Fri, 08 May 2026 09:22:42 +0200</pubDate>
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<title>Einweihung des Klimafeldlabors an der Realschule am Maindreieck</title>
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<description>Rechtzeitig zur Wasserwoche wurde am Donnerstag, den 19.03.2026 mit einem Festakt das...</description>
<content:encoded><![CDATA[Rechtzeitig zur Wasserwoche wurde am Donnerstag, den 19.03.2026 mit einem Festakt das Klimafeldlabor eingeweiht, das im Rahmen des Projektes „klima.raum.mensch“ an der Staatlichen Realschule Ochsenfurt (Realschule am Maindreieck) entstanden und in der Region definitiv einmalig ist. In Zusammenarbeit mit der Ochsenfurter Spielbaustelle e.V. ist es den Beteiligten vor Ort zweifellos gelungen, neue Akzente in der Bildungslandschaft zu setzen, deren Strahlkraft weit über den Pausenhof der Schule hinaus reichen soll.
Martin Schmitt, Mitglied der erweiterten Schulleitung und gemeinsam mit Matthias (Ossi) Sauer Hauptverantwortlicher, sprach in seiner Begrüßungsrede u.a. von einem Paradigmenwechsel und von der Bedeutung, Schülern nicht immer alles vorzukauen. So sei ein Ziel in einer Zeit, in der sich die Lebenswirklichkeit immer schwieriger gestaltet, junge Menschen für die Schönheit dieser Welt zu sensibilisieren.
Ebenso geht es darum, die MINT-Fächer an der Schule zu stärken. In handlungsorientierter und spielerischer Weise sollen die Schüler mit naturwissenschaftlichen Phänomenen vertraut gemacht werden. Ausgehend von einzelnen Thesen, die eingangs aufgestellt werden, begreifen sie beispielsweise Feuer als Ursprungselement, bringen Wertstoffe wie Eisen in den Kreislauf zurück oder versuchen, das Temperaturgleichgewicht in der Erdatmosphäre wieder herzustellen. Im Unterricht werden die gewonnenen Erkenntnisse aus der Praxis dann aufgegriffen und das Konzept auch organisatorisch (u.a. durch festgesetzte Tage) in den Schulalltag implementiert. Auch werden Lehrkräfte unter Berücksichtigung des Lehrplans in schulinternen Fortbildungen im Umgang mit dem Klimafeldlabor geschult.
Großer Wert wird dabei auf die Vermittlung von Alltagskompetenzen gelegt. Außerdem werden die Jugendlichen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt angeleitet. Schon beim Bauprozess an sich stand Nachhaltigkeit im Vordergrund. So haben Schüler aller Jahrgangsstufen u.a. auch in ihrer Freizeit Hand angelegt, um die zahlreichen Arbeiten im Rahmen der Entstehung des Labors unter der Leitung von Herrn Schmitt und Herrn Sauer gemeinsam zu stemmen. Eine weitere Idee besteht in der Einrichtung eines Tutorensystems, um neben Selbstständigkeit ebenso die soziale Komponente des Lernens mitzuberücksichtigen.
Die Bedeutung dieses entscheidenden Schrittes des Projekts zeigte sich nicht zuletzt durch die vielen Ehrengäste, die an der Feierlichkeit teilnahmen und ihre Begeisterung sowie Wertschätzung in ihren Redebeiträgen aber auch während der Begehung des Klimafeldlabors äußerten.
Der Ministerialbeauftragte Marcus Ramsteiner hatte keine Zweifel, dass alle Beteiligten mit Feuereifer dabei seien und freute sich über eine völlig neue Form des Unterrichts, die das Klima stärker ins Bewusstsein rücke. Er dankte den beiden Hauptinitiatoren und der Schulleitung gleichzeitig für ihr großes Engagement dieses „beispielgebenden Projekts“.
Bürgermeister Peter Juks sprach in diesem Zusammenhang von „gelebter Lehrerschaft“ und Landrat Thomas Ebert war stolz auf das „i-Tüpfelchen im Landkreis, das Kindern und Jugendlichen ermöglicht, Talente hervorzubringen“.
Das Projekt wird ständig evaluiert und weiterentwickelt. Geplant ist darüber hinaus, mit benachbarten Schulen (Mittelschule Ochsenfurt, Mittelschule Gaukönigshofen, Berufsschule Ochsenfurt, Realschule Dettelbach, etc.) und anderen lokalen Partnern zu kooperieren.
Redaktion: BRN (SN)
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<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:37:35 +0200</pubDate>
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<title>Erfolgreiche Teilnahme bei Jugend forscht</title>
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<description>Realschule Großostheim: Sechs Gruppen im Wettbewerb am Start</description>
<content:encoded><![CDATA[ Egal ob Pflanzenwachstum, Bachflohkrebse, Goldfische, Kristalle, Lavalampen oder kleine Boote: Dem Erfindungsreichtum sind beim Wettbewerb „Jugend forscht“ keine Grenzen gesetzt und alles ist möglich! Dieses Motto machten sich die sechs Gruppen im Wahlfach „Jugend forscht“ unter der Betreuung von Herrn Dr. Bustami und Frau Schneider-Faust an der Realschule Großostheim zunutze und stellten ihre Ergebnisse zur Schau.
Von September 2025 bis Februar 2026 arbeiteten die Schülerinnen und Schüler eifrig an ihren Themen, um sie am 27. und 28. Februar in Grafenrheinfeld beim Wettbewerb „Jugend forscht“ zu präsentieren. Drei junge Entdecker versuchten mit Gummibändern und Holzstäben den besten Antrieb für ein kleines, selbstgebautes Boot herzustellen. Sie erhielten dafür den dritten Preis in der Sparte „Jugend forscht, Junior Technik“.
In der Sparte „Jugend forscht, Junior Biologie“ konnte die Realschule Großostheim gleich zwei Preise erringen. Für ihre Konditionierungsversuche an Goldfischen erhielten drei Jungforscherinnen einen Sonderpreis. Ein anderes Team sicherte sich mit seinen Beobachtungen zum Einfluss von WLAN-Strahlung auf Pflanzenwachstum den zweiten Preis.
Außerdem erhielt die Großostheimer Realschule für ihr besonders Engagement bei der Förderung junger Talente im MINT-Bereich den MINTSPACE-Schulpreis 2026 verliehen. Die erhaltenen Auszeichnungen der Realschule Großostheim sind natürlich Motivation für die Mitwirkenden. Entscheidender ist für die Betreuenden jedoch: Unterstützung der jungen Forscherinnen und Forscher bei ihrer Arbeit, Stärkung der naturwissenschaftlichen Interessen, Weckung von Neugierde und Vermittlung der Einsicht, dass Arbeit in den MINT-Fächern auch großen Spaß machen kann.
Und wie heißt es doch so schön: Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb! Getreu diesem Motto werden die motivierten Forscherinnen und Forscher sich auch für das nächste Jahr wieder neue Ideen für spannende Experimente ausdenken. Ziel wird es sein, erneut bemerkenswerte Ergebnisse aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich der fachkundigen Jury vorzustellen.
Foto: Nele Keßler
Text: Carina Schneider-Faust
Redaktion: BRN (SN) ]]></content:encoded>
<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:00:47 +0200</pubDate>
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<title>Zertifizierung zu Klimaschulen Silber und Bronze: Drei unterfränkische Realschulen</title>
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<description> Im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung Klimaschulen, die am 25. November 2025 im Ansbacher...</description>
<content:encoded><![CDATA[ Im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung <i>Klimaschulen</i>, die am 25. November 2025 im Ansbacher Schloss stattfand, erhielten u. a. auch drei unterfränkische Realschulen die Zertifizierung für ihr kontinuierliches Engagement im Bereich Umwelt- und Klimaschutz. Die Regierungspräsidentin von Mittelfranken, Dr. Kerstin Engelhardt-Blum, überreichte die Auszeichnung an folgende Schulen:
<ul><li>Staatliche Realschule Elsenfeld (Silber) </li></ul>
<ul><li>Wilhelm-Sattler-Realschule, Staatl. Realschule Schweinfurt (Silber)</li></ul>
<ul><li>David-Schuster-Realschule, Staatliche Realschule Würzburg III (Bronze)</li></ul>
Mit einer Nachhaltigen Schülerfirma und dem Projekt „Be(e) International“, im Erasmusplus-Programm der Schule, leistet die <b>Realschule Elsenfeld</b> einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung der UN-Nachhaltigkeitszielen. Die Schule setzt dabei nicht nur auf die Förderung nachhaltiger Konsummuster, der Biodiversität und nachhaltiger Umweltschutzmaßnahmen in internationalen Kooperationen, sondern sie setzt dadurch auch ein starkes Zeichen für die Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulalltag und in der Schulentwicklung.
Die <b>Wilhelm-Sattler-Realschule</b> überzeugt mit einer Vielzahl von Klimaschutzprojekten an ihrer Schule. „Von Projekttagen zum Thema erneuerbare Energien über Begrüßungstüten mit nachhaltigen Schulmaterialien bis hin zu diversen Upcycling-Projekten – die Schule zeigt mit vielfältigen und innovativen Initiativen, wie ganzheitlicher Klimaschutz lebendig gelebt werden kann.“
Unter dem Motto „Schule kann mehr! Du kannst mehr“ engagiert sich die <b>David-Schuster-Realschule</b> tatkräftig für den Klimaschutz. Einen großen Anteil daran haben die „Green Teens“. So führen sie z.B. ein „Dilemma-Quiz“ durch, nehmen an Workshops und interaktiven Vorträgen zu den Themen Klimawandel und Biodiversität teil oder werden praktisch aktiv durch die Herstellung von Seed-Bombs. Die „Green-Teens“ setzen dadurch ein starkes Zeichen und machen auf die Dringlichkeit des Themas aufmerksam.
Auch der Ministerialbeauftragte Marcus Ramsteiner war zu diesem Anlass angereist, um den drei Schulen persönlich zu gratulieren und die Bedeutung dieser Ehrung dadurch zu unterstreichen.
Bilder: Dominik Schreiner / Regierung von Mittelfranken
Redaktion: BRN (SN) ]]></content:encoded>
<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 12:29:52 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Laugh ‘n‘ Learn: BBC zu Gast an zwei Würzburger Realschulen</title>
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			<description> Zwei ungewöhnliche Vormittage an den Staatlichen Realschulen Würzburg I (Jakob-Stoll-Schule) und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Zwei ungewöhnliche Vormittage an den Staatlichen Realschulen Würzburg I (Jakob-Stoll-Schule) und III (David-Schuster-Realschule Würzburg): Statt Bällen und Turnmatten standen in der Turnhalle diesmal Kameras, Mikrofone und Scheinwerfer bereit. Die Fachschaften Englisch hatten die Schülerinnen und Schüler der 6., 7., 8. und 10. Klassen zu einem besonderen Erlebnis eingeladen – dem „Behind the Scenes TV Workshop“, präsentiert von Laugh ’n’ Learn und konzipiert vom Schauspieler und Produzenten Joe Chambers, bekannt aus BBC-Produktionen.
Schon beim Betreten der Turnhalle spürte man: Heute läuft der Englischunterricht anders als sonst. Das Team von Laugh ’n’ Learn hatte in kürzester Zeit ein kleines Fernsehstudio aufgebaut – mit Kameras, Lichtequipment und den Utensilien für die Tontechniker, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler bald als Techniker, Schauspieler oder Regisseure ausprobieren durften.
Der Workshop begann mit einer humorvollen Einführung durch die beiden Workshopleiter, die zunächst von ihrem Alltag als Schauspieler erzählten. Dabei ging es nicht nur um das Leben vor der Kamera, sondern auch um den großen Teamaufwand, der hinter jeder TV-Produktion steckt. Mit viel Witz, Charme und englischem Akzent erklärten sie den Jugendlichen, wie eine Fernsehszene entsteht – von der Idee bis zur Aufnahme.
So hieß es dann schnell „Quiet on set“, „Lighting Check“, “Cameras rolling”, “Aaaaaand ACTION”! Die Schülerinnen und Schüler wurden in kleine Teams eingeteilt und erhielten verschiedene Aufgaben – Kamera, Regie, Schauspiel. Unter Anleitung des Workshop-Teams entwickelten sie in einem Mitmachprogramm gemeinsam eine kurze Szene, probten den Ablauf und nahmen schließlich ihre eigene Mini-TV-Produktion auf.
Es wurde viel gelacht, improvisiert und ausprobiert. „Ich war total nervös, aber als es losging, war’s plötzlich gar nicht mehr so schlimm!“, berichtete ein Schüler der 7. Klasse der David-Schuster-Realschule. Eine Achtklässlerin ergänzte: „Ich hätte nie gedacht, dass man beim Fernsehen so viel Englisch braucht – das war total spannend!“
Auch der Aspekt der Sprachförderung kam nicht zu kurz: Alle Anweisungen, Gespräche und Proben liefen auf Englisch, wobei die Dozenten den Schülerinnen und Schülern stets halfen, wenn ihnen mal die passenden Worte fehlten. So wurde spielerisch die Sprachkompetenz trainiert.
Nach dem Dreh gaben die Schauspieler einen Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen aus der Medienwelt und beantworteten Fragen rund um Schauspiel, Produktion und Karrierewege im internationalen Filmgeschäft. Besonders beeindruckt zeigten sich viele Jugendliche davon, wie viele unterschiedliche Berufe in einer Fernsehproduktion zusammenwirken.
Am Ende waren sich die Jugendlichen einig: Englischlernen kann richtig Spaß machen – vor allem, wenn man dabei in die Welt des Fernsehens eintauchen darf. Vom Kameramann bis zur Produzentin, von der Schauspieltruppe über die Sound Crew bis zum Publikum, alle hatten sichtlich Freude und haben ganz nebenbei viel gelernt.
Der Besuch des Laugh ’n’ Learn-Teams in Würzburg hat nicht nur gezeigt, dass moderner Fremdsprachenunterricht weit über das Klassenzimmer hinausgehen kann, sondern auch, wie inspirierend Lernen in einem neuen Kontext sein kann – live, interaktiv und mit einem echten Blick hinter die Kulissen.
Text und Bilder: Staatliche Realschule Würzburg I, Staatliche Realschule Würzburg III 
Redaktion: BRN (SN)  
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			<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
			<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 17:13:41 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Besuch einer „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ in Dettelbach</title>
			<link>https://www.realschulebayern.de/index.php?id=1767&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=5305&#38;cHash=1f7d1915850e29dfef208097fee3c41e</link>
			<description> Mit dem Programm „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ unterstützen das Bayerische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Mit dem Programm „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ unterstützen das Bayerische Kultusministerium und das Bayerische Verbraucherschutzministerium Schulen bei der Vermittlung von wichtigen Alltagsthemen. So entwickeln junge Menschen früh Kompetenzen für ihre täglichen Entscheidungen in den Bereichen Konsum, Medien, Umwelt und Ernährung.
<b>Bayerns Kultusministerin Anna Stolz</b> betonte bei dem Besuch der Realschule Dettelbach: „Es ist großartig, dass das vielfältige Thema Verbraucherbildung so fest an unseren Schulen – wie hier in Dettelbach – etabliert ist! Neben den Projektwochen ‚Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben‘ trägt auch die ‚Partnerschule Verbraucherbildung‘ wesentlich dazu bei. So können unsere Schülerinnen und Schüler im Alltag kluge und verantwortungsvolle Entscheidungen treffen. Das wiederum stärkt die Persönlichkeit unserer jungen Menschen. Für unsere Gesellschaft ist das ein enormer Gewinn!“
Der Ministerialbeauftragte Marcus Ramsteiner freute sich, dass die Realschule Dettelbach diese besondere Ehrung und Auszeichnung erhalten hat. Sie nimmt seit dem Start des Projekts im Schuljahr 2015/2016 regelmäßig am Programm teil. Eine der Stationen, die die Schule anlässlich des Besuchs präsentierte, ist dem aktuellen Wettbewerbsthema „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“ gewidmet. Hier lernen die Jugendlichen, bewusst mit Geld umzugehen, die eigenen Finanzen im Blick zu behalten und sich vor unüberlegten Impulskäufen zu schützen. Als weiteres Projekt präsentiert die Schule das Thema „Fast Fashion“. In einem Upcycling-Projekt werden Alltagsgegenstände und Kleidungsstücke kreativ weiterverwendet und so ein bewusster Umgang mit Ressourcen anschaulich vermittelt.
Übrigens: Seit über zehn Jahren können sich Schulen jährlich als Partnerschule Verbraucherbildung bewerben. Die Auszeichnung erfolgreich teilnehmender Schulen für 2026 findet Ende Juli statt. Teilnahmeberechtigt sind alle allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Bayern.
Weitere Informationen unter:
<ul><li><link https://www.verbraucherbildung.bayern.de/schule/programm_partnerschule/partnerschule_werden/index.html _blank></link><link http://www.verbraucherbildung.bayern.de/schule/programm_partnerschule/partnerschule_werden/index.html _blank>https://www.verbraucherbildung.bayern.de/schule/programm_partnerschule/partnerschule_werden/index.html</link></li></ul>
Über folgenden Link gelangen Sie zum Video:
<ul><li><link http://www.youtube.com/watch?v=zgu9wiajSXM>https://www.youtube.com/watch?v=zgu9wiajSXM</link></li></ul>
Text: CF/StMUK, Bilder: Fabian Gebert/StMUK]]></content:encoded>
			<category>Unterfranken-Leitartikel</category>
			<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 11:57:22 +0100</pubDate>
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