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Coolrider: Schüler mit Zivilcourage

Die Coolrider vor dem BBS-Bus mit RSD Rudolf Kögler (links), Gerhard Eck, Staatssekretär im bayerischen Innenministerium (Bildmitte), und Sylvia Hanel, Coolridertrainerin an der RS Krumbach (3. von rechts)

„Schau nicht weg, unternimm was!“, ist das Motto der Coolrider. Sie sind in öffentlichen Verkehrsmitteln zur Stelle, wenn es problematisch wird.

Seit 2017 bilden die Realschule und die Mittelschule Krumbach zusammen mit der Polizei, den Stadtwerken Augsburg und dem Busunternehmen BBS, Schüler in einem 20-stündigen Training aus.

Diese Zivilcourage ist ohne intensive Vorbereitung, die auch einen großen Fokus auf Selbstschutz legt, nicht möglich. Seit 2017 bilden die Realschule und die Mittelschule Krumbach zusammen mit der Polizei, den Stadtwerken Augsburg und dem Busunternehmen BBS, Schüler in einem 20-stündigen Training aus. Sie lernen Konflikte wahrzunehmen, vereinfachte Deeskalationsstrategien, und vor allem das Herstellen von Öffentlichkeit. Letzteres soll dem Täter bewusst machen, dass sein Handeln nicht unbeobachtet und damit auch nicht unsanktioniert bleibt. Die anschließenden Rollenspiele im Bus zeigen, ob die Schüler die Regeln, die sie gelernt haben, im Ernstfall auch wirkungsvoll einsetzen können.

Fälle, in denen Schüler von anderen schikaniert wurden, blieben so nicht im Verborgenen. Nach Aussage des Betreibers der Buslinien, hat sich die Gesamtsituation merklich verbessert. Dieses Jahr wurden die Teilnehmer der Ausbildung zum Coolrider, die unter der Schirmherrschaft von Innenminister Hermann steht, in München von Staatssekretär Gerhard Eck in einer zentralen Veranstaltung mit Urkunden geehrt.





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