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„Wir brauchen die Realschule – dringend!“ Neuer Kultusminister Bernd Sibler besucht schwäbische Direktorentagung

Landrat Stefan Rößle, Staatsminister Bernd Sibler, Ministerialbeauftragter Realschuldirektor Bernhard Buchhorn

v. l. n. R. Landrat Stefan Rößle, Staatsminister Bernd Sibler, Ministerialbeauftragter Realschuldirektor Bernhard Buchhorn

Das Programm der Direktorentagung aller schwäbischen Realschulleiterinnen und Realschulleiter war am 16.04.2018 gut gefüllt. Die erstmals vom neuen Ministerialbeauftragten Bernhard Buchhorn geleitete Veranstaltung bot einen besonderen Tagesordnungspunkt auf: Der erst seit wenigen Wochen im Amt sich befindende Kultusminister Bernd Sibler besuchte die Direktorentagung im Sitzungsraum des Landkreises Donau-Ries in Donauwörth.

Kultusminister Sibler, der „gestand“, dass sein Sohn FCA-Fan sei, verwies auf das wichtige Nebeneinander von Schulbildung und informeller Bildung, beispielsweise in der Jugendarbeit. Mit deutlichen Worten stellte er die Bedeutung der Realschule im differenzierten Schulwesen heraus.

„Die Realschule in Bayern besticht durch ihre einmalige Ausrichtung: Die Schülerinnen und Schüler werden hier in besonderer Weise auf eine berufliche Ausbildung vorbereitet. Die Realschule legt aber auch ein solides Fundament für den Besuch einer weiteren Schule, z. B. einer Fachoberschule. Der Realschulabschluss gilt weit über Bayern hinaus als Qualitätssiegel. Mit ihm in der Tasche haben die Schülerinnen und Schüler hervorragende Chancen und vielfältige Möglichkeiten, ihre Zukunft erfolgreich zu gestalten. Die Direktorinnen und Direktoren tragen mit ihrem Engagement entscheidend zu einer modernen und zukunftsorientierten Realschule bei. Dafür danke ich herzlich!“

Außerdem berichtete der Kultusminister von Verbesserungen zum neuen Schuljahr, u. a. bei der integrierten Lehrerreserve sowie bei den Sekretariaten und bei der Leitungszeit in der Schulleitung. Im Hinblick auf die anstehende Digitalisierung betonte Sibler, dass die Technik der Pädagogik zu dienen habe, nicht umgekehrt. Zentrales Anliegen ist ihm Art. 131 der bayerischen Verfassung als Kernaufgabe der Schulen. Dies verband der Kultusminister mit dem Anspruch, „jeden Tag ein bisschen besser zu werden“.





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