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		<title>BRN: Oberbayern-West</title>
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	<title>„Tag der Quellen“ im Münchner Volkstheater</title>
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 <description>Schülerinnen und Schüler der Klasse 9B der Staatlichen Realschule Unterpfaffenhofen nehmen am „Tag...</description> <content:encoded><![CDATA[ Zum „Tag der Quellen“ am 29.01.2026 trafen sich, wie seit dreizehn Jahren, einige Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen im Volkstheater, um in vielfältiger und kreativer Form historische Quellen aus der NS-Zeit lebendig werden zu lassen. Charvitha Poonuru, Freya Rühlemann, Johanna Kastenberger, Johanna Schröder, Laura Kubinke, Leopold Otto, Luisa Nave, Marvin Lehner und Raja Abade vertraten die Realschule Unterpfaffenhofen und stellten das Leben des Arztes Fritz Hintermayer vor. Fritz Hintermayer ist der Großonkel unserer Lehrerin Frau Helf, wodurch auf eine Reihe von Originaltexten, Fotos und Gerichtsakten zugegriffen werden konnte. So lasen wir Schülerinnen und Schüler abwechselnd zum Beispiel aus seiner selbstverfassten Biografie auf der Bühne des Theaters vor.
Dr. Fritz Hintermayer war an unterschiedlichen Orten als Arzt tätig. Zuletzt praktizierte er als Lagerarzt im Konzentrationslager Dachau und hat damit als Mitwisser und Unterstützer des Systems maßgeblich zum Leid der Gefangenen beigetragen. Hierzu wurden Quellen verlesen, die die aktive Tötung zweier weiblichen Gefangenen bezeugen. Unter seinen Augen fanden Hinrichtungen von russischen Kriegsgefangenen statt, denen durch dieses Projekt eine Stimme gegeben wurde. Hintermayer wurde im Dezember 1945 im Rahmen der Dachauer Prozesse zum Tode verurteilt.
Neben den Originalquellen konnten auch einige selbstgeschriebene Beiträge der Schülerinnen und Schüler einen Gegenwartsbezug herstellen. Die Gesellschaft soll wachgerüttelt werden und sich aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen. Mit einem Gedicht der Schülerin Kim Steuck und den Worten „Doch lebt jetzt und liebt und umarmt die Welt, denn Güte und Liebe ist das was zählt“ endete der Vortrag, der im Volkstheater Stille und Betroffenheit auslöste.
Der Theatersaal war erfüllt von respektvollem Verhalten gegenüber den Opfern, aber auch gegenüber den darstellenden Schülerinnen und Schülern. Für uns wird der 29.01.2026 als Tag gegen das Vergessen für immer im Gedächtnis bleiben.
StRin (RS) Julia Helf und Luisa Nave, 9b ]]></content:encoded> <category>Oberbayern-West-Leitartikel</category> 
<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 10:06:01 +0100</pubDate>
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<title>Ein Tag Gaming während der Schulzeit an der Ferdinand-von-Miller Realschule in Fürstenfeldbruck - Videospiele einmal neu betrachtet</title>
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 <description>Gaming-Workshops in allen 7. Klassen in der Woche vom 09.02. bis 13.02.2026</description> <content:encoded><![CDATA[Fast alle Heranwachsenden haben schon Erfahrungen mit Videospielen aller Art und viele verbringen auch etliche Stunden in ihrer Freizeit damit - ob an der Spielekonsole, am PC oder Smartphone. Umso wichtiger ist es, sich bewusst mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. In der Woche vor den Faschingsferien hatten an der Ferdinand-von-Miller-Realschule Fürstenfeldbruck alle Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangstufe daher einen Tag Gaming im Stundenplan stehen. Dieses Projekt wurde von Frau Christina von Breitenbach in Kooperation mit dem Game Lab der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München unter Leitung von Herrn Dominik Hanakam durchgeführt. Hierbei stand die Medienerziehung in Bezug auf Gaming/Videospiele im Vordergrund. Alle Schülerinnen und Schüler durchliefen insgesamt vier durch Studierende betreute Räume und erlebten dabei das Thema Gaming und Videospiele aus teils für sie neuen Blickwinkeln. In den Räumen setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Themen Teamarbeit &amp; Kollaboration bei Videospielen, Game Design, Prävention &amp; Risiken sowie Chancen &amp; Potenziale im Bereich von Videospielen aktiv auseinander. Alle Schülergruppen haben engagiert und mit großem Interesse mitgearbeitet, viele Fragen an die Experten der Hochschule gestellt und konnten in einem geschützten Rahmen auch Probleme sowie eigene Erfahrungen ansprechen. ]]></content:encoded> <category>Oberbayern-West-Leitartikel</category> 
<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 07:22:55 +0100</pubDate>
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<title>Zwei langjährige Vertraute besiegeln intensivere Zusammenarbeit: Realschule im Blauen Land und Kern Microtechnik GmbH gehen IHK Bildungspartnerschaft ein </title>
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 <description> Murnau – Für beide Seiten war es so kurz vor Weihnachten ein Routinebesuch. Man kennt sich, man...</description> <content:encoded><![CDATA[<b>Murnau </b>– Für beide Seiten war es so kurz vor Weihnachten ein Routinebesuch. Man kennt sich, man schätzt sich seit Jahren. Und dennoch war das Lächeln und die gegenseitige Sympathie aller Beteiligten bei diesem Termin nicht zu übersehen. Noch kurz vor dem Jahreswechsel besiegelten die Realschule im Blauen Land und die Kern Microtechnik GmbH ihre IHK-Bildungspartnerschaft. Ganz offiziell im Beisein des IHK-Bildungsberaters Matthias Kaiser mit Unterschriften und einem Vertrag im Büro von Direktor Ralf Havelka. Es ist die Festigung einer bereits lang bestehenden Partnerschaft, die in den kommenden Jahren noch enger und für Kern besonders wichtig wird. Denn Fachpersonal zu finden, auszubilden und zu binden, ist eine der großen wenn nicht die entscheidende Herausforderung vor der viele Unternehmen in Deutschland stehen. Bereits in der Vergangenheit erwies sich die Realschule in Murnau als zuverlässiger „Lieferant“ für geeignete Lehrlinge, von denen einige bereits im Unternehmen etabliert sind, wie Anton Rohrmoser, der als Ausbilder stellvertretend für Kern den Vertrag unterschrieb, bestätigte. Für Havelka geht es vor allem darum, das „Matching“ zwischen Kern und den richtigen Lehrlingen – vor allem im MINT-Bereich aber auch in den kaufmännischen Zweigen – zu verbessern. „Hier geht es um das Wohl unserer Absolventen.“ Dabei sei die persönliche Beziehungsebene zwischen Schule und Unternehmen sehr wichtig. Einige der Module, die für die Zusammenarbeit zentral sind und ab dem Schuljahr 2025/26 offiziell durchgeführt werden, sind bereits seit vielen Jahren an der Murnauer Realschule fest etabliert. So präsentiert sich das Unternehmen Kern nicht nur beim offiziellen Tag der Ausbildung sondern bietet auch Betriebserkundungen und Betriebspraktika für interessierte Schülerinnen und Schüler an. Darüber hinaus sieht der Vertrag jetzt auch noch weitere „spezifische Projekte“ vor. „Diese Partnerschaft ist ein weiterer wichtiger Baustein im Ausbau unserer Berufsorientierung“, meint Rudi Schedler, der als zuständige Lehrkraft an der Schule die Berufsberatung betreut und sich durch die intensivierte Zusammenarbeit noch mehr „Zielorientierung“ wünscht. „Dabei soll die grundständige Lehre mit Perspektiven im Unternehmen auch eine attraktive Alternative zum Besuch einer weiterführenden Schule sein.“ Ein Satz, bei dem Rohrmoser zustimmend nickt und den Stift zur zweiten Unterschrift ansetzt. Genau so hat er sich wohl den Beginn dieser verstärkten Kooperation für sein Unternehmen vorgestellt. ]]></content:encoded> <category>Oberbayern-West-Leitartikel</category> 
<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 09:36:49 +0100</pubDate>
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<title>„MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“</title>
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 <description> Am 04.12.2025 wurden zahlreiche bayerische Schulen als „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale...</description> <content:encoded>
<![CDATA[ Am 04.12.2025 wurden zahlreiche bayerische Schulen als <b>„MINT-freundliche Schule“</b> und <b>„Digitale Schule“</b> geehrt. Die Theresia-Gerhardinger-Realschule Weichs erlangte dabei zum dritten Mal die Auszeichnungen. Diese dienen als Anerkennung und Bestätigung für Schulen, die sich in besonderem Maße für eine praxisnahe MINT (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik)-Bildung oder eine fortschrittliche digitale Ausstattung engagieren. Die Ehrungen nahmen Bayerns Staatsminister für Digitales, <b>Dr. Fabian Mehring</b> und <b>Wolfgang Mutter</b> vom Bayerischen Kultusministerium gemeinsam mit <b>Dr. Christof Prechtl</b> (vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.), <b>Christian Fischer</b> (MINT Zukunft e.V.) und <b>Dr. Wieland Holfelder</b> (Google) sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Oberster Schirmherr der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ ist Bundeskanzler <b>Friedrich Merz</b>.]]></content:encoded>
<category>Oberbayern-West-Leitartikel</category>
<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 07:20:25 +0100</pubDate>
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<title>Herzlichen Glückwunsch an die neu gewählten Bezirksschülersprecher der Realschulen in Oberbayern-West! </title>
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<description> Das Foto mit dem Ministerialbeauftragten Herrn Michael Heimes entstand im Rahmen der 1....</description>
<content:encoded><![CDATA[ Das Foto mit dem Ministerialbeauftragten Herrn Michael Heimes entstand im Rahmen der 1. Bezirksaussprachetagung der Schülersprecherinnen und Schülersprecher sowie der Verbindungslehkräfte am 11. November in Fürstenfeldbruck. Gewählt wurden Charlotte Mönninghoff von der Johann-Winklhofer-Realschule Landsberg am Lech (Bezirksschülersprecherin, Bildmitte) und Linus Lindner von der Staatlichen Realschule Weilheim (stellvertretender Bezirksschülersprecher).
Wir freuen uns auf die kommenden Monate und auf frische Ideen, Engagement und neue Impulse für die Schülerinnen und Schüler im Bezirk.
Die MB-Dienststelle wünscht allen Schülersprecherinnen und Schülersprechern und den Verbindungslehrkräften viel Erfolg und Freude bei der SMV-Arbeit im Schuljahr 2025/2026! ]]></content:encoded>
<category>Oberbayern-West-Leitartikel</category>
<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 10:11:32 +0100</pubDate>
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<title>Feierliche Übergabe des Ausbildungskompasses an der Freiherr-von-Ickstatt-Realschule</title>
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<description>Für alle Bilder gilt: Copyright IFG Ingolstadt – Pitterle</description>
<content:encoded><![CDATA[ Am Donnerstag, 16.10.2025 übergab Maike Weiland, Leiterin der Abteilung Wirtschaft und Innovation bei der IFG, gemeinsam mit den Partnern die ersten der insgesamt 4.000 Exemplare an Schülerinnen und Schüler der Freiherr-von-Ickstatt-Realschule. Wenn so viele wichtige Instanzen zusammenarbeiten, um diesen großartigen Ausbildungskompass für unsere jungen Menschen in der Region zu erstellen, muss es doch gelingen, dass unsere Schülerinnen und Schüler den passenden beruflichen Weg finden. Mit der offiziellen Übergabe durch Vertreterinnen und Vertreter der Initiative am heutigen Tag an der Ickstatt wurde allen richtig bewusst, wie wertvoll diese Broschüre ist. Der Ausbildungskompass ist eine umfassende Orientierungshilfe für Jugendliche auf ihrem Weg in die Berufswelt. Neben der gängigen Printausgabe, die aktiv im Unterricht eingesetzt wird, setzt der Ausbildungskompass verstärkt auf digitale Lösungen. Die leistungsstarke Online-Plattform ermöglicht es Jugendlichen, gezielt nach Ausbildungsplätzen, Praktika und Unternehmen in ihrer Nähe zu suchen. Auch für Lehrkräfte bietet der Ausbildungskompass wertvolle Funktionen. Mit einer eigenen Umkreissuche für Lehrkräfte können gezielt Unternehmen gefunden werden, die aktiv mit Schulen zusammenarbeiten oder Praktikumsplätze für Lehrkräfte anbieten. So wird eine noch engere Verzahnung zwischen Schule und Wirtschaft ermöglicht und Lehrkräfte erhalten wertvolle Einblicke in betriebliche Abläufe, die sie in die Berufsorientierung einfließen lassen können. Mit der offiziellen Übergabe wurde den Schülerinnen und Schüler richtig bewusst, welch große Hilfestellung sie dadurch erhalten.
Der Ausbildungskompass ist eine Initiative der IFG, zusammen mit den regionalen Akteuren der Agentur für Arbeit, der IHK, der HWK, der Kreishandwerkerschaft, der Hochschule dual sowie dem Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT. ]]></content:encoded>
<category>Oberbayern-West-Leitartikel</category>
<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 13:13:56 +0100</pubDate>
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<title>Innovative Teams für zukunftsweisenden Unterricht</title>
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<description>Ein wegweisender Wettbewerb an den Realschulen in Oberbayern-West</description>
<content:encoded><![CDATA[ Im Schuljahr 2024/25 hat im Regierungsbezirk Oberbayern-West ein wegweisender Wettbewerb für Lehrkräfteteams an den Realschulen stattgefunden. Unter dem Titel &quot;Innovative Teams für zukunftsweisenden Unterricht&quot; waren Lehrkräfte eingeladen, gemeinsam kreative Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen schulischer Bildung zu entwickeln. Ziel des Wettbewerbs war es, die gemeinsame Unterrichtsentwicklung gezielt zu fördern und innovative Unterrichtskonzepte sichtbar zu machen, die sich an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientieren.
Gerade angesichts der schnellen technologischen Veränderungen ist es entscheidend, dass Lehrkräfte aktiv und kooperationsorientiert neue Wege der Unterrichtsgestaltung beschreiten. Der Wettbewerb legte daher besonderen Wert auf Kooperation und die Entwicklung von Methoden, mit denen das Lernen kontinuierlich verbessert und nachhaltig gestaltet werden kann. Die eingereichten Beiträge demonstrieren eindrucksvoll, wie Lehrkräfteteams gemeinsam in kollegialem Austausch innovative und zeitgemäße Bildungswege erschließen.
Die Auszeichnung der Wettbewerbsbeiträge fand am Donnerstag, den 9. Oktober 2025, an der Realschule Fürstenfeldbruck statt. Der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Oberbayern-West, Herr Michael Heimes, ehrte im Beisein der Schulleitungen der beteiligten Schulen die engagierten Lehrkräfteteams. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die gegenseitige Präsentation der eingereichten Arbeiten: Die Bewerberteams stellten einander ihre innovativen Unterrichtskonzepte vor und traten so in einen wertvollen kollegialen Austausch über ihre Erfahrungen und Herangehensweisen bei der zeitgemäßen Unterrichtsentwicklung.
Diese Auszeichnung soll Inspiration bieten und andere Lehrkräfte ermutigen, ebenfalls kreative und kooperative Wege in der Unterrichtsgestaltung zu gehen, um so die schulische Bildung im Regierungsbezirk Oberbayern-West nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.
Deshalb geht die erfolgreiche Initiative zur Förderung zeitgemäßer Unterrichtsentwicklung an den Realschulen in Oberbayern-West weiter: Die Fortsetzung des Wettbewerbs für Lehrkräfteteams für das Schuljahr 2025/26 ist bereits in Planung, um auch künftig innovative und kooperative Unterrichtskonzepte sichtbar zu machen und den kollegialen Austausch zur Weiterentwicklung von Schule nachhaltig zu stärken. ]]></content:encoded>
<category>Oberbayern-West-Leitartikel</category>
<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:03:16 +0200</pubDate>
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<title>Zum Ende des Schuljahres 2024/2025</title>
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<description>Gute Erholung, viele schöne Tage und Stunden mit Ihren Familien und Freunden!</description>
<content:encoded><![CDATA[ Liebe Schulleiterinnen, liebe Schulleiter,<br />liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,&nbsp;<br />liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter in den Sekretariaten und Hausverwaltungen,&nbsp;<br />liebe Schulfamilie,
nach einem erfolgreichen Schuljahr 2024/2025 ist es nun Zeit für Entspannung und Ruhe.
Ich möchte Ihnen allen für Ihr Engagement und Ihren Einsatz für unsere Schülerinnen und Schüler recht herzlich danken!
Für die kommenden Wochen wünschen Ihnen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich gute Erholung und viele schöne Tage und Stunden mit Ihren Familien und Freunden.<br />Passen Sie alle gut auf sich auf!
Michael Heimes,&nbsp;<br />Ministerialbeauftragter für die Realschulen in Oberbayern West&nbsp;<br />und das ganze Team der MB-Dienststelle ]]></content:encoded>
<category>Oberbayern-West-Leitartikel</category>
<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 13:14:12 +0200</pubDate>
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<title>Robotik-Regionalentscheid an der Fronhofer Realschule</title>
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<description>Realschüler aus Oberbayern-West zeigen eindrucksvoll ihre Programmierfähigkeiten</description>
<content:encoded><![CDATA[ „Roboter in der Landwirtschaft“ – so lautete erneut das Motto unter dem am Dienstag, den 6. Mai 2025, der Regionalentscheid in Robotik der Realschulen in Oberbayern West an der Fronhofer Realschule stattfand. Insgesamt 25 Teams aus dem gesamten Regierungsbezirk traten in den Kategorien „Einsteiger“ und „Fortgeschrittene“ gegeneinander an. Bereits zum siebten Mal zeigten die Nachwuchs-Ingenieure ihr Können in einer spannenden Mischung aus Kreativität, Technik und Teamarbeit. Über Monate hinweg hatten die Schüler des Wahlfachs Robotik fleißig an ihren Projekten konstruiert und programmiert.
Die Einsteiger standen vor der herausfordernden Aufgabe, mit ihren Robotern Felder zu bewässern, Bäume aus Legosteinen zu fällen und Silokugeln in eine kleine Scheune zu transportieren. Bei den fortgeschrittenen Teams kam die Zusatzaufgabe hinzu kleine Heuballen aus Lego zu wenden – eine anspruchsvolle Aufgabe, die den Teams nur 90 Sekunden Zeit ließ. Ein wahres Rennen gegen die Uhr!
Die Schülerinnen waren mit großer Begeisterung bei der Sache und fieberten gespannt ihrem „Auftritt“ entgegen. In der begrenzten Zeit ihres jeweiligen Laufs zeigte sich, ob sich die monatelange Arbeit und der Ehrgeiz der Teams auszahlen würden.
In der Kategorie der Einsteiger ging der erste Platz an das Team „ARB Robots 4“ der Altmühltal Realschule Beilngries. Auf Platz 2 landete „Sumo 1“ der Realschule Geisenfeld, während sich das Team „ARB Robots 3“ der Altmühltal Realschule Beilngries den 3. Platz sicherte.
In der Kategorie der Fortgeschrittenen setzte sich wie schon im Vorjahr das Team „Fronhofer on Tour 4“ der Fronhofer Realschule an die Spitze. Platz 2 ging an „ARB Robots 1“ der Altmühltal Realschule Beilngries und der 3. Platz wurde von „Fronhofer on Tour 3“ der Fronhofer Realschule erreicht.
„Ich bin sehr stolz auf meine Schülerinnen und Schüler – dieses tolle Ergebnis ist nicht nur eine Bestätigung ihrer harten Arbeit, sondern auch ein großer Ansporn für zukünftige Wettbewerbe“, so Studienrat Julian Schmid, der das Wahlfach Robotik an der Fronhofer Realschule betreut.
Bereits Anfang Juli 2025 wartet die nächste Herausforderung, denn die ersten beiden Teams der beiden Kategorien ziehen ins bayerische Finale, das in Amberg stattfindet. Dort werden sie gegen die Sieger der anderen Regionalentscheide antreten, um den Titel des bayerischen Robotik-Champions 2025 zu erringen.
Studienrat Julian Schmid dankt den Sponsoren: der MB-Dienststelle Oberbayern West, den Firmen Christiani, Vex Robotics, SysTec Computer GmbH und Betzold sowie den Bayerischen Realschullehrerverband (BRLV). „Nur mit ihrer großzügigen Unterstützung ist diese Veranstaltung realisierbar. Vielen Dank, dass Sie unseren Wettbewerb seit Jahren begleiten und unserer Schülerschaft dieses Event ermöglichen.“
Julian Schmid, StR (RS) ]]></content:encoded>
<category>Oberbayern-West-Leitartikel</category>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 14:53:46 +0200</pubDate>
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<title>Maifest an der Realschule Schondorf</title>
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<description> Der Maibaum steht wieder! Alle zwei Jahre wird an der Wolfgang-Kubelka-Realschule ein neuer...</description>
<content:encoded><![CDATA[ Der Maibaum steht wieder! Alle zwei Jahre wird an der Wolfgang-Kubelka-Realschule ein neuer Maibaum aufgestellt. Im Rahmen einer Schüler-AG unter Leitung von Herrn Sattler wurde der Maibaum monatelang vorbereitet. Er wurde entrindet, geschliffen und bemalt. Diesmal durften ausnahmsweise nicht nur Schüler aus der 9. und 10. Jahrgangsstufe ans Werk, sondern auch drei Achtklässler. Ihre Familien hatten den Baum gespendet bzw. geliefert oder spezielle Arbeitsböcke dafür gefertigt (Dank geht an die Familien Schaal, Höflmayr sowie Abenthum).
Am Donnerstag, den 8.5.2025, wurde der stattliche Maibaum schließlich feierlich aufgestellt. Das kühle Wetter tat der Stimmung auf dem Fest keinen Abbruch. Schüler, Eltern und Lehrkräfte stärkten sich mit Herzhaftem und Süßem und verfolgten musikalische Auftritte. Besonders ansehnlich war die Einlage der Schuhplattler-Jungs, die gemeinsam mit Trachtenmädels von der Liebfrauenschule Dießen auftraten. Für Spaß sorgten, neben einem Schüler im Dirndl, die angebotenen Spiele, wie zum Beispiel Nageln, Maßkrugstemmen und Gummistiefel-Weitwurf. Der Maibaum wird die Schulfamilie noch lange an das gelungene Maifest und die heiteren Momente erinnern.
Autorin: Stephanie Bajor ]]></content:encoded>
<category>Oberbayern-West-Leitartikel</category>
<pubDate>Wed, 28 May 2025 08:28:45 +0200</pubDate>
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<title>Die Staatliche Realschule Kösching gewinnt den GORILLA Freestyle Award</title>
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<description>Gemeinsam mit der GORILLA gGmbH hat die Stiftung Kinderförderung von Playmobil den GORILLA...</description>
<content:encoded><![CDATA[Gemeinsam mit der GORILLA gGmbH hat die Stiftung Kinderförderung von Playmobil den GORILLA Freestyle Award ins Leben gerufen, um schulisches Engagement im Bereich Gesundheitsförderung durch Freestyle-Sport auszuzeichnen. Aus über 400 deutschen Schulen erhielten lediglich fünf Gewinnerschulen diese besondere Auszeichnung, jeweils verknüpft mit einem Freestyle Paket im Gesamtwert von 42.000 €. Für die Jury ausschlaggebend waren dabei die Kriterien: Nachhaltige Gesundheitsförderung und -bildung als Schulkonzept, Angebote mit langfristiger Integration in den Schulalltag, engagierte Lehrkräfte, die Freestyle-Sport aktiv fördern, sowie aktive Sportflächennutzung in Innen- und Außenbereichen. Die Realschule Kösching durfte bei ihrer Preisübergabe als Ehrengäste den Ministerialdirektor Herrn Schoppik, den Eichstätter Landrat Herrn Anetsberger und den Köschinger Bürgermeister Herrn Sitzmann begrüßen. Als zusätzliches Highlight der Awardübergabe boten die GORILLA Coaches Navid (Breakdance), CBB (Freestyle Fußball) und Mördi (Freestyle Frisbee) den über 1000 anwesenden Personen in der Sporthalle eine atemberaubende Freestyle-Show.
Nun ist es die Aufgabe der gesamten Schulfamilie, ihren „neuen Schatz“ zu hüten und intensiv zu nutzen, um möglichst viele Schülerinnen und Schüler für weitere Freestyle-Sportarten zu begeistern und neue sportliche Bewegungserfahrungen zu ermöglichen.
In diesem Sinne: Let’s go! ]]></content:encoded>
<category>Oberbayern-West-Leitartikel</category>
<pubDate>Fri, 16 May 2025 09:31:39 +0200</pubDate>
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<title>Die Erzbischöfliche Theresia-Gerhardinger-Realschule Weichs gewinnt beim runden Tisch gegen Rassismus Dachau e.V.</title>
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<description>Der Runde Tisch gegen Rassimus Dachau e.V. rief Ende des letzten Jahres zu einem Videowettbewerb...</description>
<content:encoded><![CDATA[Der Runde Tisch gegen Rassimus Dachau e.V. rief Ende des letzten Jahres zu einem Videowettbewerb für Jugendliche unter dem Motto „Was bedeutet Rassismus für mich?“ auf. Die besten Beiträge sollten mit insgesamt 350,00 Euro ausgezeichnet werden. Unter der Leitung von Sandra Raisch, Lehrerin für Mathematik und Kunst und tätig in der erweiterten Schulleitung der TGRS, startete die Kunstklasse 9d mit der Umsetzung ihrer Ideen zu dem Wettbewerb und erstellte in wochenlanger akribischer Arbeit ihre Videos.Mehrere davon wurden rechtzeitig zum Anmeldeschluss eingereicht.
Dann war erst einmal Warten angesagt, bis schließlich Ende Januar die Nachricht kam, dass die Teilnehmer am Wettbewerb zur Preisverleihung am 28.03.2025 in das Adolf-Hölzl-Haus in Dachau eingeladen sind, ohne zu wissen, ob sie gewonnen hatten. So waren an diesem Tag alle voller Spannung anwesend und erfuhren schließlich, dass gleich zwei Gruppen der TGRS ausgezeichnet worden waren: Ein Video erreichte den dritten Platz, das Video der anderen Gruppe belegte sogar mit den ersten Platz!
Bei der Preisverleihung mit Vertretern des Kreisjugendrings Dachau, dem Leiter des Runden Tisches gegen Rassismus, Peter Heller, war auch Landrat Löwl anwesend und gratulierte allen Teilnehmern herzlich.
Die Beiträge zum Wettbewerb sind auf dem Instagram-Kanal des Runden Tisches gegen Rassimus Dachau e.V. zu sehen. ]]></content:encoded>
<category>Oberbayern-West-Leitartikel</category>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2025 07:31:40 +0200</pubDate>
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<title>Bundesweiter Erfolg für Murnauer Realschüler</title>
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<description>Die beste Online-Schülerzeitung aller Realschulen in ganz Deutschland</description>
<content:encoded><![CDATA[ Die beste Online-Schülerzeitung aller Realschulen in ganz Deutschland – diese Ehrung zergeht auf der Zunge. Nachdem die Murnauer Realschule für ihren „Blog im Blauen Land“ (<link http://www.blogimblauenland.de>www.blogimblauenland.de</link>) bereits mehrere bayerische Preise in schularten-übergreifenden Wettbewerben abstauben konnte, ist das ein neuer Meilenstein. „Es gibt keine größere Auszeichnung“, sagt der leitende Lehrer Hannes Bräu erfreut. Im Juni reist er mit ausgewählten Schülern zur offiziellen Ehrung nach Berlin. Dort winkt neben einer Urkunde auch ein Preisgeld von 1000 Euro.
Das Team ist auf seine Leistung unfassbar stolz, weil der Sieg so überraschend kam. Wie berichtet, hatte es beim bayernweiten „Blattmacher“ im vergangenen Jahr wegen Cyber-Angriffen „nur“ für den dritten Platz gereicht. 2024 brach der Server infolge zweier aufeinanderfolgender Bot-Attacken zusammen. Die Wiederherstellung kostete Zeit, Nerven und Teammitglieder: Letztlich verblieben bloß noch sieben Schüler im Wahlfach „Crossmedia“. Auch Bräu war an einem Punkt kurz davor, das Handtuch zu schmeißen. Aber nachdem der größte Schock überwunden war, stand für ihn fest: Er bleibt seinem Herzensprojekt treu.
Folglich stellte der Garmisch-Partenkirchener ein neues Team aus 13 Mitgliedern zusammen. Der Blog bekam ein komplett neues Design. Erst seit einem Monat läuft das Ganze reibungslos. So nachhaltig hatte der Angriff an dem Projekt gerüttelt. Dass es trotzdem für den ersten Platz reichte, konnte der Pädagoge anfangs kaum glauben: Die Sieger-Benachrichtigung hielt er für eine Spam-Mail.
Mit ihrer letztjährigen Platzierung beim „Blattmacher“ landeten die Murnauer automatisch in der nächsten Runde – dem bundesweiten Schülerzeitungs-Wettbewerb der Länder. Hier werden je drei Preise in den Kategorien Grundschule, Förderschule, Haupt-/Mittelschule, Realschule, Gymnasium und berufliche Schulen sowie Sonderpreise vergeben. Zusätzlich gibt es einen Online-Preis pro Schulart. Die Jury besteht aus Journalisten, Schülern und Lehrkräften verschiedener Schularten. Mit an Bord sind auch Vertreter der Jugendpresse Deutschland und der obersten Schulbehörden der Länder. Dieser Wettbewerb findet seit 2004 jedes Jahr unter dem Motto „Kein Blatt vorm Mund“ statt. Die Schirmherrschaft über die jeweilige Wettbewerbsrunde hat der Präsident des Bundesrats inne. Veranstalter sind die Länder in Zusammenarbeit mit der Jugendpresse Deutschland.
Bräus Anspruch ist es, „cross-medialen Tagesjournalismus“ zu machen. Dazu gehören neben Blogbeiträgen auch Audio-Formate (Podcasts) und informative Videos. Auch soziale Netzwerke wie Instagram werden bespielt. Die Themen reichen von intern bis global. Darunter die U18-Wahl an der Schule, Gaming, Herausforderungen der Youtube-Generation, Schönheitsideale, Präsident Trump und ein Streitgespräch über Feminismus. All diese Inhalte stammen von Schülerhand. Bräu leitet seine Schützlinge an und vermittelt sein Wissen: Zehn Jahre war er als Journalist für das Tagblatt tätig und kennt sein Handwerk. Das ist auch der Süddeutschen Zeitung positiv aufgefallen: Sie lädt Bräu heuer als Referent im Rahmen der Blattmacher-Preisverleihung ein. Er wird über das Thema Online-Schülerzeitung informieren. ]]></content:encoded>
<category>Oberbayern-West-Leitartikel</category>
<pubDate>Thu, 27 Mar 2025 09:06:26 +0100</pubDate>
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			<title>&quot;Deconstruct Antisemitism&quot;</title>
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			<description>Ein beeindruckendes Projekt an der Staatlichen Realschule Gauting.</description>
			<content:encoded><![CDATA[ „Was wisst ihr über das Judentum?“ – Eine Schülerin steht allein auf der riesigen Bühne, sie ist schwarz gekleidet, ihre blonden Haare werden vom Scheinwerferlicht angestrahlt. Schweigend blickt sie ins Publikum und stellt dann ihre Frage. Nach und nach betreten 13 weitere Schülerinnen und Schüler die Bühne und geben den zahlreichen Gästen, die sich an diesem Abend in der Aula der Realschule Gauting versammelt haben, verschiedene Antworten darauf, z.B. „Pessach-Fest“ oder „Tora“.  
Diese Szene ist die Eröffnung einer beeindruckenden Performance mit dem Titel „Deconstruct Antisemitism“. Das Projekt wurde im Rahmen der Literarischen Woche gegen Antisemitismus in der Internationalen Jugendbibliothek in Schloss Blutenburg entwickelt und von den beiden Lehrerinnen Maria Quanz und Heike Schaffer begleitet, außerdem vom Kulturreferat sowie dem Kultusministerium gefördert. 14 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8a und 8d der Realschule Gauting setzten sich in dem Theaterprojekt mit dieser Thematik auseinander. Ihr Ziel: Antisemitismus sichtbar machen und entkräften, denn, wie Schulleiter Reinhard Schlamp in seiner Eröffnungsrede des Abends klarmachte: „Bildung ist das wirksamste Instrument gegen Diskriminierung und Rassismus.“ 
Erarbeitet wurde das bewegende Stück von den Schülerinnen und Schülern selbst. Die Grundlage dafür waren vier Probentage in der Blutenburg. Die theoretische Arbeit wurde im Rahmen eines Workshops von Djina Krecic (Amadeu Antonio Stiftung Berlin) übernommen. Sie führte die Schülerinnen und Schüler zwei Tage lang in die Thematik Antisemitismus ein. Im Austausch mit den Schülerinnen und Schülern wurden gemeinsam antisemitische Codes und Narrative entlarvt, in größere Zusammenhänge eingeordnet und entkräftet. So lernten die Jugendlichen beispielsweise verschiedene Arten von Antisemitismus kennen, setzten sich aber auch mit antisemitischen Bildern, Texten und Aussagen auseinander, die ihnen z.B. in sozialen Medien ständig begegnen. Im Anschluss daran knüpfte Lena Scholle, die Schauspielerin und Musicaldarstellerin ist, an die von den Schülerinnen und Schülern aufgeschriebenen und ausgesprochenen Ideen und Gedanken zum Thema Antisemitismus an und entwickelte so die Bühnen-Performance mit ihnen gemeinsam. 
Und dann ist es endlich so weit: Drei Wochen später stehen die Jugendlichen auf der großen Bühne der Schulaula. Eröffnet wird der Abend von Schauspieler Thomas Birnstiel, der Textpassagen aus Lena Goreliks Buch „Lieber Micha, du bist ein Jude“ eindrucksvoll vorträgt und das Publikum damit tief bewegt. Die jüdische Autorin Gorelik, die in den 1990er-Jahren als Flüchtling nach Deutschland kam, wendet sich darin an ihren Sohn Mischa und schildert eindrücklich, dass es für jüdische Menschen kein Entrinnen vor ihrer Identität gibt. Sie beschreibt ihre ersten Erfahrungen mit Antisemitismus in der Sowjetunion, dass sie als Siebenjährige das Wort „Jude“ erstmals als Beschimpfung hörte, genauso wie die Rebellion als Teenagerin gegen ihre Eltern und was es aus ihrer Sicht heute bedeutet, als Jude oder Jüdin in Deutschland zu leben.  
Die jungen Darsteller greifen daran anknüpfend in ihrer Inszenierung Vorurteile gegen Juden auf. „Warum sollen wir uns mit Antisemitismus beschäftigen?“ – Diese Frage steht im Mittelpunkt der Inszenierung. Mit unterschiedlichen Impulsen beweisen die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler, dass es dafür durchaus Gründe gibt. So zitiert beispielsweise eine Schülerin aus dem Münchner Polizeibericht einen Vorfall, bei dem ein Mann am 7. Oktober 2023 antisemitische Parolen rief. Doch die Jugendlichen zeigen nicht nur aktuelle Vorfälle auf, sondern führen ihrem Publikum auch die historische Entwicklung des Antisemitismus vor Augen, von der Schuldzuweisung für die Pest im Mittelalter bis zur heutigen Stigmatisierung als reich und mächtig. Durch eine ausdrucksstarke pantomimische Inszenierung veranschaulichen sie aber auch neue Wege für die Zukunft: Sie zerschneiden weiße Bänder, umarmen sich und setzen damit ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus. Am Ende steht der Satz, der gleichermaßen Wunsch und Erkenntnis darstellt: „Jüdisches Leben in Deutschland? – Normal!“ 
Zum Abschluss des Abends tragen zwei Schülerinnen aus der 10. Jahrgangsstufe einen weiteren, aktuellen Essay von Lena Gorelik vor, der das Publikum zum Nachdenken anregt. Am Ende geben die beiden Schülerinnen, inspiriert von Lena Goreliks Worten, dem Publikum mit auf den Weg: „Man lässt einen anderen Menschen nicht leiden, weil er oder sie zu einem anderen Volk gehört (...) oder sich zu einem anderen Glauben bekennt.“  ]]></content:encoded>
			<category>Oberbayern-West-Leitartikel</category>
			<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 13:56:37 +0100</pubDate>
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			<title>„Entschuldigung, wir hatten doch einen Handschlag!“ </title>
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			<description>Ein spannendes Planspiel zur Regierungsbildung</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Am Dienstag, den 11.02.2025, verwandelte sich die Realschule Herrsching in ein Miniaturparlament, als Schülerinnen und Schüler beim Planspiel &quot;Fokus Bundestag&quot; in die Rolle von Politikerinnen und Politiker fiktiver – aber durchaus realitätsnaher – Parteien schlüpften. Unter der Leitung von Marian Hummel und Patrick Würth von der Akademie für politische Bildung in Tutzing erlebten die Teilnehmer hautnah, wie herausfordernd der Weg bis zur Bildung einer Regierung sein kann. Mit viel Elan stürzten sich die Schülerinnen und Schüler aus der zehnten Jahrgangsstufe in die Simulation eines Wahlkampfs und der anschließenden Regierungsbildung. Zur Vorbereitung haben alle zusammen zunächst politisch relevante Themen gesammelt und diese anhand von Konfliktlinien eingeordnet. 
<b>Die große Show – Wahlkampf und Werbespots</b><br />Gleich zu Beginn war Kreativität gefragt! Jede Partei braucht natürlich einen Wahlwerbespot. Das ganze Schulhaus wurde zur Filmkulisse und es entstanden wahre Meisterwerke der politischen Werbung. Hierbei wurden Fünftklässler für Parteizwecke „instrumentalisiert“, Bäume umarmt und Böden geputzt! Trotz des Zeitmangels hat sich gezeigt, dass die Schülerinnen und Schüler der realen Politik mit ihren Werken durchaus Konkurrenz machen könnten. 
<b>Wilde Sondierungsgespräche und eine umstrittene Kanzlerwahl<br /></b>Nach der Präsentation der Werbespots und einer Expertenanalyse zu den Parteipositionen erhielten die Schülerinnen und Schüler die fiktiven Wahlergebnisse. Die konservative PCD triumphierte, doch die Freude währte nicht lange – es musste eine Dreier-Koalition gebildet werden. Wilde Sondierungsgespräche begannen. Dabei gingen manche „Politiker“ sehr emotional vor, während andere sehr strategisch in ruhigen Ecken konkrete Pläne schmiedeten. 
 „Entschuldigung, wir hatten doch einen Handschlag!“ rief ein empörter Politiker der sozial-demokratischen PSD, als Vereinbarungen plötzlich wieder hinfällig wurden. Nach der Mittagspause wurde überraschend klar, dass drei Parteien sich auf eine „Jumbo-Koalition“ geeinigt hatten. Der ausgearbeitete Koalitionsvertrag war dementsprechend schwammig formuliert. Einigen Politikern war die Tragweite ihrer Entscheidungen wohl nicht ganz bewusst. Nun konstituierte sich der neue Bundestag und es wurde noch wilder! 
 Der Spitzenkandidat der PÖD (Grüne) geriet bei einer Generaldebatte ins Kreuzfeuer der hitzigen Gemüter der Oppositionsparteien. Die Vorwürfe der Opposition reichten von Vertrauensbruch, Heuchelei, gebrochenen Handschlägen bis hin zu „Wählerverrat“. Die frisch geschmiedete Koalition zerfiel durch den immer stärker werdenden Druck der Opposition noch Minuten vor der Wahl der Kanzlerin. 
Nach einem filmreifen und spektakulären Finale stand die Entscheidung fest! Die Spitzenkandidatin Isolde Baumgärtner aus den Reihen der konservativen PCD gewann trotzdem mit einem knappen Ergebnis von 52% die Wahl zur zehnten Bundeskanzlerin. Einige Politiker aus den vermeintlichen Koalitionsparteien standen zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr hinter der neugewählten Kanzlerin. 
Zum Abschluss des aufregenden Tages teilten die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke zur Simulation in einem Stehkreis. Es wurde deutlich: Politik ist keine leichte Aufgabe und erfordert viel Durchhaltevermögen und Kompromissbereitschaft. Aber durch das Planspiel wurde sie für alle greifbarer und spannender! 
 Tolga Akoglu ]]></content:encoded>
			<category>Oberbayern-West-Leitartikel</category>
			<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 09:05:33 +0100</pubDate>
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