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Mit Auszeichnung: „Werte machen Schule“

Über den erfolgreichen Abschluss der Werteausbildung freuen sich neben den Realschülerinnen und Realschülern sichtlich auch Ministerialrätin Dr. Bettina Scherbaum (links), Ministerialbeauftragter Bernhard Buchhorn sowie die Schulleiter und Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen.

24 Schülerinnen und Schüler aus ganz Schwaben, die im Rahmen der Initiative „Werte machen Schule“ des Bayerischen Kultusministeriums zu Wertebotschaftern ausgebildet wurden, erhielten am 08.02.2019 bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung in Wertingen ihre Urkunden und gaben Einblicke in ihre Ausbildungswoche. Unter den Wertebotschaftern befinden sich neun Realschülerinnen und Realschüler.

Staatssekretärin Anna Stolz hatte bereits im Vorfeld der Veranstaltung erklärt: „Wir stärken mit der Initiative ‚Werte machen Schule‘ die Werteerziehung an unseren Schulen in Bayern. Mit einer Wertebildung von Schülern für Schüler setzen wir neue Impulse.“ Das Ziel sei es, dass sich junge Menschen aktiv für ein respektvolles und verantwortungsvolles Miteinander in unserer Gesellschaft engagieren. Dabei leisten die jugendlichen Wertebotschafterinnen und -botschafter einen wichtigen Beitrag.

Ministerialrätin Dr. Bettina Scherbaum, die im Schullandheim Bliensbach die Urkunden überreichte, betonte: „Die Wertebildung der jungen Menschen im Freistaat ist uns ein besonderes Anliegen. Gemeinsam müssen wir uns für Werte stark machen, sie leben und vorleben. Die jugendlichen Wertebotschafterinnen und Wertebotschafter bringen sich aktiv bei der Wertebildung an unseren Schulen ein.“

Die ausgebildeten Wertebotschafterinnen und Wertebotschafter geben ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Tipps und Anregungen zur Wertebildung an die Hand, zum Beispiel für werteorientierte Projekttage oder Schulfeste. Sie helfen mit, ein gewinnbringendes und gutes Mit- und Füreinander an den Schulen vor Ort zu gestalten.

Je Bezirk wurden 20 bis 25 Jugendliche aus der achten und neunten Jahrgangsstufe aller weiterführenden Schularten aus den Vorschlägen ausgewählt, die die Schülermitverantwortung (SMV) in Absprache mit der Schulleitung formuliert hatte. Die jugendlichen Wertebotschafterinnen und -botschafter erwerben in ihrer Ausbildung Basiskompetenzen zu Wertebildung, Kommunikationsfähigkeit und Teamführung und gestalten gemeinsam schülerorientierte Module zur Wertebildung, die sie bei der Abschlusspräsentation am Ende der einzelnen Ausbildungswochen selbst vorstellen. Begleitet und unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler während und nach der Ausbildungswoche von Wertemultiplikatoren, erfahrenen Lehrkräften, die seit Jahren Wertebildung in Unterricht und Schulleben praktizieren und vorleben.

Die in Wertingen ausgebildeten Schülerinnen und Schüler, stammen von den folgenden Schulen

  • Bertolt-Brecht-Realschule, Staatliche Realschule Augsburg I
  • Johann-Jakob-Herkomer-Schule, Staatliche Realschule Füssen
  • Marien-Realschule Kaufbeuren des Schulwerks der Diözese Augsburg
  • Realschule an der Salzstraße, Staatliche Realschule Kempten
  • Staatliche Realschule Lauingen, Donau-Realschule Lauingen
  • Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule, Staatliche Realschule Meitingen
  • Staatliche Realschule Memmingen
  • Maristenkolleg Mindelheim - Realschule - des Schulwerks der Diözese Augsburg
  • Leonhard-Wagner-Realschule, Staatliche Realschule Schwabmünchen
  • Christoph-von-Schmid-Schule, Staatliche Realschule Thannhausen




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